Wegen der Wirschaftskrise wird es eng in deutschen Tierheimen

HAMBURG – Wegen der Wirtschaftskrise wird es eng in deutschen Tierheimen. 🙄

http://www.dnews.de/nachrichten/wirtschaft/171273/tierheime-geraten-wegen-wirtschaftskrise-in-geldnot-.html

26. Januar 2010

Immer mehr Menschen trennen sich aus finanzieller Not von ihren Haustieren, während sich potenzielle Abnehmer aus Sorge vor der Zukunft zurückhalten. Aber es sind nicht nur Platzprobleme, die Tierschützer hierzulande plagen: Weil zunehmend Spenden ausbleiben, haben viele Trägervereine inzwischen große, bisweilen sogar existenzielle Geldsorgen. Von einer „dramatischen Lage“ spricht der Geschäftsführer des Deutschen Tierschutzbunds, Thomas Schröder.

100 Mitgliedsvereine mit ihren 514 Heimen

In einer Umfrage hat der in Bonn ansässige Tierschutzbund vor einiger Zeit die Auswirkungen der trüben ökonomischen Rahmenbedingungen auf seine mehr als 100 Mitgliedsvereine mit ihren 514 Heimen untersuchen lassen. Rund Zweidrittel meldeten sinkende Spendeneinnahmen, die Hälfte weniger Geld von Sponsoren.
Und die Lage habe sich seitdem eher noch verschärft, sagt Schröder. Es sei durchaus möglich, dass die Einnahmen der Heime mit ihren insgesamt etwa 300.000 Tiere in diesem Jahr im Schnitt um bis zu 25 Prozent einbrächen. „Mit ein bisschen Glück sind es vielleicht nur 15 Prozent.“

So oder so jedoch sei die Situation oftmals existenzgefährdend. Rund die Hälfte sei mittelfristig von Insolvenz bedroht.

Stärker in die Pleite rutschen

Auch andere Organisationen schätzen die Situation inzwischen als bedrohlich ein. „Es ist tatsächlich so, dass viele Tierheime immer stärker in die Pleite rutschen“, meint Manfred Hees, Sprecher beim Bund Deutscher Tierfreunde (BDT) in Kamp-Lintfort. Der Verein betreibt zwei eigene Heime in Nordrhein-Westfalen und greift etwa 40 kleineren Initiativen regelmäßig finanziell unter die Arme.
Der BDT selbst kalkuliert mit Einnahmeverlusten von rund fünf bis zehn Prozent. Schlimmer aber sei, dass viele regionale Partnervereine inzwischen regelrechte „Hilfeschreie“ absetzten, sagt Hees. Diese kleinen Heimbetreiber seien aufgrund ihrer vergleichsweise geringen Mitgliederbasis besonders abhängig von Spenden.

‚Kann so nicht weitergehen‘

Für den Tierschutzbund ist mittlerweile klar, dass es so nicht weitergehen kann. Geschäftsführer Schröder fordert ein staatliches Nothilfepaket für Heime und eine Grundsatzdiskussion über deren dauerhafte Finanzierung. Mindestens 15 bis 20 Millionen Euro seien sofort nötig, sagt er – und kritisiert zugleich die Haltung von Behörden und Politik.
Die Tierheime erfüllten öffentliche Aufgaben, ohne dass Kommunen, Land oder Bund bisher für Kostendeckung sorgten. Sie hätten die Finanzierung bisher im Wesentlichen Privatspendern überlassen. So hätten sie dafür gesorgt, dass viele schon in vergleichsweise rosigen Zeiten nur den laufenden Betrieb bezahlen konnten und nun in der Krise ohne Reserve dastehen.

Tierheime wegen der Wirtschaftskrise in Geldnot

http://www.waz-online.de/Nachrichten/Panorama/Uebersicht/Tierheime-wegen-der-Wirtschaftskrise-in-Geldnot

Persönliche Anmerkungen:

Für viele gerade der Ärmsten ist ein Tier, sei es ein Vogel, ein Hund oder eine Katze, dass Einzige was diese Menschen noch haben, weil sie durch Gesellschaft und Politik so gnadenlos ausgegrenzt werden, mit der verlogene Behauptung, dass es ja darum ginge die betroffenen in Arbeit zu vermitteln, die es aber für Millioen Betroffene, selbst für hochqualifizierte Menschen seit Jahrzehnten vor allem in Deutschland gar nicht gibt.

Vor dem hier genannten Hintergrund gibt es immer noch vermeintliche Tierschutzorganisationen, aber auch private Initiativen, die da meinen Hunde und Katzen selbst noch aus Spanien, Polen, und anderen Oststaaten ins Land zu holen. Nicht selten sind diese Tiere auch noch schwer krank und der neue Halter bleibt vollkommen uninformiert und ahnungslos und wird dann mit Tierarztkosten von Tausenden Euros konfrontiert. Das habe ich alles selbst erlebt. Auch vor dem Hintergrund von spanischen Tötungsstationen, kann es nicht hingenommen werden, dass Hunde aus dem Ausland herein geholt werden, während deutsche Tierheime überqellen, weil die von der Wirtschaft und Politk in Armut von Hartz IV getriebenen Menschen selbst ihre oftmals geliebten Tiere aufgeben müssen. Was hat dass den mit Tierschutz zu tun, wenn die Ärmsten der Armen ihre Tiere in die Tierheime abgeben müssen, weil sie einfach die nächste Tierrechnung nicht bezahlen können und gleichzeitig werden massenweise Tiere aus dem Ausland nach Deutschland für tueres Geld eingeflogen.

Tierschutz sollte doch bitte da beginnen, wo man den Tieren ihr Zuhause und den Ärmsten ihre oft treusten Gefährten z. B. durch eine Patenschaft erhalten kann. Damit ist dann Tier und Halter gleichzeitig geholfen. Positives Beispiel dafür sind ansatzweise die Tiertafeln.

Das Problem mit den Tötungsstationen in Spanien, um damit die Zahl der freilaufenden Hunde zu begrenzen, sollte doch bitteschön vor Ort gelöst werden. Im eigenen Land doch wohl den verarmten Haltern und Tieren, die sonst im Tierheim landen würden. Hier ist doch erst mal Hilfe und Tierschutz angesagt und dringend erforderlich. Warum ermöglicht man den Ärmsten der Armen gegen Einsamkeit und Ausgrenzung, natürlich wenn sie dazu geignet sind, nicht die Möglichkeit durch Patenschaften ein Tier zu halten. Immer noch besser, als Tierheime wegen Überfüllung in den Ruin zu treiben. Darüber sollten mal vermeintliche Tierschützer gründlich nachdenken.

12 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Schnutzel
    Jan 27, 2010 @ 06:54:42

    Der Tierschutzverein für Berlin und Umgebung e.V., hier im Berliner Nord-Osten, legt ein merkwürdiges Verhalten an den Tag:

    Einerseits müssen immer mehr Tiere aufgenommen werden — andererseits aber wird (statt lediglich darauf zu schauen, dass die Tiere in gute Hände abgegeben werden) recht saftige Vermittlungsgebühren in jedem Fall abgegriffen, was Abnehmer mit geringem Einkommen abschreckt!

    Ich würde das hier nicht anmerken, wenn genau dieser Missstand nicht schon mehrfach das Thema in den Lichtenberg-Hohenschönhausener Bezirkszeitungen gewesen wäre!

    Und selbstverständlich wird darauf nicht entsprechend reagiert:
    Man hat/ hatte ja schließlich zuvor einige Eigenkosten!

    Vermittlungsgebühren für die Tiere:

    Hunde bis zu 205 Euro

    Katzen zwischen 65 und 85 Euro

    http://www.tierschutz-berlin.de/index.php?id=207

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  2. Hoelderlin
    Jan 27, 2010 @ 10:47:40

    Oh, da seid Ihr in Berlin ja noch günstig. In Hamburg geht es erst ab 250 Euro für einen Hund los. Wenn man ein Hund für einen Tag dort abgeben will kostet, das mal so locker 25 Euro und selbst die Unterkunft für einen kleinen Volgel kostet ab 15 Euro aufwärts.

    Ja in den Tierheimen fressen die Tiere von goldenen Tellern und essen mit silbernen Löffelchen und dass hat halt so seinen Preis.

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  3. Hoelderlin
    Jan 28, 2010 @ 03:56:30

    Hallo Dabbschees,

    tut mir leid, Deine Argumentation bleibt für mich nach wie vor nicht nachvolliehbar.
    Wie Du ja richtig bemerkst, sollte man erst eimal die Probleme oder Mängel die in einer Gesellschaft vorhanden sind, in Ordnung bringen, bevor man glaubt Probleme in einem anderen Land lösen zu wollen.

    Und in Deutschland ist nun mal die Situation in den Tierheimen so, wie sie in dem oben genannten Artikel formuliert worden sind. Tierheime die vollkommen überfüllt sind und vor dem Bankrott stehen, weil immer mehr Menschen von Wirtschaft und Politik so verarmt werden, dass die Betroffenen nicht mehr für ihre Tiere aufkommen können. Da sie keine Hilfe finden, weder vom Staat noch von Euch Tierschützern, bleibts dann nur noch der Weg die Tiere auszusetzen, in der Hoffnung dass sie gefunden werden oder eben in einem Tierheim unter zu bringen, wenn die Betroffenen die oft inzwischen hohen Aufnahmegebühren aufbringen können.

    Mir ist es sogar in Hamburg passiert, dass das Tierheim in der Süderstraße sich sogar geweigert hat mein Hund aufzunehmen, weil dieser krank war und mir fast nichts anderes übrig geblieben wäre, als ihn auzusetzen, um nicht selbt zu verhungern und weil ich einfach notwendige Tierarztkosten wegen Hartz IV nicht mehr aufbringen konnte.
    Die Tierschutzorganisation „Zwerge in Not“ in Berlin von dieser war der Hund vermittelt worden, die über diese Notlage ständig informiert war, war ausdrücklich und dringend um Unterstützung gebeten worden und jedes mal lief dass gleiche Spiel ab, dass heißt mir wurde Hilfe zugesagt und jedesmal wenn ich mir das Geld für die nächste Tierarztrechnung geliehen hatte, erhielt ich dann die Antwort: „Ach der Verein habe ja kein Geld“. Später habe ich dann erfahren, dass die sich ganz locker ein großes Gründstück in der Nähe von Berlin kaufen konnten. Also man mich grundsätzlich hängen lies und es egal war, ob ich dabei verhungern sollte und was mit dem Hund passiert war auch vollkommen egal.
    Hinzu gefügt werden muss, dass die ganze Situation, Zwerge in Not selbst zu verantworten hatte. Natürlich war der Hund von Zwerge in Not aus Barcelona / Spannien eingeflogen worden und wie sich später herausstellte, dort nie einem Tierarzt unterstellt und außerden voller Mängel war, die vorher und auch im Übernahmevertrag nicht genannt waren. Hätte ich gewusst, was da auf mich zukommen würde, innerhalb von 2 Jahren an Tierarztkosten von über 5000 Euro, wäre der Hund von mir niemals aufgenommen worden. Wer soll dass denn noch bezahlen.
    Selbst mit heftigste Pilzen in den Ohren, voller Flöhe, so war der Hund mir schon übergeben worden, was ich aber erst Zuhause in Hamburg fesstellte. 250 Euro durfte ich dafür auch noch bezahlen.

    Bei aller Tierliebe, aber dennoch nehme ich keinen Hund bei mir auf, um anschließend mich hochgradig zu verschulden.

    Zum Glück konnte ich per Übernahmevertrag Zwerge in Not dazu zwingen, den Hund zurück zu nehmen. Natürlich musste ich erneut die Fahrtkosten von Hamburg nach Berlin ebenfalls übernehmen.
    Wie sich im Nachhinein bei einer Überprüfung durch einen Rechtswalt heraus stellte, war der ganze Übernahmevertrag eindeutig rechts und sittenwidrig und dann war mir auch klar, warum die 1. Vorsitzende von Zwerge in Not, die mir ausgehändigte Kopie des Übernahmevertrages wieder zurück haben wollte. Den Übernahmevertrag hat sie natürlich nicht bekommen, sondern der ging postwendend an die zuständige Staatsanwaltschaft.

    Von dem menschlichen Leid und dem Leid des Hundes, wegen der dann notwendig Trennung will ich hier erst gar nicht reden.

    Ebenso stellte sich heraus, dass Zwerge in Not diese Betrügereien auch nach Rückgabe des Hundes fortsetzte. Sofort wurde dieser Hund erneut zur Vermittlung ins Internet gestellt und alle nicht sofort sichtbaren Mängel dabei verschwiegen und natürlich auch der Rückgabegrund. Und wieder ist auch diesmal der Hund keinem Tierarzt unterstellt worden, obwohl Hamburger Tierärzte u. a. eine massive Futtermittelunverträglichkeit verbunden mit chronischem Durchfall diagnostiziert hatten. Zwerge in Not sogar ausdrücklich von mir aufgefordert wurde, den Hund sofort einem Tierarzt zu unterstellen. Mit Hilfe von Freunden und Nachbarn haben wir Scheinanfragen für diesen Hund an Zwerge In Not per Telefon und Mail gestellt. Ausdrücklich haben wir nach Mängel und gesundheitliche Einschränkungen des Hundes, die wir ja kannten, gefragt. Alles wurde verneint und zielgerichtet verschwiegen und so getan als sei der Hund kerngesund.

    Der Fall wurde anschließend der Staatsanwaltschaft übergeben und Strafanzeige wegen Verstoss gegen das Tierschutzgesetz und Betrugsverdachts gestellt. Die zuständige Staatsanwalt in Berlin hat die Ermittlungen aufgenommen und es hat ein Gerichtsverfahren dazu gegeben. Leider hat das zuständige Amtsgericht gegen eine Auflage das Verfahren dann wieder eingestellt.

    Das Schlimme daran, dass ich mit Hilfe einer Nachbarin, die selbst Mitglied einer Tierschutzorganisation war, zahlreiche Tierschutzorganisationen angeschrieben und um Hilfe gebeten habe, damit der Hund aus Zwerge in Not heraus geholt und eine Patenschaft erreicht werden kann. Ziel war, dass ich mich selbst um den Hund kümmern kann, aber wenigstens teure Kosten für Spezialfutter und Tierarzt abgesichert werden.

    Aber keine einziger von Euch vermeintlichen Tierschützern war bereit hier zu helfen. Wir haben meist noch nicht einmal eine Antwort erhalten und ansonsten hat man sich immer nur heraus geredet.. Selbst von den ganz großen Organisatioen, wie die den Deutschen Tierschutzbund erhielten wir keine Rückmeldung. Nach einem halben Jahr war der Hund bei Zwerge in Not mit anderen schwerkranken Hunden vom Internet verschwunden und ich konnte leider nicht heraus finden, was mit dem Hund passiert ist.

    Und vor diesem Hintergrund und das ist garantiert kein Einzelfall, muss Euch allen vermeintlichen Tierschützern vom Gesetzgeber untersagt werden, Hunde aus dem Ausland herein zu holen.

    Es kommt noch hinzu, dass Ihr Euch einen Dreck darum kümmert, die einzige Ausnahme ist im begrenzten Umfang da die Tiertafel, dass immer mehr Hartz IV – Betroffene ihre Tiere abgeben müssen, weil sie die Tierarztkosten und das Futter nicht mehr aufbringen können und dadurch die Tierheime vor dem Bankrott stehen.

    Und so lange ihr dass alles ignoriert, gehört es Euch verboten, dass Ihr auch nur ein einzigen Hund oder Katze u. a. aus Spanien nach Deutschland herein holt. Auch nicht einen einzigen Hund und das gilt dann auch für Dich.

    Wie viele Hartz IV – Betroffene gehen nicht einmal in eine Klinik, wenn es notwendig ist, weil sie nicht wissen wie Ihre Tiere während dieser Zeit versorgt werden sollen. Das Hamburger Tierheim verlangt pro Tag 25 Euro für die Unterbringung bei Krankheit für einen Hund. Für einen Vogel sogar schon 15 Euro. Wie soll dass ein Hartz IV – Betroffener bezahlen, der selbst nur 11 Euro für Nahrung, Kleidung, Telefon, Strom usw. zur Verfügung hat.
    All diese Dinge interessieren Euch vermeintlichen Tierschützer einen Dreck, aber dann Hunde aus Spanien herein wollen.
    Nein da muss Euch klar gesagt werden, dass gehört Euch vom Gesetzgeber verboten.

    Ihr seid Euch noch nicht einmal im Klaren darüber, wenn das so weiter geht, dass von Euch keine Hilfe kommt und die Tierheime aus allen Nähten platzen, im übrigen ja auch mit Hunden aus Spanien, dass es dann unweigerlich auf Tötungsstationen und streunende Hund auch in Deutschland, sogar hinaus laufen muss. Wo fliegt Ihr denn dann die deutschen Hunde hin? In die USA vielleicht oder wie? Die haben aber auch schon genug Hunde.

    Und das Problem mit den Tötungsstationen, um streunende Hunde zu beseitigen, muss wie gesagt, in Spanien selbst gelöst und dort ein vernünftiger Tierschutz aufgebaut werden. Es ist falsch verstandener Tierschutz, Hunde aus Spanien heraus zu holen, weil sich dann dort nie etwas ändert. Gleichzeitig fehlen dann die Ressourcen im eigenen Land und besteht ein hohes Mass an Ignoranz und Desinteresse für die Not in der eigenen Umgebung. Was spielt es für eine Rolle für Mensch und Tier, wenn Hartz IV – Betroffene ihre Tiere aufgeben müssen und solch eine Trennung auch dann einem Tier nicht gut tut. Das nehmt ihr alles stillschweigend hin und rührt keinen Finger.

    Das zeigst Du selbst sehr deutlich. Du gehst so gut wie überhaupt nicht darauf ein, was ich selbst mit Euch vermeintlichen Tierschützern erlebt habe, mir und meinem Hund schwerster materieller und seelischer Schaden zugefügt wurde. Und ich garantiert kein Einzelfall bin. Das wischst Du mein einem lapidaren Satz einfach weg und schon ist für Dich der Fall erledigt. Und das zeigt mir doch deutlich was da los ist.

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  4. C-C
    Mrz 02, 2010 @ 10:44:04

    Hallo,

    kennt jemand eine Person, die aus finanziellen Gründen (Hartz IV) ein Haustier abgeben musste? Ist es euch selbst schon mal so ergangen?

    Grüße, Carolin

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  5. Hoelderlin
    Mrz 02, 2010 @ 12:11:22

    Hallo C-C,

    Wenn Du meine Stellungnahme gelesen hast, kannst Du nachlesen, dass auch ich wegen Hartz IV meinen so geliebten kleinen Hund Muni wieder aufgeben mussten, weil ich einfach die Tierarztkosten nicht mehr bezahlen konnte.

    😥

    Hinzu kommt, dass mir die Tierschutzoeganisation „Zwerge in Not“ aus Berlin diesen Hund für 230 Euro verkauft hatte, obwohl der voller Mängel war bis hin zu Flöhen, Pilze in beiden Ohren, großer Bauchnarbelbruch, Futtermittelunveerträglichkeit, verengter Rachenraum abgehackten Schwanz usw. Alle Mängel und Erkrankungen waren vorher nicht von „Zwerge in Not“ angezeigt worden. Auch hatte der Hund vor Übergabe niemals einen Tierarzt gesehen, wie sich später harausstellte. Dadurch sind Kosten innerhalb von 2 Jahren von über fünf Tausend Euro entstanden, die eigentlich für ein ganzes Hundeleben als Absicherung gedacht waren.

    Die Vorsitzende des Vereins „Zwerge in Not“ hat sich dabei geschickt aus der Affaire gezogen. Allerdings war die zuständige Staatsanwaltschaft damit deshalb befasst worden.

    Traurig ist, dass man zwar Hunde aus Spanien herein holt, aber die Ärmsten im eigenen Land mit ihren Tieren im Stich lässt. Ausgenommen die Tiertafel, die vereinzelt kostenlos Futter ausgibt.

    Schlimm ist diese Situation für uns Tierhalter und für die Tiere ebenfalls, die ja ebenfalls unter dieser Trennung leiden. Mich selbst hat die ganze Situation krank gemacht. All das kommt zu der Verlendung durch Hartz IV noch hinzu.

    LG Hoelderlin

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  6. C-C
    Mrz 02, 2010 @ 12:19:23

    Hallo Hoelderlin,

    vielen Dank für deine schnelle Antwort! Ich arbeite für eine Film- und Fernsehproduktion. Zur Zeit planen wir einen Beitrag über Hartz-IV-Empfänger und Menschen, die aus finanzieller Not ihr Haustier abgeben mussten. Dazu würden wir gerne eine Person einbinden, die genau diese Situation durchgemacht hat. Hast du Interesse daran, an diesem TV-Beitrag mitzuwirken bzw. hast du eine E-Mail-Adresse, über die wir Kontakt aufnehmen könnten?

    Vielen Dank schon mal im Voraus!

    Mit freundlichen Grüßen

    Carolin

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  7. Hoelderlin
    Mrz 02, 2010 @ 12:55:57

    Hallo Carolin,

    Kannst Du mir eine E-Mail-Adresse geben, dass wir Kontakt aufnehmen können. Wenn Du sie nicht öffentlich machen willst, kann ich das verstehen. Dann mach einfach folgendes: Klicke auf „über mich“ (Pflanze anklicken oben rechts). Dann müsstest Du auf meine Profilseite kommen und kannst dort per PN (oben links) direkt mit mir Kontakt aufnehmen.

    Wenn das nicht klappen sollte, dann bitte noch mal melden.

    Zu der von mir beschrieben Situation kommt hinzu, dass ich auch über viele Jahre hinweg ein Singsittichpärchen habe, dass ich wegen Hartz IV und der sich daraus entwickelten Situation Vögel in Not in Schleswig Holstein übergeben habe. Mit Vögel in Not ist vereinbart worden, dass diese Vögel, an denen ich auch sehr hänge, mein Eigentum bleiben und ich sie wiederbekomme, wenn sich meine Gesamtsituation wieder stabilisiert hat. Hartz IV und Gesundheit

    Siehe dazu auch meinen tag: „Gesundheitspolitik“

    http://hoelderlin.blog.de/tags/gesundheitspolitik/

    unter anderem folgenden Artikel und weitere

    „Müssen Hartz IV Empfänger zwischen Hungern und Medikamenten entscheiden?“

    http://hoelderlin.blog.de/2010/02/18/re-hartz-iv-empfaenger-hungern-medikamente-entscheiden-8029697/

    Meine Singsittiche sind auch bei vögel in Not auf deren Homepage zu sehen Cäsar und Cleopatra / Hamburg. Übrigens auch auf meiner Profilseite unter Medien/Alben

    Wenn Du Kontakt mit mir aufnehmen willst, dann kannst Du mehr Infos darüber bekommen.

    Übrigens habe ich bezüglich meines Hundes Muni mich an alle großen Tierschutzorganisationen gewandt und um Hilfe gebeten. Es kam keinerlei Reaktionen bzw. hat man sich nur heraus geredet.

    Über einen Filmbeitrag können wir gerne reden. Auch dieses Kapitel fände ich sehr wichtig bezüglich der stattfindenden Sozialstaatsdebatte.

    Um wenigstens ansatzweise Kontakt zu Tieren haben zu können, was mir sehr wichtig ist, kümmere ich mich um eine Hündin einer älteren Dame, mit dem ich mehrmals in der Woche Gassi gehe. Manchmal übernachtet die Hündin „Maxi“ auch bei mir.

    Liebe Grüße Hoelderlin

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  8. Hoelderlin
    Mrz 27, 2010 @ 00:59:35

    Und hier jetzt mal der wunderschöne Kater von ariete. Nun ist er wieder gesund und ariete kann sich wieder an ihm erfreuen.

    Liebe Grüße Hoelderlin

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  9. gelschter User
    Mrz 27, 2010 @ 07:15:56

    Ach, hier wolltest du ein Tierfoto haben? Jetzt habe ich verstanden ….. manchmal ist der Schlauch bissle arg lang, auf dem ich stehe. Besonders, wenn ich Anweisungen befolgen soll :))

    GLG Ariete

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  10. Hoelderlin
    Mrz 27, 2010 @ 10:50:07

    Na ja, vielleicht bist Du ja ein Mensch der lieber führt, statt sich führen zu lassen. So ist das dann nun mal. Wir Menschen sind halt alle unterschiedlich, jeder hat nun mal seine Stärken und seine Schwächen.

    LG Hoelderlin

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  11. gelschter User
    Mrz 27, 2010 @ 10:53:33

    So direkt wollte ich das nun nicht sagen 😳
    Aber ich lerne und arbeite schon gerne alleine – damit komme ich am schnellsten voran. Aber wenn ich das nicht alleine schaffe, dann hole ich mir Hilfe und bin dankbar, wenn ich welche bekomme :yes:

    LG Ariete

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  12. Hoelderlin
    Mrz 27, 2010 @ 11:16:26

    Na, dann hast Du dir ja die Antwort alleine geben zu können. Alleine arbeiten kann manchmal sehr sinnvoll sein, hat halt leider aber auch den Nachteil, dass dann keiner da ist, wenn man doch Hilfe braucht.

    Und das Gemeinschaftsgefühl fehlt dann auch noch genauso wie menschliche Nähe, dass sollte man dabei immer bedenken. Auch wenn es erst mal so aussieht, dass alleine Arbeiten so sehr viel schneller geht.

    LG Hoelderlin

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