Hartz-Reform verfehlt ihr Ziel

Hartz-Reform verfehlt ihr Ziel

Aus der taz vom 31. Mai 2011

ARBEITSMARKT Ob vor oder nach der Hartz-IV-Reform: Die Dauer von Erwerbslosigkeit hat sich nicht verändert, ermitteln Arbeitsmarkt-experten. Sie stellen die Frage nach dem Nutzen des Systemwechsels

BERLIN taz|Arbeitslose durch mehr Druck, sprich niedrigere Sozialleistungen und Sanktionen, schneller wieder in Jobs zu bringen, das war die große Rechtfertigung für die Hartz-IV-Reform. Ziel verfehlt, lautet jetzt das Urteil von Sonja Fehr, Soziologin am Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, und des Leipziger Universitätsprofessors Georg Vobruba. „Die Hartz-IV-Reform hat keine deutliche Verkürzung der Arbeitslosigkeitsperioden gebracht.“

Die Wissenschaftler haben mit Hilfe von repräsentativen Daten des Sozio-ökonomischen Panels (Soep) die Dauer von Arbeitslosigkeit vor und nach der Einführung von Hartz IV verglichen. Im alten Arbeitslosen- und Sozialhilfesystem dauerte die Erwerbslosigkeit demnach im Mittel zwölf Monate. Nach einem Jahr hatten 49 Prozent der betrachteten Arbeitslosen wieder einen Job oder standen aus anderen Gründen – Rente, Aus- und Weiterbildung – dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. In den Folgejahren sank die Arbeitslosigkeit noch einmal um 20 und um 11 Prozentpunkte. Nach vier Jahren waren noch 13 Prozent arbeitslos.

Kaum anders fallen die Zahlen für die Zeit nach der Hartz-Reform aus. Arbeitslosigkeit dauerte im Mittel 13 statt 12 Monate. Nach einem Jahr war für 50 Prozent der ALG-II-BezieherInnen die Arbeitslosigkeit vorbei. In den Jahren danach sank die Erwerbslosigkeit noch einmal um 20 beziehungsweise 10 Prozentpunkte. Nach vier Jahren waren 16 Prozent weiterhin arbeitslos. Verfälschungen des Ergebnisses durch eine verschlechterte Arbeitsmarktsituation oder eine andere Zusammensetzung der Gruppe der Joblosen schlossen Fehr und Vobruba durch weitere Berechnungen aus.

Ihr Fazit: Bereits die Diagnose für die Hartz-Reform war falsch. Armut und Bezug von Sozialhilfe seien eben kein Langzeitphänomen. Die Verweildauer im Transferleistungsbezug sei vielmehr vor und nach der Hartz-Reform „überwiegend relativ kurz“(gewesen. Die WissenschaftlerInnen schlussfolgern, „dass das Problem, um das es der Hartz-Reform zentral ging, nicht existierte; oder dass es nicht gelungen ist, die Arbeitslosigkeitsdauer weiter zu reduzieren“. Stattdessen verweisen sie auf die Folgekosten der Reform: die Zunahme von sozialer Ungleichheit und Armut trotz Arbeit. Wenn aber dadurch gegen „gesellschaftlich breit geteilte Gerechtigkeitsvorstellungen“ verstoßen worden sei, stehe den Kosten der Reform kein Nutzen gegenüber.

EVA VÖLPEL

taz-online:

http://www.taz.de/1/zukunft/wirtschaft/artikel/1/arbeitslosigkeit-dauer-nicht-reduziert/

Programmhinweis: Hessisches Fernsehen – Stadtgespräch – Geld macht reich – Arbeit macht arm. Muss ehrliche Arbeit besser bezahlt werden?

Programmhinweis:

Hessisches Fernsehen am 31. Mai 2011 / 21.45 bis 22.30 Uhr

„Das Stadtgespräch“

Geld macht reich – Arbeit macht arm. Muss ehrliche Arbeit besser bezahlt werden?

Die Arbeitslosigkeit ist so niedrig wie schon lange nicht mehr – das ist die gute Nachricht. Doch immer mehr Menschen können von dem, was sie verdienen, kaum noch leben. Denn nur noch 60 Prozent der Erwerbstätigen haben eine normale Stelle – unbefristet, sozialversichert, keine Leiharbeit. Noch Mitte der neunziger Jahre lag der Anteil der normalen Stellen bei rund zwei Dritteln. Doch während das Normalarbeitsverhältnis immer mehr verschwindet, steigt die Zahl der Minijobber, Teilzeitbeschäftigten und Solo-Selbständigen. Menschen in solchen Beschäftigungsverhältnissen sind häufig auf Zuzahlungen des Arbeitsamts angewiesen.

Ist diese Entwicklung ein Indiz dafür, dass in Deutschland die Schere zwischen Arm und Reich immer mehr auseinandergeht? Der Finanzmarkt scheint sich jedenfalls nach der Krise erholt zu haben, Banker verdienen wieder prächtig. Profitiert heute also nur derjenige, der Geld arbeiten lässt, statt Kranke zu pflegen oder auf dem Bau zu arbeiten? Und was ist gerechter Lohn?

Also: Muss ehrliche Arbeit besser bezahlt werden?

Darüber diskutiert Chefredakteur Alois Theisen mit:

Norbert Blüm, CDU
ehem. Arbeitsminister und Autor von „Ehrliche Arbeit“

Dirk Müller
Börsenmakler

Wolf-Gero Reichert
Finanz- und Wirtschaftsethiker an der Hochschule St. Georgen in Frankfurt

N.N.

Muss Arbeit besser bezahlt werden?

Stimmen Sie ab:

http://www.hr-online.de/website/fernsehen/sendungen/index.jsp?rubrik=2810&key=standard_document_41629535

Aktuelle Stand der Umfrage 30.05.2011 / 19.00 Uhr: 90,48 %

Im Internet nachsehen:

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=7329298

Die Armutsfalle – Zehn Euro Stundenlohn – sonst wird es im Alter schwierig

Die Armutsfalle

Zehn Euro Stundenlohn – sonst wird es im Alter schwierig

AFP

BERLIN. Die Bundesregierung hat eingeräumt, dass Arbeitnehmer einen Stundenlohn von über zehn Euro brauchen, um im Alter nicht in die Armutsfalle zu geraten.

Berliner Zeitung:

http://www.berlinonline.de/berliner-zeitung/archiv/.bin/dump.fcgi/2011/0530/wirtschaft/0065/index.html

Eigener Kommentar:

Und wirst Du dann noch Langzeitarbeitloser und in die Verelendungsfalle Hartz IV getrieben, ist Dir Altersarmut auf jeden Fall garantiert. Denn die Politik hält es nicht für nötig für Langzeitarbeitslose auch nur einen Cent Beiträge in die Rentenversicherung einzuzahlen.

Das läuft dann nach dem Motto: Wer arm ist, stirbt auch früher, was brauchen Hartz-IV-Empfänger da auch noch eine Altersversorgung.

Wichtig ist doch, dass unsere Politikerelite sich auf Kosten „der kleinen Verkäuferin“ eine Luxusaltersversorgung gönnt, für die in diesem Land noch nie ein Politiker auch nur einen Cent Beiträge bezahlt hat.

Ein Durchschnittsarbeitnehmer dafür aber einige Hundert Jahre Beiträge in die Rentenversicherung zahlen müsste.

Essig predigen aber selbst Kaviar fressen und Krimsekt saufen, dass ist die Maxime unserer Politikerelite. Wer da noch wählen geht, statt endlich wie in Kairo, Spanien, Italien usw. auf die Straße zu gehen, ist einfach dumm und selber schuld.

Hoelderlin

Augstein und Blome – SPD – Volkspartei ohne Kompass

Augstein und Blome – SPD – Volkspartei ohne Kompass

Hier erübrigt sich fast jeglicher Kommentar. Das Problem dabei ist, dass die Sozialabbau Partei Deutschland noch immer nicht begreifen will, dass sie mit der Agenda 2010 und vor allem mit Hartz IV sich das eigene Grab gegraben hat. Solche eine Partei brauchen wir nicht mehr!!!

Aufruf zum totalen Wahlboykott gegen die CDU – Nazis raus aus Deutschland !

Aufruf zum totalen Wahlboykott gegen die CDU – Nazis raus aus Deutschland !

Ich rufe alle Bloger und Leser des hoelderlin.blog.de dazu auf, den rechtsradikalen Schmierfinken der CDU auf keinen Fall eine Wählerstimme zu geben.

Was in dem anschließenden Video von der Nachfolgeorganisation der NSDAP, der CDU hier verbreitet wird, erinnert eindeutig an ganz schlimme braune Zeiten in Deutschland.

Hände weg von den Nazies der CDU!!!!!!

Angeblich falscher CDU-Wahlwerbespot aufgetaucht

http://www.tagesspiegel.de/berlin/falscher-cdu-wahlwerbespot-aufgetaucht/4237660.html

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Der Blogwart 2.0

Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

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Eine unzensierte Kommunikation zwischen einem Sozialhilfeempfänger und dem Sozialamt Bern und Ämter. Dieses Archiv (Mirror1) ist den BGE Generationen gewidmet (Quelle: tapschweiz.blogspot.ch)

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