Programmhinweis: Billig durch den Alltag – Die Profi – Sparer auf Tour

Programmhinweis:

Phoenix / Mittwoch, den 28.09.2011 / 18.00 Uhr

Billig durch den Alltag – Die Profi – Sparer auf Tour

Ein Film von Tilo Knops und Kirsten Waschkau

„Das Leben ist kein Ponyhof“, sagt Kurt Meier aus Brietlingen bei Lüneburg immer. Bis Oktober 2009 war er Hartz-IV-Empfänger. Doch im Gegensatz zu vielen anderen Langzeitarbeitslosen, die mit Mitte 50 als unvermittelbar gelten, haben er und sein Freund Uwe Glinka nie aufgegeben. Mit ihrem „Sparkochbuch“ haben sie sich aus der Arbeitslosigkeit befreit und sind nun freiberufliche Buchautoren.

Die NDR Reporter Tilo Knops und Kirsten Waschkau haben die beiden Profi-Sparer auf ihren aufwendigen Recherchereisen für neue Bücher begleitet. Ständig suchen sie nach neuen Tipps, wie sich in Haushalt, Alltag und Urlaub mit pfiffigen Tricks Geld sparen lässt. Sie haben schon mehrere weitere Exemplare von „Sparbüchern“ herausgebracht, darunter auch ein Sparkochbuch für Familien und Kind

Jetzt arbeiten sie an einer weiteren Broschüre, mit der sich die Preise für Kosmetika und Putzmittel vergleichen lassen. Denn, obwohl die Discounter bei vielen Artikeln konkurrenzlos günstig sind, schlagen sie bei einzelnen Artikeln preislich zu und machen diese unauffällig teurer – das nennt sich dann „Mischkalkulation“. Es genügt also nicht, das haben Meier und Glinka herausgefunden, beim Discounter das günstigste Produkt (meistens die Hausmarke) zu finden. Man muss die Preise mit denen von anderen Discountern vergleichen. Und das soll mit ihrer auf Tausenden von Preisrecherchen basierenden Broschüre möglich sein, ohne dass man jedes Mal acht verschiedene Discounter auf der Suche nach dem günstigsten Preis abfahren muss. Auch in anderer Hinsicht haben die beiden im Interesse der Verbraucher gut nachgedacht. So führen sie keine Sonderangebote mit auf, denn, so Kurt Meier, „ich kann ja, wenn ich ein Haarwaschmittel am Montag brauche, nicht warten, bis es vielleicht am Donnerstag im Angebot ist.“

Der Filmbeitrag im Internet:

http://www.ndr.de/regional/niedersachsen/heide/billigdurchdenalltag103.html

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6 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Dinki112
    Sep 27, 2011 @ 10:51:36

    Auf den Nachdenkseiten wurden die Propheten der Sparsamkeit auch kritisch beleuchtet. Diese Tipps – es geht noch billiger – sollen Sarrazins Sparvorschläge noch toppen. Merkwürdige Auswüchse. Wenn sie damit ihr Geld verdienen und es Leute gibt die das Machwerk kaufen ist es weit gekommen.

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    Antwort

  2. Hoelderlin
    Sep 27, 2011 @ 18:23:02

    Hallo Dinki112,

    Deine Kritik teile ich voll und ganz mit Dir. Es kommt noch hinzu, dass hier über Sparmöglichkeiten in Hamburg recherchiert wurde und ich ja in dieser Stadt wohne.

    In dem Beitrag wurden Sparmöglichkeiten angegeben, die so gar keine sind und andere wichtige Sparmöglichkeiten sind gar nicht genannt.

    Beispiele:

    Das Kaufhaus wo nach Gewicht abgerechnet wird, kenne ich. Meine Kritik daran: Viel zu teuer und die Klamotten sind oft in keinem guten Zustand. Bessere und günstigere Möglichkeiten sind oft die Kleiderkammern der Ausgabestellen der Hamburger Tafel. Da hab ich schon neuwertige Jacken erhalten, die im Laden locker um 100 Euro kosten würden. Bezahlt habe ich gerade mal 1 Euro dafür. Man muss allerdings viel Geduld aufbringen bis man das Richtige findet. Auch das Internet bietet oft günstigere Alternativen.

    Was völlig verschwiegen wurde ist zum Beispiel der Kulturschlüssel. Wenn man dort angemeldet ist, kann man in Hamburg völlig kostenlos Kulturveranstaltungen besuchen. Z.B. war ich gerade kostenlos im Zirkus Krone, im Kino und in zahlreichen Theatern. Oftmals 2 manchmal bis 3 mal pro Woche kann ich so kostenlos eine Kulturveranstaltung aufsuchen. Nachteil oder auch nicht ist, dass man vielfach mit älteren Menschen und Behinderten konfrontiert wird. Aber damit kann man leben.

    Nicht zu vergessen ist Dein Kritikpunkt. Man kann es auf einen Nenner bringen: Das Bundesverfassungsgericht hat ein Mindestmaß an gesellschaftlicher Teilhabe gefordert und das beinhaltet auch, dass man in der Lage ist sich Freunde suchen und diese auch einladen zu können. Dies gilt auch für das Aufsuchen von kulturellen Veranstaltungen und zwar mit Personen die man sich aussuchen kann usw. usw..

    LG Hoelderlin

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  3. Teja552
    Sep 28, 2011 @ 14:44:42

    Hallo,

    Solch einen Mist werde ich mir ganz gewiss nicht angucken, ich habe dazu auch schon bei den Nachdenkseiten gelesen und bei Jauch waren diese Typen wohl auch, das sind jene die Hartz IV Zementieren, frei nach nach den Motto, es geht doch noch billiger und es ist doch garnicht so schlimm in Hartz IV zu sein, diese Typen müssten sich schämen gerade deshalb weil sie wissen sollten was H4 wirklich aus den Menschen macht, für mich sind die noch schlimmer als ein Sarrazin.

    Aber auf solche Typen haben die Medien natürlich gewartet!

    LG Teja

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  4. Hoelderlin
    Sep 29, 2011 @ 10:35:46

    Hallo Teja,

    genau diese Kritik teile ich mit Dir. Und ich habe mir die Mühe gemacht mir den Beitrag anzusehen, da er ja gerade die Situation in Hamburg beschreibt, die ich als Betroffener aus dieser Stadt ja gut kenne. Den Kommentar dazu kannst Du weiter oben lesen.

    LG an Dich Hoelderlin

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  5. mahnred
    Sep 29, 2011 @ 12:25:56

    Moin.
    Herzlichen Dank für all diese Arbeit und Kritik!
    mE starren wir (fast)alle viel zu lange
    auf diese Katastrophen-Monsterschlange
    bis wir blind geworden sind
    blind für andre Werte und Wert-Schöpfungen.
    Aber der Umbruch ist da
    fast schon zum Greifen nah
    … 😉 …
    Hoffentlich auch hier in Hannover.
    liebe Grüße
    mahnred

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    Antwort

  6. Teja552
    Sep 29, 2011 @ 16:32:18

    Guten Abend,

    Naja da bist du als Hamburger und als Betroffener natürlich direkt angesprochen.
    Denn Kommentar werde ich gleich lesen, danke!

    LG auch an dich!

    Teja

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    Antwort

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Der Blogwart 2.0

Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

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Nicht nur Kritik am Arbeitsamt

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