Noch 9 Tage … Bilder einer Ausstellung wider die Verletzung der Menschenwürde in Deutschland

Hartz4-Plattform
keine Armut ! – kein Hunger ! – kein Verlust von Menschenwürde !
Bürgerinitiative für die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens sowie die Information und Unterstützung von Hartz IV-Betroffenen

PRESSEERKLÄRUNG: :DD

Noch 9 Tage … Bilder einer Ausstellung wider die Verletzung der Menschenwürde in Deutschland

Vor der Urteilsverkündung des Bundesverfassungsgerichts: Wer sind die Menschen unter Hartz IV:

Rosemarie Anton studiert Germanistik und Pädagogik. Schließlich wird sie Buchhändlerin, um Finanzierung und Alltag als alleinerziehende Mutter für sich und ihr Kind halbwegs unter einen Hut zu kriegen.
Sie verliert den Job. Dann folgt das Übliche. Die ersten 30 Bewerbungen nimmt sie noch ganz locker. Aber irgendwann findet sie die Frage

„Willst Du jetzt Spargel stechen gehen?“

nicht mehr komisch.

Mit 49 Jahren beginnt sie, sich schweren Herzens darauf einzustellen, dass ihre Aussichten auf dem Arbeitsmarkt wohl gleich null sind.

Zu Rosemarie Antons Bild und der ganzen Geschichte:

http://www.sozialticker.com/noch-9-tage-bilder-einer-ausstellung-wider-die-verletzung-der-menschenwuerde-in-deutschland_20100131.html

Wiesbaden, 31. Januar 2010
Brigitte Vallenthin
Presse
Hartz4-Plattform
keine Armut! – kein Hunger! – kein Verlust von Menschenwürde!
Bürgerinitiative für die Einführung des Bedingungslosen Grundeinkommens
sowie die Information und Unterstützung von Hartz IV-Betroffenen
0611-1721221
http://www.hartz4-plattform.de
info@hartz4-plattform.de

Sehr geehrter Herr Koch,

Sehr geehrter Herr Koch, 8|

diese Pflicht müssen Sie nicht einfordern. HARTZ IV-Empfänger arbeiten
jeden Tag sehr intensiv daran, ihren Tag irgendwie zu bewältigen, daran, überhaupt irgendwie über die Runden zu kommen.
Das Geld, das HARTZ IV – Empfänger bekommen, ist zum Leben zu wenig und zum langsamen (physischen/ psychischen) Sterben gerade ausreichend, wie viele Tode ‘eindrucksvoll‘ belegen.

HARTZ IV-Empfänger müssen ihren täglichen Mangel an allem organisieren. Sie haben nicht genug zu essen und müssen sich das irgendwo besorgen (Tafel, Teestube)- und müssen sich damit staatlich legitimiert täglich stigmatisieren, entwürdigen und verachten lassen.
Das belastet extrem, verehrter Herr Koch. Diesem Druck zu widerstehen, dieses menschenverachtende Leben durchzuhalten, ist allein schon eine Leistung/Arbeit, vor der man den Hut ziehen/ alle Achtung und Wertschätzung haben muss, was alle anderen selbst unverschuldet Armen in diesem Land in gleicher Weise betrifft. Und weil das nicht reicht, werden diese unsere Mitmenschen noch vom Staat (ARGEN, Ämtern, Gerichten) auf widerliche Art und Weise gegängelt, gemaßregelt und verachtet.
Dazu kommt der tägliche Mangel an Geld, sich keine Zug- und oder Busfahrkarte leisten zu können, keinen Eintritt in Schwimmbad, Sportstudio und Vereine. Keinen Zugang zu Kultur und Bildung und keinen Zugang zu einem äußerlich ansprechenden Aussehen, weil auch dazu das Geld fehlt. Es bleibt also nur die Kleiderkammer. Überdurchschnittliche Leistungen (z. B. für Wohnung, Strom, Wasser) werden vom Amt (ARGEN, etc.) weder genehmigt, noch bezahlt. Der HARTZ IV-Empfänger gerät also früher oder später, wenn er seine Selbstachtung nicht ganz verlieren will, aber meist früher in eine Schuldenfalle und wird damit staatlich legitimiert kriminalisiert.
Dazu kommt, dass das, was sich unsere Mitmenschen (HARTZ IV-Empfänger) in ihrem Leben erarbeitet haben, von den Behörden (ARGEN) widerrechtlich als Besitz verweigert wird. Das kommt einer gesetzlich legitimierten Enteignung gleich. Alles, was nach SGB II/ ARGEN nicht angemessen ist, wird dem HARTZ IVEmpfänger durch Geldmittelentzug weggenommen: Haus, größere Wohnung, Auto, Sparguthaben, etc. Damit wird ein HARTZ IV-Empfänger erneut widerrechtlich verarmt, stigmatisiertund entwürdigt und wird für jeden erkennbardurch die Straßen seiner Heimatstadt zur Tafel und zum Amt ‘getrieben‘.
Das erinnert mich sehr stark an das Schicksal der Juden in Deutschland. Außerdem wollen alle HARTZ IVEmpfänger arbeiten, verehrter Herr Koch. Nur nicht als unterbezahlte Sklaven, um sich erneut erniedrigen und in den Dreck treten zu lassen. Für einen Job und ein Gehalt, von dem man menschenwürdig leben kann, geht auch jeder HARTZ IV-Empfänger arbeiten.
Alles andere widerspricht den Genfer Konventionen und unseren Gesetzen Grundgesetz/ Vertragsrecht). Somit machen sich alle, die HARTZ IV legalisieren und unterstützen, strafbar.

Mit freundlichen Grüßen
Günther Kiefer

Artikel Eins
Die Würde des Menschen ist unantastbar

Wann kommen die ersten Arbeitslager?

Wann kommen die ersten Arbeitslager? :crazy:

(Red./BK) Diese Frage sollte man Roland Koch stellen. Der stellvertretende CDU-Vorsitzende und hessische Ministerpräsident will für die Hartz IVBetroffenen die Arbeitspflicht einführen.
Er will, dass für soziale Unterstützung auch eine Gegenleistung erbracht wird. Sie sollten auch „niederwertige“ Arbeit in einer öffentlichen Beschäftigung annehmen, meint er.
Was versteht er unter niederwertig? Vielleicht meint er ja auch Ratten fangen, für 1,- Euro das Stück. Dieser Vorschlag kam damals von Herrn Henner Schmitt (FDP), Vertreter des Berliner Abgeordnetenhauses. Dieser Arbeitzwang sei notwendig, meint Koch, damit niemand ein Leben mit Hartz IV als angenehme Variante ansieht. Mit seinen Äußerungen schürt er Unruhen unter den Betroffenen. Aber vielleicht hat diese Fackel von Herrn Koch noch gefehlt, damit die Bürger endlich wach werden?
Arbeitslager – hatten wir die nicht schon einmal? Am liebsten würden uns einige Politiker hinter Stacheldraht arbeit lassen. Was kommt als nächstes?
Vielleicht sollen wir auch noch eigene bewachte Wohnviertel bekommen, am Stadtrand oder so? Der Vorschlag wäre gar nicht einmal so schlecht. In solchen Wohnvierteln würden sich die Bürger sicherlich zusammen schließen.
Wie viele Schikanen und Demütigungen wollen wir noch hinnehmen? Der Hartz IV – Empfänger ist doch heute schon der moderne Sklave, der mit Füßen getreten wird. Wer sich nicht fügt, erhält Sanktionen. So kann man das Volk auch gefügig machen.
Aber alles hat seine Schmerzgrenze. Jeder Mensch erträgt nur einen gewissen Teil an Armut, Unterdrückung und Demütigung. Die Grenze ist überschritten, die Klagewelle rollt immer weiter und die sozialen Unruhen werden eintreten, wenn sich jetzt nicht radikal etwas zugunsten der Bürger verändert.
Uns hilft keiner, wir können uns nur selber helfen! Wir, die Bürger des Landes, haben es in der Hand, wie die Entwicklung weiter geht. Ein Leben in Suppenküchen, Kleiderkammer und als gläserne Puppe ist menschenverachtend.
Das hat kein Arbeitsuchender verdient und das muss sich auch niemand gefallen lassen.
Die Menschenwürde ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.
Also lasst uns dafür kämpfen! Durch Hartz IV wurden wir entmündigt und mit Sanktionen unter Druck gesetzt.
Dieser Kampf kann und muss auf der Straße und in den Behörden durchgeführt werden.
Die Träume aus vergangenen Zeiten sind Vergangenheit, lasst uns in die Zukunft schauen. Wir müssen diese Zukunft gestalten. Uns schenkt niemand etwas, also lasst uns gemeinsam dafür kämpfen!

Artikel Eins
Die Würde des Menschen ist unantastbar

Hartz IV ist eine Schande!

Hartz IV ist eine Schande! >:-[

(Red./BK) Schon alleine das Wort Hartz IV löst Angst und Schrecken aus. Keiner möchte etwas damit zu tun haben. Lieber lasse ich mich als Arbeitnehmer ausbeuten und versklaven. Bei den Betroffenen bringt das Wort Hartz IV Wut und Empörung hervor.
Ein Leben mit Hartz IV ist ein Leben wie im offenen Strafvollzug. Ein ALGEmpfänger kann beschimpft, beleidigt, schikaniert und ausgebeutet werden.
Ein Hartz IV-Betroffener ist überflüssig und unerwünscht. Ganz verzichten kann man auf die Hartzer nicht, denn sie sollen doch kostenlos die Drecksarbeit erledigen.

Die Schwerverbrecher im Strafvollzug verdienen mehr, wie ein ALG II Betroffener verdienen soll. Vor allem kann man sie so schön gefügig machen. Wer sich nicht unterordnet, bekommt kein Geld mehr. „Immerhin haben sich die Hartz IV-Betroffenen strafbar gemacht und sind arbeitslos geworden, deshalb können sie mit Sanktionen bestraft werden.“
So muss der denken, der sie so behandelt. Anders ist keine Logik im Gesetzeswerk und seiner Handhabung zu sehen.
Na ja, wer ein bisschen Reue zeigt, kann
ja im Notfall Lebensmittelgutscheine beantragen. Satt werden kann man davon allerdings nicht. Dafür sind ja die Lebensmittelgutscheine auch nicht gedacht, es soll ja auch nur so aussehen, als wenn der Langzeitarbeitslose damit überleben kann.
Wozu braucht der Hartz IV-Betroffene eine komfortable Wohnung? Wäre es nicht viel besser, die Obdachlosenheime werden vergrößert, und ein paar neue Suppenküchen eingerichtet? Da würde doch der Staat eine Menge Geld einsparen, und könnte die Banken, Manager und Rüstung noch mehr unterstützen!
Eine gute Einnahmequelle wären vielleicht auch Menschenzoos. Für die Reichen und die ausländische Gäste, die noch nie etwas von Hartz IV gehört haben, könnte man doch ein paar Hartz IV-Schmarotzer (wie Schönbohm so schön sagte) in Käfigen zur Schau stellen. Dafür könnte man doch sicherlich eine Menge Eintritt verlangen. An den Zäunen könnte man Tafeln anbringen „Füttern erlaubt“. Auf diese Weise würde man auch noch einen Teil der Ernährungskosten einsparen.
Der Mensch ist doch in der Gesellschaft nichts mehr wert. Die Hartz IV-Betroffenen werden systematisch fertig gemacht.
Das Geld reicht nicht einmal, um sich gesund zu ernähren. Es reicht auch nicht für die Medikamente, die man benötigt. Das Schlimmste an Hartz IV ist die Wirkung auf die Psyche der Betroffenen.
Anträge werden zurückgehalten, Zwangsumzüge befohlen, der Regelsatz wird unpünktlich ausgezahlt und Sanktionen ausgesprochen. Jugendliche unter 25 Jahre bekommen Hausarrest und dürfen keine eigene Wohnung beziehen.
Einige Bürger wurden so schon in den Suizid getrieben. Andere mussten in eine Klinik eingewiesen werden oder ihre Familie ist unter dem Druck zusammengebrochen.
Ein Hartz IV-Betroffener darf keine Gefühle zeigen, er hat einfach zu funktionieren, wie es die Willkür der Behörde will. Schließlich wird ihm doch alles vorgeschrieben, selbst zu denken, ist überflüssig, gar anmaßend der Behörde gegenüber geworden. Der Staat hat die Vormundschaft übernommen. Damit alles auch in diesem Sinne gut klappt, wird die Überwachung verschärft.
Ein Hartz-Betroffener muss immer verfügbar sein, also einmal schnell in die Nachbachstadt fahren, ist strengstens verboten. Außerdem muss der Druck viel mehr verschärft werden, denn ein Hartz IV-Betroffener ist nur solange etwas wert, solange er noch arbeitsfähig ist. Wie viel Gutes könnten wir der Wirtschaft antun, wenn wir den Regelsatz um 30 Prozent absenken würden?
Ein Rentner kostet dem Staat nur Geld, deshalb sollte unbedingt darüber nachgedacht werden, ob das Rentenalter nicht noch weiter erhöht wird. Die Manager und Gutverdienenden können ja vorsorgen, damit sie in Ruhe ihren Ruhestand genießen können.

Ein Menschenleben und die Menschenwürde sind überhaupt nichts mehr wert. In dieser Gesellschaft zählt nur das Geld und die Macht. Bürger, schließt Euch zusammen, gemeinsam können wir den Regierenden eine furchtbare Angst machen

Hartz VI ist gescheitert!

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Hartz-IV Betroffene stahl aus Hunger

Hartz-IV Betroffene stahl aus Hunger :yawn:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-betroffene-stahl-aus-hunger-harte-strafe-875.php

In Sondershausen verurteilte das Amtsgericht eine 4-fache Mutter und Hartz IV-Bezieherin zu 990 Euro, weil sie Käse und Schinken aus einem Supermarkt stahl. Während Manager und Aufsichtsräte zumeist mit einem „blauen Auge“ davon kommen, obwohl sie eine ganze Welt in die Wirtschaftskrise zwangen, lassen Amtsrichter in Sondershausen keine Milde walten. Auch nicht, wenn Menschen aus purem Hunger Lebensmittel stehlen. So musste sich heute eine vierfache Mutter, die von Hartz IV betroffen ist, vor dem Amtsgericht verantworten, weil sie für sich und ihre Kinder aus lauter Verzweiflung Lebensmittel im Wert von 9,86 Euro aus einem Supermarkt stahl.

Vor Gericht gab die Mutter an, sie habe aus Geldnot gehandelt. Die Arge hätte das Geld immer zu spät gezahlt und deshalb habe sie Lebensmittel stehlen müssen. Doch die Richter beim Amtsgericht ließen das Argument nicht gelten und verurteilten die Beklagte zu 990 Euro Geldstrafe. In Deutschland bestehe „ein so dichtes soziales und vor allem karitatives Netz, dass niemand zum Stehlen gezwungen“ sei, so die Richter am Amtsgericht Sondershausen. Die Hartz IV-Bezieherin hätte sich nach Meinung der Richter auf die Zahlweise der Behörde einstellen sollen.
Das Urteil ist rechtskräftig.

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Der Blogwart 2.0

Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

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Eine unzensierte Kommunikation zwischen einem Sozialhilfeempfänger und dem Sozialamt Bern und Ämter. Dieses Archiv (Mirror1) ist den BGE Generationen gewidmet (Quelle: tapschweiz.blogspot.ch)

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