Water Makes Money – Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen.

Water Makes Money – Wie private Konzerne aus Wasser Geld machen.

Ein Film von Lesli Franke und Herdolor Lorenz

In Zusammenarbeit Jean Luc Touly, Mark Laimé, Christinae Hansen, Markus Henn, Aquattac

Finanziert von zahllosen SpenderInnen.

Eine Kernfilm – Produktion in Koproduktion mit ZDF / ARTE, gefördert durch Filmförderung Hamburg Schleswig Holstein GmbH

2010 / 90 Minuten.

Die französischen Konzerne Veolia und Suez sind die Platzhirsche im Weltmarkt der privaten Wasserversorgung. Doch ausgerechnet in ihrer Heimat Frankreich, wo sie schon Jahrzehnte aktiv sind und die Wasserversorgung weitgehend unter Kontrolle haben, wird ihnen jetzt der Boden heiß.

Anfang 2010 mussten sie in Paris und Rouen die Wasserversorgung an die Gemeinden übergeben. Viele weitere werden folgen…
Denn nachdem die Franzosen den Konzernen jahrzehntelang vertrauten, blubbert jetzt die Wahrheit an die Oberfläche: mit falsch berechneten Kosten und mangelhafter Wartung generieren die Konzerne millionenschwere Extraprofite. Kein Wunder, dass bei privaten Versorgern in Frankreich die Preise um 20 -60% höher sind als bei den öffentlichen, und dass bei den Privaten 17-44% des Wassers im Rohrnetz verloren gehen, aber bei den Öffentlichen nur 3-12%. Skandalös sind auch die Geheimverträge der Konzerne mit den Gemeinden:

Was als Kaufpreis gilt, entpuppt sich als Kredit, der über die Wassergebühren zurückgezahlt wird. Sogar Korruption, wie in Grenoble, scheint zum Geschäft zu gehören. Mit diesen Methoden und Gewinnen expandieren die Konzene nach Brüssel, Berlin, Braunschweig und in die ganze Welt.

Was die Überlassung der Wasserwirtschaft an Private langfristig bewirkt, zeigt der katastrophale Zustand des Wassers in Frankreich: in 97% der oberirdischen Gewässer sind krebserregende Pestizide zu finden.

Veolia und Suez können so mit ihrer teuren Wasserreinigungstechnik nur noch mehr Geld verdienen. Doch Experten sagen, dass dabei niemals alle Schadstoffe ausgefiltert werden. Eine nachhaltige Wasserwirtschaft
sähe anders aus. Vor allem braucht es Wasserschutzgebiete mit Biolandwirtschaft wie in München. Nur: das geht gegen die Interessen der Konzerne und bedarf öffentlicher Verantwortung! Um ihre Macht zu sichern und auszubauen, haben die Konzerne enge Verbindungen mit der Politik, und sind sogar dabei, die UN in Richtung privater Beteiligung an der Wasserwirtschaft zu beeinflussen. Doch nicht nur in Frankreich wächst das Bewusstsein, die Melkkuh der Konzerne zu sein. Auch andernorts, in Europa, in Lateinamerika, den USA oder Afrika steht die Rückkehr des Wassers in die Hände der Bürgerinnen und Bürger auf der Tagesordnung!

Das alles in Water Makes Money – ab 23. September 2010 in ganz Europa im Kino.

Am 23. 09.2010 finden über 100 Premieren von Water Makes Money in Deutschland, Frankreich und anderen Ländern statt.
Organisiert werden die Vorführungen von vielen engagierten Menschen, Kinos, NGOs und Bürgeriniiativen. Dabei werden lokale hergestellt sowie Diskussionen und Vernetzungen angeregt. Aus vielen Einzelteilen entsteht so eine flächendeckende Kampagne, mit der für Aufmerksamkeit in einer breiten Öffentlichkeit gesorgt wird.

Einen Überblick über alle Vorführungen gibt es unter:

http://www.watermakesmoney.com/de/premiere.html

Veranstaltungen in Hamburg am 23. September 2010:

.Cinema Metroplis, Steindamm 54 / 20099 Hamburg um 19.30 Uhr Anschließende Diskussion mit den Filmemachern Leslie Franke und Herdolor Lorenz

.Freundeskreis Seniorenhilfe Berne e.V., Kriegkamp 21 / 22145 Hamburg um 18.00 Uhr

.KulturWerkstatt Harburg e.V. – Kleines Kino im Kontor- Kanalplatz 6 / 21079 Hamburg um 20.00 Uhr / Eintrittspreis 5 Euro

Der Film / Trailer:

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Der Blogwart 2.0

Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

Sozialsystem Schweiz

Eine unzensierte Kommunikation zwischen einem Sozialhilfeempfänger und dem Sozialamt Bern und Ämter. Dieses Archiv (Mirror1) ist den BGE Generationen gewidmet (Quelle: tapschweiz.blogspot.ch)

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Nicht nur Kritik am Arbeitsamt

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