Kommentar an den Spiegel zum Artikel: Sozialstaat – Die Hartz – Fabrik

Kommentar an den Spiegel zum Artikel: Sozialstaat – Die Hartz – Fabrik, guckst Du hier: 🙄

http://hoelderlin.blog.de/2011/01/01/sozialstaat-hartz-fabrik-10287418/

Kann man wirklich überrascht sein über das Ausmaß? Ich glaube kaum. Das gesamte Internet ist voll mit Berichten von Erwerbslosen über die skandalösen Zustände bei den ARGEN und den Maßnahmeträgern.

Aber auch das ist ja nicht neu. Seit Jahrzehnten läuft das gleiche Spiel bezüglich einer sogenannten Arbeitsmarktpolitik die jährlich Milliarden sinnlos verprasst und wir als Betroffene uns nicht einmal dagegen wehren können. Spielen wir nicht mit, bedroht man uns mit Sanktionen bis zur Obdachlosigkeit und dem Hungertod.

Statt Perspektive bestenfalls Ausbeutung per Zwangsarbeit mit den sogenannten Ein – Euro- Jobs oder Zeitarbeit zum Hungerlohn. Und das Ende vom Lied: die Dauerabhängigkeit von staatlichen Transfers bis wie in die Kiste springen.

Aber ist nicht Hartz IV von den Medien so hoch gelobt worden und woher kommt jetzt auf einmal die kritische Distanz?

Ich biete gerne dem Spiegel einen Bericht zu diesem Thema aus eigenem Erleben an.

Folgender Hintergrund:

Ausbildungen:

Gärtnerlehre, bei der BW eine komplette Ausbildung zum Sanitäter, Ausbildung zum Erzieher mit staatlicher Anerkennung, Grundstudium Sozialarbeit, Studium der Psychologie, Nebenfach Kriminologie, Abschluss Dipl. Psychologe.

Über die Bundesagentur für Arbeit:

2 Jahre Ausbildung zum Systmischen Familientherapeuten, eine weitere Ausbildung zum Manager für Non – Profit – Organisationen, diverse Computerschulungen sowie 1 Assessment Center und mindestens 7 bis 10 Bewerbungstrainings.

Nicht zu vergessen die völlig schwachsinnige Maßnahme mitenmang 50 plus über die Hartz – Fabrik in Hamburg. Vor diesem Ausbildungshintergrund wurde mir von der Hamburger ARGE als Arbeitsplatzangebot folgendes aufgezwungen: In der Tätigkeit eines Sozialpädagogen: „Die Wiedereingliederung von Obdachlosen auf St. Pauli“, natürlich nicht fair bezahlt, sondern auf der Basis von 1 Euro Aufwandsentschädigung.

Notwendig für dieses Aufgabengebiet ist mindestens ein Studium an der Fachhochschule, meine Ausbildung liegt deutlich darüber. Mit Hilfe meiner damaligen Hausärztin, die sehr empört darüber war, konnte diese brutalst mögliche Ausbeutung verhindert werden.

Mein Fall wurde insgesamt dem Bundesarbeitsministerium vorgelegt, ebenso durch die ehemalige Sozialsenatorin aus Berlin, Heidi Knake – Werner (Die Linke) dem Bundeskanzleramt mit einem persönlichen Anschreiben an den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder im Rahmen der Greencard – Debatte. Auch das Erwerbslosen Forum Deutschland hat meinen Fall der Staatskanzlei Rheinland – Pfalz in Mainz vorgelegt. Man erinnere sich an Kurt Beck: „Waschen Sie sich die Haare und rasieren Sie sich, dann haben Sie auch in 3 Wochen einen Job“.
Auch der NDR und RTL haben dazu Filmberichte gesendet.

Jedes mal das gleiche Spiel: Meine Unterlagen wurden an das Regionalbüro nach Kiel geschickt, von dort landeten diese mal wieder bei meinem Arbeitsvermittler in Hamburg. Natürlich musste er mich wieder einladen, um mir hilflos mitzuteilen, dass er für mich nichts tun könne.

Das alles kann man u. a. nachlesen auf meiner Homepage hoelderlin.blog.de unter folgenden Links:

http://hoelderlin.blog.de/tags/die-absageschreiben-der-arbeitgeber/recent/page/2/

und

http://hoelderlin.blog.de/tags/arbeitslosigkeit-in-deutschland/

Das Endergebnis:

Seit 1992 trotz vielfältiger und hoher Qualifikationen und weit mehr als 1 Tausend Bewerbungen durch das gesamte Bundesgebiet Dauerarbeitslosigkeit mit der Perspektive von Verelendung im Alter durch Hartz IV.

Der Hintergrund:

Mehr als 2 Millionen Arbeitsplätze wurden bei hohem Bedarf alleine im öffentlichen Dienst vernichtet. Wo die Betroffenen dann bleiben, habe ich gerade geschildert. Und das kommt dann dabei heraus, wenn man sich in Deutschland auf ein lebenslanges Lernen einlässt.

Im übrigen behandelt das Sozialgericht Hamburg z. Zt. seit 3 Jahren 3 Verfahren gegen die ARGE Hamburg u. a. wegen der Kosten für notwendige Augentropfen zur Verhinderung einer Erblindung, die ich von dem Armuts – Regelsatz Hartz IV gar nicht bezahlen kann. Eine vierte Klage ist in Vorbereitung. Aber das ist noch ein ganz anderes Kapitel und wie gesagt, ich biete dem Spiegel an, in aller Ausführlichkeit über meinen Fall zu berichten, wenn die Bereitschaft besteht, zur fairen und ehrlichen Berichterstattung.

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Der Blogwart 2.0

Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

Sozialsystem Schweiz

Eine unzensierte Kommunikation zwischen einem Sozialhilfeempfänger und dem Sozialamt Bern und Ämter. Dieses Archiv (Mirror1) ist den BGE Generationen gewidmet (Quelle: tapschweiz.blogspot.ch)

kritischerkommilitone

Nicht nur Kritik am Arbeitsamt

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