Geschenk für Amazon

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Praktikanten im Weihnachtsgeschäft: Jobcenter und Arbeitsagenturen helfen weltweit agierendem Internethändler bei Rekrutierung von günstigem Saisonpersonal

Von Susan Bonath

Bestellung per Mausklick: Damit das Weihnachtsgeschäft richtig brummen kann, geht Amazon für seine fünf großen Standorte in Deutschland jährlich auf die Suche nach Saisonkräften. Über die Arbeitsagentur rekrutiert das Unternehmen auch in diesem Jahr Tausende Mitarbeiter. Die als Kommissionierer, Verpacker oder Lagerarbeiter Vermittelten bekommen befristete Verträge und müssen teilweise bis zu zwei Wochen gratis für die Firma arbeiten. Das Amt nennt das »Trainingsmaßnahme zur besseren Eingliederung«. Zudem setzt der Konzern auf Hilfskräfte aus Ost- und Südeuropa.

Im Kreis Unna (Nordrhein-Westfalen) wirbt das Jobcenter für das Versandzentrum Werne. Dessen Angaben zufolge braucht Amazon dort »etwa 2000 motivierte Saisonkräfte mit Bereitschaft zu Schicht- und Wochenendarbeit und der Fähigkeit zu körperlich anstrengender Arbeit«. »Mehrere hundert« wolle das Unternehmen nach dem Weihnachtsgeschäft weiter beschäftigen, lockt die Behörde. Nebenher hat sie auch Stellenangebote herausgeschickt, eins davon an Jochen A. (Name geändert). »In einer beiliegenden ›Rechtsfolgenbelehrung‹ hat man mich gleich auf die Sanktionsmöglichkeiten für Bewerbungsunwillige hingewiesen«, berichtete A. gegenüber jW. Er habe Kontakt zu Amazon aufgenommen und sei zu einer großen Vorstellungsrunde beordert worden. Im Angebot habe ein Dreimonatsvertrag gestanden. »Jeder Arbeitslose sollte in den ersten beiden Wochen unbezahlt auf Probe arbeiten – für ALG II plus Fahrkosten vom Amt«, sagte er.

Weiterlesen in Junge Welt:

http://www.jungewelt.de/2011/11-03/021.php

Persönliche Anmerkung:

Alle die im Internet einkaufen, sind aufgefordert in Zukunft Amazon grundsätzlich zu meiden und Amazon aufzufordern unverzüglich Hartz IV – Betroffene vom ersten Tag an einen fairen Lohn zu zahlen.

Erste Klage seit 18. Oktober 2011 gegen die aktuellen Regelsätze Hartz IV vor dem Bundessozialgericht in Kassel.

Erste Klage seit 18. Oktober 2011 gegen die aktuellen Regelsätze Hartz IV vor dem Bundessozialgericht in Kassel.

Am 18. Oktober 2011 wurde von dem Rechtsanwälten Thomas Kauf und Maren Raupach aus Delmenhorst per Fax vorab eine Klage gegen den von Frau von der Lügen und Betrügen veranlassten erneuten verfassungswidrigen Regelsatz beim Bundessozialgericht in Kassel eingereicht.

Da die Klage garantiert auch vom Bundessozialgericht in Kassel zurück gewiesen wird, dürfte damit erneut der Weg zum Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe bezüglich Hartz IV mal wieder eröffnet werden.

Man darf dann auch diesmal auf die Entscheidung des Bundesverfassungsgerichtes gespannt sein und vor allem welche Tricks die politischen Kriminellen im Berliner Reichstag wieder anwenden werden, um Millionen Betroffene erneut zu betrügen.

Die eingereichte Klage zum Nachlesen:

Klicke, um auf 5987604_2e96dc76cc_d.pdf zuzugreifen

Empört Euch ! von Konstantin Wecker

Empört Euch ! von Konstantin Wecker

Übernommen von Hartz – Nordhausen.blog:

http://hartz-nordhausen.blog.de/2011/11/03/konstantin-wecker-empoert-12111157/

Und lasst Euch nicht für dumm verkaufen, es waren nicht einfach nur die Banken, die uns das eingebrockt haben, sondern auch solch politische Kriminelle wie Schröder, Fischer, Merkel, von der Lügen und Betrügen und, und, und……………

Siehe dazu auch: Schnakenhascher bringt es auf den Punkt

http://schnakenhascher.square7.ch/wp/?p=4617

Empört Euch von Konstantin Wecker als mp3

http://www.blog.de/srv/media/dewplayer.swf?son=http://data7.blog.de/media/489/5987489_3695bac4dd_a.mp3
Empört Euch – Konstantin Wecker

Beim Abspielen kann der Clip über den Realplayer herunter geladen werden. Einfache anklicken und mit der rechten Maustaste auf: „Dieses Video auf RealPlayer herunterladen“ klicken..

Das P-Konto und das Jahr 2012 – ein Jahreswechselproblem?

Das P-Konto und das Jahr 2012 – ein Jahreswechselproblem?

1. Sozialleistungen: In Gefahr durch Pfändungen und Verrechnungen!

Probleme: Wegfall des Pfändungsschutzes und Verrechnungsgefahr bei Sollstand!

Vom Wegfall des § 55 SGB I sind Sozialleistungsempfänger mit bestehenden
Altpfändungen oder drohenden Neupfändungen betroffen – ebenso wie alle
Personen, die ihr Konto im Soll führen. Denn ab 2012 wird die Verrechnung eines Sollstandes nun auch mit Sozialleistungen auf dem herkömmlichen Konto rechtlich zulässig sein. Auch wenn davon auszugehen ist, dass die Banken von dieser Möglichkeit nicht in vollem Umfang Gebrauch machen werden (vgl. die bisherige Handhabung bei Gehaltseingängen) – die Kontoinhaber kommen unter erheblichen Druck und werden sich vielfach der Forderung ausgesetzt sehen, den Sollstand mit(zu) hohen Raten zurückzuführen!

Achtung! Sowohl in dem Fall, dass das Konto gepfändet ist (ohne dass ein Kontoinhaber, der die 14 Tage-Frist nutzt, das realisiert!), als auch bei Verrechnung durch die Bank greift nicht die 4-wöchige Schutzfrist (Moratorium) ein. Der Schuldner muss vielmehr damit rechnen, dass die Auskehrung an den Gläubiger bzw. die Verrechnung durch die Bank gleich zu Jahresanfang 2012 erfolgt.

Davor schützt nur die Umwandlung in ein P-Konto bis zum 31.12.2011!
Anmerkung: Bei Neupfändungen auf einem herkömmlichen Konto greift auch 2012 die 4-wöchige Schutzfrist des § 835 (3) Satz 2 ZPO ein. Hier verbleibt so ein – freilich nicht selten

„zu kurzer“ – Zeitraum zur Umwandlung des Kontos.

2. Erhöhungsanträge / Anträge auf Unpfändbarkeit rechtzeitig stellen!
Für verschiedene Betroffene reicht allein die P-Kontoumwandlung bzw. die
(Muster)Bescheinigung bzw. der Beschluss des Gerichts nach § 850k (4) ZPO nicht aus. Dies betrifft z.B. Personen, die von ihrer Rente einen Eigenanteil an den Pflegekosten aufbringen müssen. Ähnliches gilt auch bei Personen, die z.B. aufgrund von Behinderung o.ä. einen erhöhten Bedarf haben.

Bisher ist hier umfassender Pfändungsschutz über § 55 SGB I gewährleistet.

Problem: Mit der Umwandlung in das P-Konto steht nur der Sockelschutz (ggf. per Bescheinigung erhöht) zur Verfügung. Die Beträge nach der Pfändungstabelle lassen sich auf Schuldnerantrag durch das Vollstreckungsgericht bzw. die Vollstreckungsbehörde gem. § 850k (4) ZPO sichern. Bei besonderen Bedarfslagen (z.B. Kosten der Heimpflege) ist zusätzlich eine Reduzierung des pfändbaren Betrages gem. § 850k
(4) i.V.m. § 850f (1) ZPO wegen „besonderer persönlicher Bedürfnisse“ erforderlich.

Als (effektive) Alternative ist auch an die Anordnung befristeter Unpfändbarkeit nach § 833a (2) Nr. 2 ZPO-2010 (ab 2012 => § 850l ZPO-2012) zu denken.

3. Aufleben von Altpfändungen durch Wegfall alter Freigabebeschlüsse
Die Bankenseite vertritt die Ansicht, Freigaben nach dem alten § 850k (derzeit § 850l) fielen wegen des Systemwechsels zum 01.01.2012 automatisch weg.

Problem: Eine gesetzliche Überleitungsvorschrift fehlt!
Schutz bietet nur die Umwandlung des gepfändeten Kontos noch 2011!

Das vierwöchige Moratorium greift in diesen Fällen nicht ein, da es nur mit der Zustellung eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses zu laufen beginnt.

Die Banken werden betroffene Kontoinhaber im Oktober/November schriftlich
informieren. Alle Sozialberatungen, Jobcenter, Gerichtsvollzieher usw. sollten die Betroffenen ansprechen und auf den drohenden „Gutschriften-Verlust“ hinweisen!

gez. AG Recht der LAG Berlin; Dr. C. Richter, Berlin; Prof. Dr. D. Zimmermann, EH Darmstadt

Rubrik Praxisthema | Beitrag
(dort können die nachfolgend aufgeführten Informationen heruntergeladen werden)

http://www.infodienst-schuldnerberatung.de/schuldnerberatung/rubriken/praxisthema/2011/aktualisiert-bescheinigungen-des-sozialrechtlichen-existenzminimums-2011-nach-sgb-ii-und-xii.html

Flyer des Zentralen Kreditausschusses der Bankenverbände (ZKA)

Klicke, um auf ZKA-Flyer_2011-09_P-Konto_Endfassung.pdf zuzugreifen

Ausführliche Information von AGSBV und ZKA

Klicke, um auf Kundeninformation-AGSBV-ZKA-ausfuehrlich.pdf zuzugreifen

Informationsblatt von Prof. Dr. Zimmermann (EH Darmstadt) und Dr. Claus Richter (LAG SB Berlin)

Klicke, um auf LAG-PKonto-Jahreswechselprobleme2012-final.pdf zuzugreifen

Informationen der Schuldnerberatung der Stadt Darmstadt

Klicke, um auf Stadt-DA-spezielle_P-Konto-Information-zum-Jan-2012.pdf zuzugreifen

Quelle:

http://www.infodienst-schuldnerberatung.de/schuldnerberatung/aktuelles/news-singleview/article/jahreswechsel-2012-und-das-pfaendungsschutzkonto-p-konto.html?tx_ttnews%5BbackPid%5D=14&cHash=db8d323585

noch mehr:

http://www.infodienst-schuldnerberatung.de/schuldnerberatung/rubriken/praxisthema/2011/jahreswechsel-2012-und-das-pfaendungsschutzkonto-p-konto.html

http://www.infodienst-schuldnerberatung.de/schuldnerberatung/rubriken/praxisthema/2011/aktualisiert-bescheinigungen-des-sozialrechtlichen-existenzminimums-2011-nach-sgb-ii-und-xii.html

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Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

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