Ein Gespenst geht um … "HARTZ IV" ….. erneutes Hartz IV Suizidopfer in Höxter

Ein Gespenst geht um … „HARTZ IV“ ….. erneutes Hartz IV Suizidopfer in Höxter 😥

28.11.10

Von Margit Marion Mädel und Christian Stroba – Sozialzentrum Höxter

Unser Mitstreiter, Jörg G., erhängte sich heute in seiner Wohnung.

Diese Nachricht erschüttert die Mitstreiter und ehrenamtlichen Mitglieder des Sozialen Zentrums Höxter am heutigen 1. Adventtag zu tiefst.

Bei ihm fand die Polizei ein Gedicht über Angela Merkel, Jörg schrieb sehr nachdenkliche und gute Gedichte und er lebte seit längerer Zeit von ALG II. Im Beckmann Haus /Altenheim führte er zur Zeit einen Ein Euro Job durch, wo er zu spüren bekam, das man ihn nicht für voll nahm unter den Kollegen, dabei freute er sich so endlich etwas mehr Geld in der Tasche zu haben… immerzu bewarb er sich, auch im Ausland um endlich eine Arbeit zu bekommen, doch selbst mit 43 Jahren ist man wohl in der Berufswelt schon zu alt und erhält keine Chancen mehr.

Gesellschaftlich war er integriert, konnte aber an vielen Dingen nicht teilnehmen, da Versammlungen in Lokalen durchgeführt wurden in welchen sich ein ALG II ler kein Getränk leisten kann.

Jörg hatte auch viele Freunde und auch in unser Soziales Zentrum kam er oft und regelmäßig, keiner ahnte wie es in ihm ausschaut und er diesen Weg als einzigen Ausweg für sich sah erschüttert uns sehr.

Wieder einmal schlug das Gespenst Hartz IV um sich, und ein junger Mensch ist plötzlich nicht mehr unter uns.

Eine unmenschliche Hartz IV Gesetzgebung treibt viele seit Januar 2005 in den Freitod, wann endlich übernehmen die verantwortlichen Politiker hierfür die Verantwortung?

Am Dienstag den 30.11.2010 werden wir auf dem Marktplatz in Höxter ab 16:00 Uhr eine Mahnwache für unseren Mitstreiter und Freund Jörg durchführen.
Wir bitten alle, von Fahnen und Transparenten abzusehen.

Ein eigener Kommentar:

Es macht mich einfach nur traurig und wütend zu gleich, wenn ich von der Ermordung eines weiteren Hartz IV – Betroffenen lesen muss.

Ja ich nenne es Mord, wenn gesellschaftliche Verhältnisse dazu führen, dass Menschen in Ihrer Verzweiflung in einen solch grausamen Freitod gehen. Und es ist zu befürchten, dass hier noch viele Betroffene folgen werden.

Auch ich selbst habe schon vor dieser Situation gestanden. Im vergangenen Jahr habe ich die Sterbehilfeorganisation „Dignitas“ aus einer verzweifelten Situation heraus, die eng verknüpft war mit Hartz IV um Freitodbegleitung gebeten, die mir auch gewährt werden sollte. Der Todestag, Freitag 17. April 2009, um 11:00 Uhr stand ebenfalls schon fest.

Nur im letzten Augenblick wurde das durch Dritte mit deren massiven Hilfe gerade noch verhindert.

Nachlesen kann man das im Internet unter folgenden Artikel der taz: „Kampf um die Würde trotz Hartz IV“ – Hunger versus Leben unter folgendem Link:

Klicke, um auf 5167427_4ad8186d14_d.pdf zuzugreifen

Aber auch folgende Artikel: „Google Dich gesund“ oder die „Nachbarn haben die Polizei gerufen“ unter folgendem Link:

Klicke, um auf 5167652_b630650f7e_d.pdf zuzugreifen

Ich klage die Verbrecher von SPD, Grünen, CDU/CSU und FDP, die dieses Gesetz gegen die Menschlichkeit zu verantworten haben, des erneuten Mordes an und verlange von dieser Gesellschaft, dass diese Verbrecher endlich zur Verantwortung gezogen werden.

Mit verdammt traurigen Grüßen

Hoelderlin

Existenzminimum kleingerechnet – Alternative Berechnungen zu Hartz – IV – Regelsätzen Katja Kipping

Linke

Existenzminimum kleingerechnet – Alternative Berechnungen zu Hartz – IV – Regelsätzen Katja Kipping 🙄

29.11.2010

Die Feststellung des Bundesverfassungsgerichts, dass die Hartz-IV-Sätze gegen die Menschenwürde verstoßen und deshalb neu bestimmt werden müssen, hätte die Chance beinhaltet, eine breite gesellschaftliche Debatte darüber zu führen, was ein Mensch braucht für ein menschenwürdiges Leben. Es hätte die Chance beinhaltet, die Ausgrenzung einer wachsenden Armutsbevölkerung zu thematisieren und gemeinsam nach Lösungsansätzen zu suchen. Doch die Bundesregierung hat diese Chance verspielt.

Der nachfolgende Bericht „Existenzminimum kleingerechnet“ mit alternativen Berechnungen zu den Hartz-IV-Regelsätzen entstand nach Beratungen mit Fachleuten aus Sozialverbänden, Wissenschaft und Bewegung.

Alternative Berechnung zu den Hartz IV – Regelsätzen, guckst Du hier:

http://www.katja-kipping.de/article/364.existenzminimum-kleingerechnet.html
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Katja Kipping, MdB

Vorsitzende des Ausschusses für Arbeit und Soziales

Sozialpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE.

Platz der Republik 1
11011 Berlin

Telefon 030-227 70526
Fax 030-227 76526

http://www.katja-kipping.de
http://www.linksfraktion.de
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Der Blogwart 2.0

Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

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Eine unzensierte Kommunikation zwischen einem Sozialhilfeempfänger und dem Sozialamt Bern und Ämter. Dieses Archiv (Mirror1) ist den BGE Generationen gewidmet (Quelle: tapschweiz.blogspot.ch)

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