Hinter dem Hochglanzprojekt – Der deutsche Faschismus zeigt seine hässliche Fratze – Erfahrungsbericht zum Thema Bürgerarbeit

Hinter dem Hochglanzprojekt – Der deutsche Faschismus zeigt seine hässliche Fratze – Erfahrungsbericht zum Thema Bürgerarbeit 🙄

Hinter dem Hochglanzprojekt
MONTAG, 23. AUGUST 2010

Ein – von Roberto J. De Lapuente redigierter – Erfahrungsbericht und Gastbeitrag zum Thema Bürgerarbeit.

Die Ingolstädter Öffentlichkeit ist seit Wochen aus dem Häuschen: die oberbayerische Großstadt wurde zum Modellstandort für die Bürgerarbeit gekürt und darf ab 2011 vom Bund losgeeiste Gelder zur Finanzierung etwaiger Bürgerarbeitsplätze verwerten. Natürlich überschlägt man sich in den Berichten und Kommentaren, in Interviews und Analysen; etwas wie Aufbruchsstimmung breitet sich aus, endlich dürfe man ein imposantes Projekt initiieren. Eine Chance für Langzeitarbeitslose sei das, hier zeige sich der aktivierende Sozialstaat – darüber geben die wenigen Ingolstädter Medien ein gleichgeschaltetes Erscheinungsbild ab. Bürgerarbeit ist modern und fabelhaft, etwas das man erfinden müsste, wenn es nicht schon erfunden wäre.

Es entstand nebenher der Eindruck, als wäre aus dem hiesigen Jobcenter ein Hort des Lächelns und der Glückseligkeit entsprossen. Eine Stätte, in der man mit Langzeitarbeitslosen endlich etwas behutsamer, verständnisvoller, kurz gesagt: menschlicher umgehe. Da meine es jemand richtig gut mit den Leistungsempfängern, war zwischen allen Zeilen herauslesbar. Bürgerarbeit: der große, sanftmütige, sorgsame Wurf! Der Ein-Euro-Job, dieses entwürdigende Instrument zum Statistiklifting, sei quasi tot – es lebe das gerechtere Modell: die Bürgerarbeit von der Leyens! Der gute Ruf ist indes kein Zufallsprodukt, denn auf genau so ein poliertes, gewienertes Image ist man angewiesen, um diesen aufgemotzten Ein-Euro-Job, der mit allerlei für die Öffentlichkeit unsichtbaren Schikanen verbunden ist, ins rechte Licht zu rücken.

Weiterlesen unter:

http://ad-sinistram.blogspot.com/2010/08/hinter-dem-hochglanzprojekt.html

4 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Teja552
    Aug 24, 2010 @ 17:29:23

    Bürgerarbeit und diese unter Zwang, wo soll das was gutes sein….der Reichsarbeitsdienst II lässt grüßen, wenn ich hier sehe was da den Bürgern als was gutes verkauft wird, da kann einen nur noch übel werden….!

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  2. Volkmarml
    Aug 25, 2010 @ 04:44:17

    Hab ich auch gelesen und mir gleich runter koppiert. Das alles ist auch ein Grund, warum ich aus Deutschland weg bin.
    Volkmar

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  3. Olli
    Sep 11, 2010 @ 04:05:17

    In der DDR gab es damals auch keine Arbeitslosen…

    Und wenn man ihnen einen Besen in die Hand drückte, mit dem sie von Morgends bis Abends, Tag ein Tag aus, Jahr ein Jahr aus den Hof fegten.

    Wenn das das Ziel sein soll?

    Naja, worauf ja alle so stolz sind betrifft die 6 Monate Aktivierungszeit.

    Da hat der ARGE-Mitarbeiter ja ausreichend Zeit die „billige Arbeitskraft“ auf dem 1. Arbeitsmarkt unter zu bringen.

    Die Wirtschaft hat im gleichen Zuge dann die Gelegenheit die teure Arbeitskraft der ARGE zu zu schieben.

    Dann ist es nur eine Frage der Zeit wie lange die ARGE-Mitarbeiter dazu brauchen um aus der „teuren Arbeitskraft“ eine „billige Arbeitskraft“ zu machen.

    Nebenbei mal so gefragt, wieviele Arbeitslose würde es insgesamt eigentlich geben, wenn die ARGEN das Geld der Arbeitslosen nicht verwalten würden… Arbeitsplätze vermitteln sie ja sowiso nicht.
    Daher sind diese Institutionen doch ein nutzloser Kropf.

    Wenn nur die Wirtschaft nicht so gerne diesen Apparat dazu nutzen würde um die Arbeitnehmer zu Dumpinglöhnen zu zwingen.

    Das Geld könnte ein Computer gerechter und vor allem Fehlerfreier verteilen als so ein „Druckmittel zur Zwangsarbeit“ das kann.

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  4. Hoelderlin
    Sep 11, 2010 @ 05:29:28

    Und jeder weis, dass es so ist und keiner tut was dagegen.

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