Ein Schreiben aus der Staatskanzlei Rheinland Pfalz in Mainz

Ein Schreiben aus der Staatskanzlei Rheinland Pfalz in Mainz :yawn:

Der Hintergrund:

6. April 2001 / Bildzeitung: Gerhard Schröder / Bundeskanzler:

„Wer arbeiten kann, aber nicht will, der kann nicht mit Solidarität rechnen. Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft! Das bedeutet konkret: Wer arbeitsfähig ist, aber einen zumutbaren Job ablehnt, dem kann die Unterstützung gekürzt werden. Das ist richtig so. Ich glaube allerdings, dass die Arbeitsämter die entsprechenden Möglichkeiten noch konsequenter nutzen können.“

Der damaliger SPD Parteibundesvorsitzende Kurt Beck im Dezember 2006 auf dem Weihnachtsmarkt in Wiesbaden gegenüber einem Arbeitslosen / Hartz IV – Betroffenen, der gegenüber dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten die Hartz IV – Gesetzgebung scharf kritisierte:

„Waschen und Rasieren sie sich erst einmal, dann haben Sie in 3 Wochen auch einen Arbeitsplatz“

Folgende Ausbildungen kann ich vorweisen:

Gärtnerlehre – Gesellenbrief, bei der Bundeswehr eine komplette Sanitäterausbildung, Erzieherausbildung mit fachgebundener Fachhochschulreife, Grundstudium Sozialarbeit, Studium der Psychologie, Nebenfach Kriminologie, Abschluss Dipl. Psychologe, Ausbildung zum Systemischen Familientherapeuten, Ausbildung zum Manager für Non – Profit – Organisationen in Zusammenarbeit mit der Privatuniversität Witten – Herdecke. Diverse Computerschulungen kommen noch hinzu. Assesment Center und unzählige sinnlose Bewerbungstrainings zur Statistikbereinigung.

Vermeintliche Vermittlungsbemühungen durch sogenannte „Dritte“ und „Maatwerk“ kommen noch hinzu. Nicht ein einziges Bewerbungsgespräch ist dabei heraus gekommen. Private Arbeitsvermittler haben mich gar nicht erst angenommen, weil die natürlich wussten, dass seit vielen Jahren bezüglich gut qualifizierter Fachkräfte im öffentlichen Dienst gespart wird ohne Ende. Man braucht ja nur mal zu versuchen in einer Familienberatungsstelle einen Termin zu bekommen. Falls man dort überhaupt noch auf einen Psychologen trifft.

Arbeitslos seit 1992 und das ist kein Spass mehr. Natürlich weil ich ein fauler Arbeitsloser, Sozialschmarotzer und Drückeberger bin. Die ganzen Ausbildungen habe ich natürlich deshalb gemacht, um mich dann anschließend in die sogenannte soziale Hängematte von Hartz IV mit garantierter Altersarmut zu legen. So von wegen kein Recht auf Faulheit nach Gehrhard Schröder oder altrömischer Dekadenz nach Westerwelle.

RheinlandPfalz

Der Chef der Staatskanzlei

Peter-Altmeier-Allee 1
Telefon (0 61 31) 16 47 03
Telefax (0 61 31) 16 21 88

55116 Mainz

22. Januar 2007

Herrn
M. L.

Sehr geehrter Herr L.,

Ihre Bewerbungsunterlagen wurden mir im Rahmen der Kundgebung am 02. Januar 2007 öffentlich übergeben.

Ich darf Ihnen versichern, dass Ministerpräsident Kurt Beck Ihre Situation sehr gut nachvollziehen kann, weiß er doch aus persönlichen Gesprächen, aber auch aus der Vielzahl der Briefe, die ihn erreichen, was Arbeitslosigkeit bedeutet.

Der Kampf gegen die Arbeitslosigkeit und die Schaffung von Arbeitsplätzen [Anmerkung der Red.: inzwischen vergeblich seit Jahrzehnten] sind für den Ministerpräsidenten oberstes politisches Ziel, dessen Erreichung er mit ganzer Kraft verfolgt. Für ihn selbst und für die von ihm geführte Landesregierung geht es dabei insbesondere darum, die Rahmenbedingungen für neue Arbeitsplätze und die Erhaltung bestehender Arbeitsplätze zu schaffen.

Einen direkten Einfluss auf die Einstellung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern bei privaten Firmen kann und darf der Ministerpräsident in seiner Funktion als Regierungschef für alle Bürgerinnen und Bürger des Landes Rheinland – Pfalz aber nicht nehmen. [Anmerkung des Autors.: aber Arbeitslose in die Verelendung von Hartz IV zu treiben oder sich an der Hetze gegen Erwerbslose zu beteiligen in seiner Funktion als Regierungschef, dazu ist ein Kurt Beck dann offensichtlich sehr wohl in der Lage]

Auch liegen weder mir noch der Staatskanzlei weitere verbindliche Stellungsangebote von Arbeitgebern vor, die ich an Sie weiterleiten könnte.

Um Ihnen dennoch im Rahmen meiner Möglichkeiten zu helfen, habe ich die für Sie zuständige Regionaldirektion der Bundesagentur für Arbeit in Kiel gebeten zu prüfen, inwieweit die Vermittlungsbemühungen für sie intensiviert werden können.

Sobald mir die Antwort vorliegt, werde ich sie informieren.

Mit freundlichen Grüßen

Martin Stadelmaier

Anmerkung des Autors:

Herausgekommen ist natürlich absolut rein gar nichts, außer, dass mich die ARGE Hamburg zur Ausbeutung per Zwangsarbeit unter Sanktionsandrohungen bis zur Obdachlosigkeit und dem Hungertod zwingen wollte.

Folgendes wurde mir vorgeschlagen:

Auf der Basis eines Sozialpädagogen die Wiedereingliederung von Obdachlosen in die Gesellschaft in Hamburg auf St. Pauli. Die notwendige Ausbildung ist ein mindestens 6 bis 7 Semester langes Studium an der Fachhochschule mit anschließendem Anerkennungsjahr. Meine Ausbildung inklusive Weiterqualifikationen liegen weit darüber.

Bezahlung:

Der Verelendungsregelsatz Hartz IV + 1 Euro Aufwandsentschädigung, abzüglich jeglicher Unkosten wie Fahrtkosten und keinerlei Sozialleistungen wie Beiträge in die Renten und Arbeitslosenversicherung. Bis auf den symbolischen Beitrag für Langzeitarbeitslose, der pro Jahr eine monatliche Rentenanspruch von 2,19 Euro bringt, also zukünftige Altersarmut mit absoluter Sicherheit garantiert ist.

Hinzu kommt, dass die Rot-Grüne – Bundesregierung (1998 bis 2005)jegliche Anerkennung von Ausbildungszeiten bei der Rente komplett gestrichen hat, mit der Begründung, dass wir als Akademiker mit unseren Verdiensten die verlorene Zeit ja ausgleichen können.
Diese Ausbeutung konnte mit Hilfe meiner damaligen Hausärztin verhindert werden.

Es grüßt die altrömische Dekadenz des Herrn Westerwelle!!

Siehe auch ein zweites Schreiben aus der Staatskanzlei Rheinland – Pfalz / Mainz
http://hoelderlin.blog.de/2010/03/07/schreiben-staatskanzlei-rheinland-pfalz-mainz-8132565/

Zweites Schreiben aus der Staatskanzlei Rheinland Pfalz in Mainz

Zweites Schreiben aus der Staatskanzlei Rheinland – Pfalz in Mainz :yawn:

Der Hintergrund:

6. April 2001 / Bildzeitung: Gerhard Schröder / Bundeskanzler:

„Wer arbeiten kann, aber nicht will, der kann nicht mit Solidarität rechnen. Es gibt kein Recht auf Faulheit in unserer Gesellschaft! Das bedeutet konkret: Wer arbeitsfähig ist, aber einen zumutbaren Job ablehnt, dem kann die Unterstützung gekürzt werden. Das ist richtig so. Ich glaube allerdings, dass die Arbeitsämter die entsprechenden Möglichkeiten noch konsequenter nutzen können.“

Der damaliger SPD Parteibundesvorsitzende Kurt Beck im Dezember 2006 auf dem Weihnachtsmarkt in Wiesbaden gegenüber einem Arbeitslosen / Hartz IV – Betroffenen, der gegenüber dem rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten die Hartz IV – Gesetzgebung scharf kritisierte:

„Waschen und Rasieren sie sich erst einmal, dann haben Sie auch in 3 bis 4 Wochen auch einen Arbeitsplatz“

Folgende Ausbildungen kann ich vorweisen:

Gärtnerlehre – Gesellenbrief, bei der Bundeswehr eine komplette Sanitäterausbildung, Erzieherausbildung mit fachgebundener Fachhochschulreife, Grundstudium Sozialarbeit, Studium der Psychologie, Nebenfach Kriminologie, Abschluss Dipl. Psychologe, Ausbildung zum Systemischen Familientherapeuten, Ausbildung zum Manager für Non – Profit – Organisationen in Zusammenarbeit mit der Privatuniversität Witten – Herdecke. Diverse Computerschulungen kommen noch hinzu. Assesment Center und unzählige sinnlose Bewerbungstrainings zur Statistikbereinigung.

Vermeintliche Vermittlungsbemühungen durch sogenannte „Dritte“ und „Maatwerk“ kommen noch hinzu. Nicht ein einziges Bewerbungsgespräch ist dabei heraus gekommen. Private Arbeitsvermittler haben mich gar nicht erst angenommen, weil die natürlich wussten, dass seit vielen Jahren bezüglich gut qualifizierter Fachkräfte im öffentlichen Dienst gespart wird ohne Ende. Man braucht ja nur mal zu versuchen in einer Familienberatungsstelle einen Termin zu bekommen. Falls man dort überhaupt noch auf einen Psychologen trifft.

Arbeitslos seit 1992 und das ist kein Spass mehr. Natürlich weil ich ein fauler Arbeitsloser, Sozialschmarotzer und Drückeberger bin. Die ganzen Ausbildungen habe ich natürlich deshalb gemacht, um mich dann anschließend in die sogenannte soziale Hängematte von Hartz IV mit garantierter Altersarmut zu legen. So von wegen kein Recht auf Faulheit nach Gehrhard Schröder oder altrömischer Dekadenz nach Westerwelle.
Siehe auch zweites Schreiben der Staatskanzlei in Rheinland Pfalz / Mainz

RheinlandPfalz

Staatskanzlei

Bürgerbüro der Landesregierung
Postanschrift: Peter-Altmeier-Allee 1

55116 Mainz

Hausanschrift: Rheinstraße 105 – 107

55116 Mainz

Herrn
M.L.

Mein Aktenzeichen Ihr Schreiben Ansprechpartner Gundel Tackenberg

Mainz 23.03.2007

Sehr geehrter Herr L.,

die erbetene Stellungnahme der Regionaldirektion Nord liegt leider immer noch nicht vor.

Dies habe ich zum Anlass genommen, die Regionalredaktion nochmals auf Ihr Anliegen hinzuweisen.

Sobald der Staatskanzlei die erbetene Stellungnahme vorliegt, werden wir Sie informieren. Bis dahin darf ich noch um etwas Geduld bitten.

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Gundel Tackenberg

Anmerkung des Autors:

Herausgekommen ist natürlich absolut rein gar nichts, außer, dass mich die ARGE Hamburg zur Ausbeutung per Zwangsarbeit unter Sanktionsandrohungen bis zur Obdachlosigkeit und dem Hungertod zwingen wollte.

Folgendes wurde mir vorgeschlagen:

Auf der Basis eines Sozialpädagogen die Wiedereingliederung von Obdachlosen in die Gesellschaft in Hamburg auf St. Pauli. Die notwendige Ausbildung ist ein mindestens 6 bis 7 Semester langes Studium an der Fachhochschule mit anschließendem Anerkennungsjahr. Meine Ausbildung inklusive Weiterqualifikationen liegen weit darüber.

Bezahlung:

Der Verelendungsregelsatz Hartz IV + 1 Euro Aufwandsentschädigung, abzüglich jeglicher Unkosten wie Fahrtkosten und keinerlei Sozialleistungen wie Beiträge in die Renten und Arbeitslosenversicherung. Bis auf den symbolischen Beitrag für Langzeitarbeitslose, der pro Jahr eine monatliche Rentenanspruch von 2,19 Euro bringt, also zukünftige Altersarmut mit absoluter Sicherheit garantiert ist.

Hinzu kommt, dass die Rot-Grüne – Bundesregierung (1998 bis 2005)jegliche Anerkennung von Ausbildungszeiten bei der Rente komplett gestrichen hat, mit der Begründung, dass wir als Akademiker mit unseren Verdiensten die verlorene Zeit ja ausgleichen können.
Diese Ausbeutung konnte mit Hilfe meiner damaligen Hausärztin verhindert werden.

Es grüßt die altrömische Dekadenz des Herrn Westerwelle!!

Siehe auch Erstes Schreiben der Staatskanzlei in Rheinland Pfalz
http://hoelderlin.blog.de/2010/03/07/schreiben-staatskanzlei-rheinland-pfalz-mainz-8132643/

Antwortschreiben des Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung

Antwortschreiben des Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung :yawn:

BUNDESMINISTERIUM FÜR ARBEIT UND SOZIALORDNUNG

Herrn
M.L.

Mein Zeichen, meine Nachricht llb3 – 96, Telefon (0228) 527-2366, Datum 16. März 1999

Sehr geehrter Herr L.

Für Ihr Schreiben vom 24. Februar 1999 danke ich Ihnen.
http://hoelderlin.blog.de/2010/03/07/schreiben-ministerium-arbeit-sozialordnung-8132289/

Ihre Sorgen und Nöte kann ich gut verstehen. Es ist in der Tat bedrückend, wenn es trotz guter Qualifikationen ausgesprochen schwierig ist, eine neue Anstellung zu finden. Nach Ihren Schilderungen kann ich mir auch sehr gut vorstellen, welches Engagement bei der Arbeitssuche von Ihnen erbracht wird und welches Maß an Enttäuschung Sie angesichts des Ausbleibens dieses Erfolges trifft. Umsomehr bedauere ich, daß ich Ihnen bei der Arbeitssuche nicht unmittelbar behilflich sein kann. Das Bundesministerium für Arbeit und Sozialordnung hat nicht die Aufgabe, Arbeitsplätze zu vermitteln und kann Ihnen somit auch keine Arbeitgeber benennen, die über freie Arbeitsplätze verfügen. Die Arbeitsvermittlung, die Arbeitsberatung und die sonstigen Hilfen der Arbeitsförderung sind, wie sie wissen, Aufgabe der Bundesagentur für Arbeit mit ihren Dienststellen, den Landesarbeitsämtern und Arbeitsämtern.

Die Bundesregierung tut alles in ihren Kräften Stehende, um die Rahmenbedingungen für einen wirtschaftlichen Aufschwung, der Voraussetzung für eine Verbesserung der Arbeitsmarktsituation ist, so günstig wie möglich zu gestalten. Die Bundesanstalt für Arbeit stellt für die aktive Arbeitsmarktpolitik, d. h. die Maßnahmen der Arbeitsförderung, die notwendigen Mittel weiter auf hohem Niveau bereit. Weder Bundesregierung noch Bundesanstalt für Arbeit können allerdings die fehlenden Arbeitsplätze direkt anbieten, das gilt auch für die im Rahmen einer Arbeitsbeschaffungs- bzw. Strukturanpassungsmaßnahme geförderten Stellen. Dies kann nur durch die Unternehmen bzw. Maßnahmeträger erfolgen, die über die Bereitstellung und Besetzung von Arbeitsplätzen selbst zu entscheiden haben, soweit im Rahmen geförderter Beschäftigung die Förderungsvoraussetzungen erfüllt sind.

Die Arbeitsämter führen die aktive Arbeitsförderung nach dem Dritten Buch Sozialgesetzbuch (SGB III) durch. Das Arbeitsförderungsrecht bietet verschiedene Möglichkeiten, die berufliche Wiedereingliederung von Arbeitslosen zu fördern. Auch wenn Ihnen Ihr Arbeitsvermittler bzw. Ihre Arbeitsvermittlerin bislang noch nicht erfolgreich helfen konnte, einen Arbeitsplatz zu finden, möchte ich Ihnen dringend raten, den Kontakt zum Arbeitsamt aufrechtzuerhalten und dessen Beratungs- und Vermittlungsdienste weiterhin in Anspruch zu nehmen. Die Mitarbeiter des Arbeitsamtes werden anhaltend bemüht sein, sie bei der Arbeitsuche im Rahmen der gegebenen Möglichkeiten zu unterstützen.

Ihr Einverständnis voraussetzend habe ich Ihr Schreiben den zuständigen Arbeitsamt Hamburg zur Kenntnis gegeben mit der Bitte, Sie weiter im Rahmen des Möglichen bei Ihren Bemühungen um Arbeitsaufnahme zu unterstützen. Bei Ihrem weiteren Einsatz für die Aufnahme einer Arbeit wünsche ich Ihnen Erfolg!

Mit freundlichen Grüßen

Im Auftrag

Barbara Kinder

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Natürlich habe ich weder eine ABM – Maßnahme, noch einen Arbeitsplatz oder eine Perspektive erhalten, sondern statt dessen übelste Hetzkampagnen nach Art der altrömischen Dekadenz und die Massenverelendung durch Hartz IV

Folgende Ausbildungen und Zusatzqualifikationen kann ich vorweisen:

Gärtnerlehre – Gesellenbrief, bei der Bundeswehr eine komplette Sanitäterausbildung, Erzieherausbildung mit fachgebundener Fachhochschulreife, Grundstudium Sozialarbeit, Studium der Psychologie, Nebenfach Kriminologie, Abschluss Dipl. Psychologe, Ausbildung zum Systemischen Familientherapeuten, Ausbildung zum Manager für Non – Profit – Organisationen in Zusammenarbeit mit der Privatuniversität Witten – Herdecke. Diverse Computerschulungen kommen noch hinzu. Assesment Center und unzählige sinnlose Bewerbungstrainings zur Statistikbereinigung.

Vermeintliche Vermittlungsbemühungen durch sogenannte „Dritte“ und „Maatwerk“ kommen noch hinzu. Nicht ein einziges Bewerbungsgespräch ist dabei heraus gekommen. Private Arbeitsvermittler haben mich gar nicht erst angenommen, weil die natürlich wussten, dass seit vielen Jahren bezüglich gut qualifizierter Fachkräfte im öffentlichen Dienst gespart wird ohne Ende. Man braucht ja nur mal zu versuchen in einer Familienberatungsstelle einen Termin zu bekommen. Falls man dort überhaupt noch auf einen Psychologen trifft.

Arbeitslos seit 1992 und das ist kein Spass mehr. Natürlich weil ich ein fauler Arbeitsloser, Sozialschmarotzer und Drückeberger bin. Die ganzen Ausbildungen habe ich natürlich deshalb gemacht, um mich dann anschließend in die sogenannte soziale Hängematte von Hartz IV mit garantierter Altersarmut zu legen. So von wegen kein Recht auf Faulheit nach Gehrhard Schröder oder altrömischer Dekadenz nach Westerwelle.

Ein Schreiben an das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung

Ein Schreiben an das Ministerium für Arbeit und Sozialordnung 🙄

Bundesministerium für
Arbeit und Soziales
Telefax 0228 / 527-2207

5307 Bonn

24. Februar 1999

Bitte um Unterstützung für eine ABM oder SAM – Maßnahme.

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit der dringenden Bitte um Unterstützung für eine ABM oder SAM – Maßnahme formuliere ich diese Zeilen.

Seit ca. 7 Jahren bin ich inzwischen Langzeitarbeitsloser. Diese Zeit der Arbeitslosigkeit ist insgesamt unterbrochen durch folgende Weiterqualifizierungsmaßnahmen:

1.) 41 a Maßnahme
2.) Computerschulungen
3.) 2. Jährige Ausbildung zum systemischen Familientherapeuten.
4.) 1. Jährige Ausbildung zum Manager für Non – Profit – Organisationen

Obwohl ich für den sozialen Bereich hervorragende Ausbildungen u.a. Erzieher, Grundstudium Sozialarbeit, Dipl. Psychologe und die oben genannten Zusatzqualifikationen vorweisen kann, sind jegliche eigene als auch die Bemühungen des Arbeitsamtes Hamburg erfolglos geblieben.

Inzwischen habe ich quer durch Deutschland mehr als 1000 Bewerbungen geschickt und immer nur Absagen erhalten.

Selbst die Teilnahme an dem Projekt „Vermittlung durch Dritte“ (Vermittlungsagenturen) nach §37 Absatz 2 SGB III hat zu keinem Ergebnis geführt. Die Vermittlungsagentur konnte mir bisher kein einziges Stellenangebot unterbreiten, auf das eine Bewerbung möglich gewesen wäre.

Die Gründe für diese Situation liegen u.a. in dem massiven Stellenabbau der Kommunen und Wohlfahrtsverbände.

Auch massive Bemühungen für Bewerbungen weit unter meiner Qualifikation (trotz bestehender Ausbildung z. B. Erzieher) führen immer wieder zu identischen Ergebnissen, d. h. Absagen wegen „Überqualifizierung“ (siehe Anlage).

Mehrfach habe ich deshalb verschiedene Arbeitsvermittler beim Arbeitsamt Hamburg – Nord um eine ABM – Maßnahme gebeten. Bisher konnten mir die Arbeitsvermittler dabei nicht helfen.

Ausdrücklich möchte ich dabei betonen, dass die Arbeitsvermittler alles getan haben, um mich bei meinen Bemühungen zu unterstützen.

Noch im Februar 1999 habe ich einem Arbeitsvermittler einen Aktenordner mit mehr als 150 Absagen und 50 – 60 fehlende Rückmeldungen als Ergebnis von mehr als 200 Bewerbungen im gesamten Bundesgebiet (innerhalb von 2 Monaten) vorgelegt.

Oftmals mußte ich mir bei diesen Bemühungen schlimmste Beschimpfungen von potentiellen Arbeitgebern am Telefon anhören, weil ich es gewagt habe, mich auch auf Stellenangebote unter meiner Qualifikationen als Dipl. Psychologe zu bewerben. Auch der Hinweis, daß ich nach den gesetzlichen Bestimmungen als Arbeitsloser dazu verpflichtet bin, hat die Arbeitgeber dabei wenig beeindruckt.

Erneut habe ich die Bitte nach einer ABM – Maßnahme vorgetragen, die mir wieder nur abschlägig mit der Bemerkung: „Dies sieht zur Zeit nicht gut aus“ beantwortet werden mußte.

Da ich gerne wenigstens mal für 1 Jahr lang wieder Arbeit haben möchte, bitte ich dringend um Hilfe.

Vorab kann ich Ihnen mitteilen, dass bei mir alle Bedingungen für eine ABM – Maßnahme z. B. Alter über 45 Jahre und Langzeitarbeitslosigkeit erfüllt werden.

Mit freundlichen Grüßen

(M. L.)

Siehe Antwortschreiben des Bundesarbeitsministerium für Arbeit und Sozialordnung vom 16. März 1999
http://hoelderlin.blog.de/2010/03/07/antwortschreiben-bundesministerium-arbeit-sozialordnung-8132336/

Moin, Moin

Moin, Moin

Der Winter will in diesem Jahr einfach nicht weichen. Nun waren in Hamburg die Straßen nach vielen Wochen mit Hilfe der Straßenreinigung endlich mal wieder schnee und eisfrei. Zumindest sind hier mal keine Hartz IVler in altrömischer Dekandenz eines Herrn Westerwelle ausgebeutet worden.

In Berlin haben sie immerhin 50 Euro pro Tag zusätzlich bekommen, ohne das man Ihnen dass gleich wieder vom Hartz IV – Verelendungsregelsatz abgezogen hat. Und schon konnte man sich in Berlin vor Anfragen nicht retten. Bezahlt man Hartz IVler anständig und behandelt sie fair und schon werden aus vermeintlich faulen Arbeitslosen fleißige Arbeiter, sieh mal einer an.

Nun zurück zu Hamburg.

Wie sich die Bilder ähneln:
http://hoelderlin.blog.de/2010/02/04/moin-moin-7941313/

Scnee in Hamburg im März 2010-5

Da traut man seinen Augen nicht, weil man sich schon wieder in die Alpen versetzt fühlt.

Scnee in Hamburg im März 2010-3

Locker 15 bis 20 cm Neuschnee waren von Freitagnacht auf Samstag gefallen und die Botschaft lautete schon wieder Ski und Rodeln gut:

Scnee in Hamburg im März 2010-4

Richtig toller Neu und Pulverschnee so wie man ihn aus den Alpen kennt.

Scnee in Hamburg im März 2010-7

Dazu auch noch schönstes Winterwetter, was will man mehr. Ja, ja ich weis schon, viele können es schon nicht mehr hören und wollen endlich Frühling:

Scnee in Hamburg im März 2010-9

Aber im Frühjahr, der muss ja mal irgend wann kommen, werde ich Euch dann Hamburg von seiner absolut schönsten Seite zeigen:

Scnee in Hamburg im März 2010-10

Schlagwörter

Bürgerarbeit Empört Euch-Demokratie jetzt Gegen Hartz IV Regelsätze klagen Veranstaltungshinweise für Hambur&# Verletzung der Menschenwürde Wir zahlen Nicht für Krise Altersarmut in Deutschland Altersarmut in Deutschland; Armut in Deutschland; Arbeitslosigkeit in Deutschland; Hartz IV Arbeitslosigkeit in Deutschland Arbeitslosigkeit in Deutschland; Armut in Deutschland; Hartz IV Arbeitslosigkeit in Deutschland; Armut in Deutschland; Hartz IV; Sanktionen; Ein - Euro - Jobs; Zwangsarbeit Arbeitslosigkeit in Deutschland; Hartz IV Arbeitslosigkeit in Deutschland; Hartz IV; Ralph Boes; Sanktionen Arbeitslosigkeit in Hamburg Armut in Deutschland Armut in Europa Armut in Hamburg Atomkraft Nein Danke Bundestagswahl 2013 Debatten im Deutschen Bundestag Deutschland im Umbruch Deutschlands neue Arbeitswelt DGB Die Absageschreiben der Arbeitgeber Die Linke Die Linke Hamburg Die Linke Hamburg Veranstaltungshinweise Die Tafeln Direkte Demokratie ehemalige Heimkinder Ehrenamt Ein-Euro-Jobs Erwerbslosenforum Freitodbegleitung Gerecht geht anders in Kiel Gestorben Gesundheitspolitik Griechenland und kein Ende Grundeinkommen Hartz IV Hartz IV; Arbeitslosigkeit in Deutschland; Sanktionen Hartz IV in Hamburg Hartz IV Urteil Hetze gegen Arbeitslose In Deutschland tut sich was Institut Solidarische Moderne Krach schlagen statt Kohldampf schieben Kulturloge Hamburg Liebe Marcel Kallwass Meine Musik Mietwucher Moin Moin Montagsdemo Occupy Piratenpartei Politikverdrossenheit Politische Intervention Programmhinweise Sanktionen Sanktionsmoratorium Schuldenkrise in Deutschland Sozialer Sprengstoff Sozialstaatsdebatte Sozialwacht Dresden Sparpaket Sterbehilfe Stuttgart 21 Veranstaltungshinweise Wahlen in Hamburg 2011 Was ist Revolution WDR 5 Wohnungsnot in Deutschland Zeitarbeit - Moderne Sklaverei Zwangsverrentung

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Der Blogwart 2.0

Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

Sozialsystem Schweiz

Eine unzensierte Kommunikation zwischen einem Sozialhilfeempfänger und dem Sozialamt Bern und Ämter. Dieses Archiv (Mirror1) ist den BGE Generationen gewidmet (Quelle: tapschweiz.blogspot.ch)

kritischerkommilitone

Nicht nur Kritik am Arbeitsamt

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