Programmhinweis: ARD, Mittwoch,den 17. August 2011 – ARD-exclusiv: Rot-Grün macht Kasse – Schröder, Fischer und die Lobbyisten

Programmhinweis:

ARD, Mittwoch, den 17. August 2011 / 21.45 bis 22.15 Uhr

ARD-exclusiv: Rot-Grün macht Kasse

Schröder, Fischer und die Lobbyisten

Film von Sabine Puls, Christoph Lütgert, Johannes Edelhoff und Kristopher Sell

Gerd Schröder arbeitet für Gazprom, Joschka Fischer für die Konkurrenz. Große Autos bedeuten ihm viel und Fischer legt Wert auf Statussymbole, erklärt dessen alter Sponti-Kumpel Daniel Cohn-Bendit öffentlich. Lockte das auch den ehemaligen grünen Staatssekretär Matthias Berninger aus dem Verbraucherschutzministerium ausgerechnet zum Schokoriegel-Multi „Mars“? Und war das der Grund, warum die frühere SPD-Gesundheitsministerin aus NRW, Birgit Fischer, „oberste deutsche Pharmalobbyistin“ wurde?

Es gibt gleich eine ganze Reihe rot-grüner Ex-Politiker, die ihre alten Berührungsängste lukrativ überwunden haben – mit teilweise bizarren Wandlungen. Christoph Lütgert und sein Team durchleuchten in „ARD-exclusiv“ das rot-grüne Business-Geflecht und müssen feststellen: Die Nähe von Politik und Wirtschaft war selten größer.

Programmhinweis im Internet:

http://programm.daserste.de/pages/programm/detail.aspx?id=F47431463A56086CED5F7323155388A9

Und hier für die Interessierten, die den Beitrag nicht live sehen konnten, jetzt den Beitrag über Youtube:

Programmhinweis: Mittwoch, den 24. August 2011 / 21.45 Uhr – Alt, arm, arbeitslos, immer mehr Ältere rutschen ab.

Programmhinweis:

ARD – Mittwoch den 24. August 2011/ 21.45 Uhr

Alt, arm arbeitslos, immer mehr Ältere rutschen ab.

ARD exklusiv – Mittwoch, 24. August 2011 um 21.45 Uhr

Information, Dokumentation. Film von, Namen dürfen hier nicht genannt werden.

Die Bundesregierung malt ein rosiges Bild: Die Älteren seien die Gewinner am Arbeitsmarkt. Immer mehr ältere Arbeitnehmer seien in Beschäftigung, wie Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen gerne betont. Rente mit 67 – kein Problem! Sogar über die Rente mit 69 wird mittlerweile offen diskutiert. Doch stimmt die Erfolgsgeschichte überhaupt?

Dieser Frage gehen die Autoren des ARD-exklusiv Alt, Arm, Arbeitslos – immer mehr Ältere rutschen ab nach. Sie haben ältere Arbeitslose begleitet, im Alltag zwischen Jobcenter, Jobsuche und Minijob und dabei festgestellt: Es gibt offenbar auch eine andere Wahrheit: Der Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt ist gerade an vielen älteren Arbeitslosen vorbeigegangen. Und das, obwohl sie gut qualifiziert, hochmotiviert und ständig auf Jobsuche sind. Das sagt einem keiner, aber ich bin einfach zu alt, beschreibt einer der Arbeitslosen seinen Frust.

Wer über 50 ist und arbeitslos wird, gilt trotz aller Klagen über Fachkräftemangel noch immer als kaum vermittelbar. Neue Untersuchungen zeigen, dass Ältere bei den Unternehmen nicht gefragt sind. Tatsächlich steigt die Arbeitslosigkeit bei den Älteren sogar. Wenn Ältere einen Job finden, dann sind es häufig Billigjobs auf 400-Euro-Basis. Selbst gut ausgebildete Ältere verdingen sich in Mini-Jobs. Auch das zeigen neue Statistiken und Menschen, die das Reporter-Team auf seinen Recherchen kennengelernt hat.

Die Politik hat teure 50-Plus-Programme aufgelegt, um gegenzusteuern. Zahlreiche Massnahmen, die den Betroffen wieder in den Arbeitsmarkt bringen sollen. Unternehmen, die Ältere einstellen, werden zudem grosszügig gefördert. Für keine Gruppe gibt die Bundesagentur für Arbeit mehr Beschäftigungszuschüsse als für die Älteren aus. Doch viele dieser Massnahmen scheinen wirkungslos zu verpuffen. Ich biete mich hier schon als Restposten zum Billigpreis an – dennoch will mich keiner, sagte ein 60-jähiger auf Jobsuche den Autoren. Bei den Unternehmen bewirkt die Werbung der Politik für die Älteren offenbar nichts.

Um die vermeintlichen Erfolge zu kaschieren, tauchen viele ältere Arbeitslose, die verzweifelt einen Job suchen, in offiziellen Arbeitslosenstatistiken nicht auf. Denn wer sich zum Beispiel mit Minijobs über Wasser hält, wer in einer Massnahme ist, oder vom Ersparten lebt, der zählt nicht mit – egal wie verzweifelt seine Lage ist. Wer nicht gezählt wird, zählt offenbar nichts, so der Eindruck vieler Arbeitsloser, die die ARD Autoren getroffen haben.

Zu dem Film folgender rechtlicher Hinweis: Die Veröffentlichung der Filmaufnahmen zu meiner Person in diesem Beitrag sind nicht mit meinem Einverständnis erfolgt. Die Filmarbeiten sind wegen erheblichen Unstimmigkeiten mit dem dafür zuständigen Journalisten O. H. von mir abgebrochen worden. Damit habe ich eindeutig zum Ausdruck gebracht, dass ich mit einer Ausstrahlung der Berichterstattung über meine Person nicht mehr einverstanden bin. Von dem Journalisten O. H. ist entsprechend keine weitere Einwilligung von mir eingeholt worden.

Wie ältere Arbeitslose aus der Statistik gedrängt werden:

http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=7028938/m113sm/index.html

Massnahme mitnmang (mitten drin) 50 plus im Jahre 2005 in Hamburg / Massnahmeträger Rackowschlule / Schreiben an die Standortleitung der zuständigen Jobcenter:

Teilnehmer / innen an der Maßnahme mitnmang 50 + (mmn 1) in der Rackow – Schule – Hamburg / Projektleitung Frau Dr. H.
Name und BG – Nummern siehe am Ende des Schreibens. Die BG – Nummern sind nicht getrennt nach Zuständigkeit der Job – Center, sondern befinden sich alle in der Gruppe mmn1 (Rackow – Schule).

Job – Center Hamburg – Nord
Standortleitung
z. Hd. Herrn Schmelke
Kümmellstraße 5 – 7

20249 Hamburg

31. Oktober 2005

Rückmeldung der Teilnehmer am Projekt „mitnmang 50 +“ in der Rackowschule, mit der dringenden Bitte der Möglichkeit eines persönlichen und möglichst baldigen Gespräches mit Ihnen als Standort-leiter des Job – Centers Hamburg – Nord und Teilnehmern des Projektes.

Sehr geehrter Herr S.,

bezugnehmend auf ein Telefongespräch mit der Teilnehmerin am oben genannten Projekt, Frau W. S. / BG Nummer xxxxxxxxxx und ihrer zuständigen Fallmanagerin Frau L. / Job – Center Hamburg Nord am 25. Oktober 2005 formulieren wir diese Zeilen.

In dem Telefonat wurde Frau S. von ihrer Fallmanagerin Frau L. direkt auf das in der Rackow – Schule durchgeführte oben genannte Projekt angesprochen. Dabei wurde ihr mitgeteilt, dass ein Gespräch zwischen den Fallmanagern, Ihnen als Standortleiter und der Projektleiterin des Teilprojektes in der Rackow – Schule statt gefunden habe. Wie uns Frau S. mitgeteilt hat, soll der Vortrag von Frau Dr. H. von Ihnen und den Fallmanagern eher skeptisch aufgenommen worden sein.

Diese kritische Einstellung gegenüber der Planung und Durchführung besteht durchweg ebenfalls bei zahlreichen Teilnehmern des Projektes mtnmang 50 + in der R. – Schule. Dies wurde von Frau S. gegenüber Ihrer Fallmanagerin deutlich zum Ausdruck gebracht. Frau L. bat darum, dass die Teilnehmer möglichst schriftlich Ihren Eindruck dazu formulieren sollten, damit sich die zuständigen ARGEN / Nord und Wandsbek einen Eindruck machen können.

Es wurde ebenfalls deutlich gemacht, dass wir deshalb keine Angst vor Sanktionen haben müssen, da es bei enger Haushaltslage notwendig ist, dass Gelder sinnvoll eingesetzt werden.

Auch wir haben den Eindruck, dass keine Struktur, kein roter Faden und vor allem kein nachvollziehbares Konzept für dieses Teilprojekt vorhanden ist. Auf entsprechende und vor allem berechtigte Nachfragen erfolgte von Frau Dr. H. u.a. folgender Satz (wörtlich zitiert): „Sie müssen sich halt überlegen, ob Ihnen das Projekt schadet“.

Auch haben wir den Eindruck, dass die Führung und der Umgang mit Menschen nicht die besonderen Stärken von Frau Dr. H. sind. Inzwischen ist ein Klima der Angst und völligen Verunsicherung bei den Teilnehmern entstanden, mit der Folge von gesundheitliche Beschwerden u .a. Schlafstörungen bis hin zu Herz – Rhythmusstörungen.

Zwei Teilnehmerinnen, haben bereits ein Schreiben in dieser Angelegenheit an die zuständigen Job – Center in Hamburg – Nord und Wandsbek gesandt, weil sie die beschriebene Situation ebenfalls nicht mehr aushalten können.

Schon die Durchführung der Infoveranstaltung durch Frau Dr. H. muss als eher unglücklich bezeichnet werden. Hier wurde uns kein erkennbares Konzept präsentiert und auf Nachfragen gab es keine klaren Antworten („weis ich nicht“, „kann ich nicht sagen“), wie wir dies insgesamt ziemlich durchgängig innerhalb des Projektes von Frau Dr. H. erleben.

Recht zügig wurden wir aufgefordert die Eingliederungsvereinbarung zu unterschreiben und uns wurde mitgeteilt, dass es keine Fahrtkostenerstattung geben wird, da die ARGE notwendige Fahrtkosten nicht zur Verfügung stellt.

Da wir nicht wussten, wie wir diese vom Regelsatz des ALG II aufbringen sollten, wurde sich deshalb mit einer Klage an das Sozialgericht gewandt, um die Angelegenheit klären zu lassen.
Inzwischen liegt uns durch das Sozialgericht die Vereinbarung zwischen der ARGE und den Maßnahmeträgern vor, aus der eindeutig hervorgeht, dass der Rackow – Schule sehr wohl die notwendigen Mittel dafür zur Verfügung stehen.

Zu Anfang war eine tägliche Unterrichtszeit Mo. – Fr. von 8.00 bis 15.00 Uhr angekündigt. Wenige Tage später, noch vor Beginn der Maßnahme, wurde der tägliche Unterrichtsbeginn von 8.00 auf 9.45 Uhr plötzlich reduziert, um eine CC-Karte zu ermöglich, die erst einmal für Oktober 2005 in einer Höhe von 28.50 Euro von der Rackow – Schule übernommen wurde.

Inzwischen wurde der Unterricht auf 3 Tage reduziert, wobei wir erst am Ende der Woche erfahren, an welchen Tagen dieser in darauf folgenden Woche statt finden soll.

Als Aufhänger für die Maßnahme wurde uns die Hamburger Firma J. H. benannt, weil es angeblich eine erhebliche Nachfrage zum Berufsbild des Berufsnavigators für Jugendliche geben soll. Nähere Auskünfte zu der Firma Hort konnte uns Frau Dr. H. nicht geben. Nicht einmal die Frage nach der Mitarbeiterzahl konnte von ihr beantwortet werden. Eine Teilnehmerin dagegen, die über die Suchmaschine Google im Internet den Begriff „Berufsnavigator“ eingab, fand sehr schnell die Internetseite: http://www.berufnavigator.de. Dort präsentiert sich die Firma Hort mit relativ wenigen Mitarbeitern im Internet.

Bei einer Infoveranstaltung durch die Firma Hort, die von uns eingefordert wurde, stellte sich heraus, dass die Firma Hort gerade mal 5 – 6 Mitarbeiter sucht, die erst einmal für 3 Monate auf der Basis von täglich 16 Euro Aufwandsentschädigung Abiturienten bei der Berufsfindung beratend begleiten sollen. Nach dieser Zeit bestände evtl. die Aussicht auf der Basis von Franchising oder freiberuflich dort tätig sein zu können. Die Aussicht auf einen sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplatz besteht eher nicht, da bisher noch keine Einnahmen für den Berufsnavigator erzielt werden können. Lediglich die Schüler, die in Schulen am System „Berufsnavigator“ teilnehmen, zahlen bisher 10 Euro und dies deckt die Kosten bei weitem nicht.

Ebenso zeigt sich, dass die Rackow – Schule bisher keine Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern hat, die bereit sind, auch über 50 – jährigen Erwerbslosen einen Wiedereinstieg in das Berufsleben zu ermöglichen. Diese Kontakte sollen wir im Rahmen der Beratung für Jugendliche in das Berufsleben selbst herstellen. Wobei erwähnt werden muss, das die Teilnehmer bezüglich Beratung und Gesprächsführung bisher kaum vorbereitet sind. In Einzelprojekten wie den Besuch von Museen, Verbänden und Kammern sowie andern Organisationen mit den Jugendlichen, sollen dabei Möglichkeiten für die Jungendlichen und uns über 50 – jährige Erwerbslose entstehen, um in den 1. Arbeitsmarkt zu gelangen. Wobei für uns Teilnehmer der Maßnahme dabei bisher nicht klar wird, wie hier tatsächlich Arbeitsmöglichkeiten für uns entdeckt werden können.

Bisher findet, wie in der Vereinbarung zwischen ARGE und den Maßnahmeträgen in § 6 benannt, kein eindeutiges Profiling statt und den Begriff Coaching kennen wir bisher nur vom Namen.

Insgesamt besteht eher der Eindruck, dass staatliche Gelder bei knapper Haushaltslage verbrannt werden und wir am Ende dann wieder in der Arbeitslosigkeit landen.

In zahlreichen Gesprächen haben wir versucht die Angelegenheit mit Frau Dr. H. als Projektleiterin zu klären. Bei uns ist inzwischen der Eindruck entstanden, dass wir Frau Dr. H. nicht erreichen können. Der Kontakt zwischen ihr und den Teilnehmern erscheint eher blockiert und wir wissen einfach nicht mehr weiter.

Die Situation ist für viele Teilnehmer inzwischen eher schwierig bis sehr angespannt. Deshalb bitten wir Sie persönlich dringend um Unterstützung und Hilfe. Es würde uns sicherlich helfen, wenn Sie uns Teilnehmern, möglichst als Gruppe, ein persönliches Gespräch mit Ihnen als Standortleiter ermöglich könnten.

Mit freundlichen Grüßen

Fast alle Teilnehmer der Massnahme mitnmang 50 Plus

Die Wahrheit hinter glänzenden Vermittlungszahlen – Jobwunder in den Medien

Siehe zu diesem Beitrag auch:

Zu wenig Hilfe für psychisch Kranke und fast 20 Jahre als Psychologe und Psychotherapeut arbeitslos.

http://hoelderlin.blog.de/2011/08/02/frontal-21-2-august-2011-wenig-hilfe-psychisch-kranke-seit-fast-20-jahre-psychologe-psychotherapeut-arbeitslos-11595370/

Siehe dazu auch: „Dringende Warnung an alle Erwerbslosen vor Journalisten, insbesondere der öffentlich – rechtlichen Sender.“

http://hoelderlin.blog.de/2011/08/31/dringende-warnung-erwerbslosen-journalisten-insbesondere-oeffentlich-rechtlichen-sender-11756142/

Ausdrücklich mach ich als direkt Beteiligter an dem Film: „Arm, alt, arbeitslos auf Folgendes aufmerksam:

Der Link zu dem Film ist nicht deshalb gelegt worden, weil ich diesen Film als besonders gelungen ansehe, sondern genau das Gegenteil ist der Fall.

Der Link wurde unter anderem deshalb gelegt:

1. Wurden von dem Journalisten fast alle meine gesamten Berufsausbildungen unterschlagen:

Gärtnerlehre, Erzieherausbildung, Sanitäterausbildung bei der Bundeswehr, Studium der Psychologie (Abschluss Dipl.) als einzig genannte Ausbildung., Ausbildung zum systemischen Familientherapeuten, Ausbildung zum Manager für Non – Profit – Organisationen.

2. Ebenso wurde verschwiegen, dass ich mit diesen ganzen Ausbildungen seit 1992 arbeitslos bin und auf Grund der Politik seit dieser Zeit in bitterer Armut mit anschließender Altersarmut überleben muss.

3. Auch wurde verschwiegen, dass der NDR, als auch RTL über diesen Fall berichtet haben.

4. Wurde verschwiegen, dass es zu diesem Fall folgende Eingaben gegeben hatte:

1. In das Bundesarbeitsministerium,

2. In das Bundeskanzleramt mit persönlichem Anschreiben an den damaligen Bundeskanzler Gerhard Schröder durch die ehemalige Berliner Sozialsenatorin Knake – Werner (Die Linke) über die Fernsehsendung des WDR – Berlin am Rohr.

3. Ist vom Erwerbslosenforum Deutschland der Fall der Staatskanzlei in Mainz vorgelegt worden (Kurt Beck: Rasieren Sie sich und schneiden Sie sich die Haare, dann haben Sie auch in 3 Tagen einen Job)

Jedes Mal die identische Reaktion: Man machte es sich von Seiten der Politik herrlich bequem und schickte meine Eingaben und Unterlagen jedesmal an das Regionalbüro der Bundesagentur für Arbeit Nord nach Kiel und von dort wieder an die zuständigen Arbeitsvermittler / Fallmanager. Die kochten jedesmal vor Wut, weil sie natürlich mich nicht vermitteln konnten. Gefragt war hier eindeutig die Politik, weil sie nun mal für den Öffentlichen Dienst verantwortlich ist und seit Jahren in diesem Bereich einen massiven Stellenabbau betrieben hat, koste was es wolle. Was mit den Menschen passiert, spielte dabei keine Rolle.

Ebenso wurde in dem Film folgende Lüge aufgestellt. So wurde behauptet, dass ich einer Firma angerufen und ein Alter von 33 Jahren angegeben habe. Das ist eine knallharte Lüge.

Tatsächlich hatte ich dort angerufen, aber mein richtiges Alter von 60 Jahren angegeben und telefonisch deshalb eine Absage erhalten. Da der Journalist Oliver H. jedoch unbedingt ein Erfolgserlebnis haben wollte, hat er unter meinem Namen nochmals angerufen und ein Alter von 33 Jahren genannt. Und daraufhin ein Bewerbungsgespräch erfolgte.

All diese Dinge wurden von dem Journalisten in dem Film bewusst verschwiegen. Damit wurde sogar dass wahre Ausmass des Umgangs mit betroffenen Arbeitslosen noch deutlich herunter gespielt. Das wahre Ausmaß von Hartz IV, der Umgang der Politik mit den Betroffenen und insbesondere der älteren Arbeitslosen zeigt sich erst vor dem hier wiedergegebenen Hintergrundwissen.

Hoelderlin

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