Geschäft mit der Angst – Abzocke bei der Altersvorsorge

Geschäft mit der Angst – Abzocke bei der Altersvorsorge

Sie versprechen Traumrenditen und ködern ihre Kunden mit der Angst vor Altersarmut. Egal ob bei Banken, Versicherungen oder auf dem freien Kapitalmarkt – die Berater haben in erster Linie nicht den Kunden, sondern die eigene Provision im Blick. Und die Politik? Befördert das Geschäft mit dem Rückzug aus der Altersvorsorge und schützt den Verbraucher nicht vor Abzocke.

Der Filmbeitrag bei Report München:

http://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/report-altersvorsorge100.html?time=47.02

Unsichere Renten – Auf dem Weg in die Altersarmut

Unsichere Renten – Auf dem Weg in die Altersarmut

von Anke Becker-Wenzel und Manka Heise / ZDF – Frontal 21 – 08.11.2011

Viele Deutsche blicken sorgenvoll in die Zukunft, wenn sie an ihre Rente denken. Denn schon in 10 bis 15 Jahren drohen Millionen von Menschen in die Altersarmut abzurutschen. Vor allem Geringverdiener, Arbeitslose und Selbstständige steuern auf eine Mini-Rente zu.

„In Deutschland ist das Element der Flexibilisierung sehr ausgeprägt“ erklärt die Politikwissenschaftlerin Karin Schulze-Buschoff von der Freien Universität Berlin im Frontal21-Interview. Man habe sehr stark im Zuge der Hartz- Reform auf die Ausweitung der flexiblen Arbeitsverhältnisse gesetzt, aber man habe diese Entwicklung nicht mit entsprechender sozialer Sicherung verbunden.

Zuschussrente gegen Altersarmut
Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen will nun eine Rentenreform vorlegen: In Form einer „Zuschussrente“ soll das Altersgeld auf 850 Euro aufgestockt werden. Doch die Hürden, eine „Zuschussrente“ zu erhalten, sind hoch.

Weiterlesen ZDF / Frontal 21:

http://frontal21.zdf.de/ZDFde/inhalt/21/0,1872,8365973,00.html

Der Filmbeitrag im Netz:

http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1487790/Renten-Auf-dem-Weg-in-die-Altersarmut

Regierung treibt Langzeiterwerbslose in die Altersarmut

Regierung treibt Langzeiterwerbslose in die Altersarmut

Langzeiterwerbslosigkeit ist einer der zentralen Risikofaktoren für Altersarmut. Matthias W. Birkwald, MdB und rentenpolitischer Sprecher der Fraktion DIE LINKE. im Bundestag, fragte deshalb die Bundesregierung nach der Entwicklung der sozialen Absicherung von Langzeiterwerbslosen in der Rente. Das Ergebnis ist ernüchternd: Das Sicherungsniveau ist in der Zeit von 1996 bis 2010 um 83 Prozent gesunken.

Betrug der durchschnittliche Pro-Kopf-Satz, der für Langzeiterwerbslose als Beitrag an die Rentenkasse gezahlt worden war, im Jahre 1996 noch 235,75 Euro, so sank er bis 2004 auf 102,45 Euro, um dann mit Hartz IV unter Rot-Grün erst auf 78 Euro und unter Schwarz-Rot auf 40 Euro gedrückt zu werden.

Unter der schwarz-gelben Koalition werden seit Beginn der Jahres 2011 für Langzeiterwerbslose gar keine Beiträge mehr an die Rentenkasse abgeführt. „CDU und FDP treiben die Langzeitarbeitslosen direkt in die Altersarmut“, sagt Matthias W. Birkwald.

Die von Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen geplante Zuschuss-Rente ändere daran nichts: „Arbeitende Arme werden so zu armen, arbeitenden Rentnerinnen und Rentnern. Malochen bis zum Tode – das darf nicht sein!“, fordert Matthias W. Birkwald.

Langzeiterwerbslose haben im Konzept der Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen nur dann eine Chance auf eine Zuschussrente, wenn sie erstens einen Minijob annehmen und auf die Versicherungsfreiheit verzichten und zweitens in der Lage sind, eine private Vorsorge abzuschließen. Das heißt, sie müssen aus eigener Tasche von ihren 400 Euro die Differenz zur Vollversicherung (Beitragssatz 19,9 Prozent) zahlen. Sie beträgt derzeit 4,9 Prozent bzw. bei Minijobbenden in Privathaushalten 14,9 Prozent.

Matthias W. Birkwald hatte die Bundesregierung nach einer Zeitreihe von 1990 bis 2011 gefragt. Die ANTWORT des BMAS lieferte jedoch nur die Zahlen seit Inkrafttreten des SGB II („Hartz IV“) im Jahr 2005. Staatssekretär Hoofe begründete dies mit der Behauptung: „Angaben über Arbeitslosenhilfeempfänger stehen auf Basis der Leistungsempfängerstatistik nicht zur Verfügung.“ Da Matthias W. Birkwald erst kürzlich vom BMAS unvollständige und in dem Fall sogar falsche Daten zu den minijobbenden Menschen im Rentenalter erhalten hatte, recherchierte er nach. Bei der Bundesagentur für Arbeit wurde er fündig. Im Gegensatz zu den Angaben von Staatssekretär Hoofe konnte die Agentur sehr wohl Zahlen für den Zeitraum ab 1996 zur Verfügung stellen.

Die Linke:

http://www.linksfraktion.de/nachrichten/regierung-treibt-langzeiterwerbslose-altersarmut/

Die Antwort des Bundesarbeitsministerium / BMAS:

Klicke, um auf birkwald-frage-september-2011-langzeiterwerbslose-rente.pdf zuzugreifen

Pressemitteilung – Bundesregierung bekämpft Arme und nicht Armut

Pressemitteilung – Bundesregierung bekämpft Arme und nicht Armut

03.11.2011 – CORNELIA MÖHRING

„Dass die Armut in Deutschland ein Rekordniveau erreicht hat, ist das Ergebnis einer völlig verfehlten Politik. Die Bundesregierung bekämpft nicht die Armut, sondern die Armen. Während Jobcenter Hartz-IV-Beziehenden immer häufiger die ohnehin zu geringen Leistungen kürzen, muss die wachsende Zahl der Einkommensmillionäre nicht einmal Vermögenssteuer bezahlen. Damit spaltet die herrschende Politik die Gesellschaft immer mehr“, kommentiert Cornelia Möhring, Mitglied im Vorstand und frauenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, die aktuellen Zahlen des Statistischen Bundesamtes zur Armut in Deutschland. Möhring weiter:

„Jeder sechste Mensch in der Bundesrepublik ist von Armut bedroht. Besonders Arbeitslose und alleinerziehende Frauen sowie deren Kinder müssen von einem Einkommen unterhalb der Armutsgrenze leben. Doch die Bundesregierung tut nichts, um diesen skandalösen Zustand zu beenden. Im Gegenteil, sie unterstützt mit Steuermitteln Unternehmen, die Niedriglöhne bezahlen, und sie ist nicht bereit, existenzsichernde Regelsätze für ALG-II-Empfangende einzuführen. Auch die Zeche für die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise sollen die Ärmsten im Land zahlen, während sich der Finanzsektor weiter Boni in Milliardenhöhe genehmigt.

DIE LINKE setzt sich dafür ein, dass gute Arbeit endlich wieder zu guten Löhnen und guten Renten führt. Für Hartz-IV-Beziehende fordern wir armutsfeste Regelsätze ohne Sanktionen und perspektivisch eine bedarfsorientierte soziale Mindestsicherung. Mit einem gerechten Steuersystem, das den vorhandenen gesellschaftlichen Reichtum umverteilt und die Nutznießer des Finanzmarktkapitalismus endlich zur Kasse bittet, ist mehr soziale Gerechtigkeit auch finanzierbar.“

Die Linke:

http://www.linksfraktion.de/pressemitteilungen/bundesregierung-bekaempft-arme-nicht-armut/

„Diesen Kuhhandel tragen wir nicht mit“ – Axel Troost, DIE LINKE

„Diesen Kuhhandel tragen wir nicht mit“ – Axel Troost, DIE LINKE

27.10.2011 – Die Bundesregierung bringt zulasten der Ärmsten der Armen, der Langzeitarbeitslosen, die Mittel auf, die sie anschließend den Kommunen zur Verfügung stellt. Das ist ein Kuhhandel, der mit uns nicht zu machen ist. Deswegen werden wir dieses Gesetz ablehnen, obwohl wir wissen, dass die Übernahme der Kosten für die Kommunen sehr sinnvoll ist. Aber einen so schäbigen Kuhhandel zu machen und das eine mit dem anderen zu koppeln, ist aus unserer Sicht eine nicht zulässige Maßnahme. Deswegen haben wir einen eigenen Entschließungsantrag eingebracht, in dem wir fordern, dass auf der einen Seite die Grundsicherung übernommen wird und auf der anderen Seite keine Kürzungen bei der Bundesagentur erfolgen.

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Der Blogwart 2.0

Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

Sozialsystem Schweiz

Eine unzensierte Kommunikation zwischen einem Sozialhilfeempfänger und dem Sozialamt Bern und Ämter. Dieses Archiv (Mirror1) ist den BGE Generationen gewidmet (Quelle: tapschweiz.blogspot.ch)

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Nicht nur Kritik am Arbeitsamt

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