»Eltern schämen sich vor den eigenen Kindern«

»Eltern schämen sich vor den eigenen Kindern«

Eine Studie befragte Hartz-IV-Bezieher, wie sie sich beim Besuch einer »Tafel« fühlen.

Ein Gespräch mit Jens Becker

Interview: Gitta Düperthal

Jens Becker ist Lehrbeauftragter am Fachbereich Gesellschaftswissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Wissenschaftler der Frankfurter Goethe-Universität haben Hartz-IV-Bezieher in Interviews befragt, ob sie sich schämen, Lebensmittel aus einer »Tafel« zu beziehen. Zu welchem Resultat kommt die Studie, die am heutigen Donnerstag in Saarbrücken bei einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung diskutiert wird?

Die Studie besteht aus qualitativen Interviews und zeigt einen Trend auf. Wir haben Bezieher von Hartz-IV-Leistungen sowie aufstockende Niedriglohnbezieher befragt, und kommen zum Ergebnis, daß bei ihnen Schamgefühle vorhanden sind: Man will nicht gesehen werden, wenn man den Eingang der »Tafel« betritt; man redet mit Verwandten ungern darüber. Erwachsene schämen sich mehr als Kinder. Sie leiden unter gesellschaftlicher Abwertung, fehlender Anerkennung und mangelndem Selbstwertgefühl. Eltern schämen sich vor den eigenen Kindern, zugeben zu müssen, von der »Tafel« Mangelware aus zweiter Hand zu erhalten und in der Konsumgesellschaft nicht nach dem bekannten Muster mitwirken zu können.

Die »Tafeln« sind umstritten; welche Rolle nehmen sie ein?

Sie haben einen gewissen gesellschaftlichen Siegeszug erlebt, verstehen sich als soziale Bewegung und wirken professionell. Das Bundesfamilienministerium sponsert sie, die Ministerinnen Ursula von der Leyen und deren Nachfolgerin Kristina Schröder (beide CDU) haben jeweils eine Schirmherrschaft übernommen. Die »Tafeln« werben damit für sich, Gutes zu tun und haben sich mit mittlerweile 1,2 bis 1,3 Millionen Nutzern etabliert. Sie übernehmen eine Komplementärfunktion zum Sozialstaat, ergänzen das Sozialgesetzbuch, indem sie Güter, die Lebensmittelketten nicht mehr brauchen, an Bedürftige verteilen. Ihr hauptamtlicher Apparat ist klein, viele arbeiten ehrenamtlich. Vieles läuft über Sponsoring; diverse Konzerne steuern Lieferwagen und Reifen bei und nutzen die »Tafeln« mit der Hinterabsicht: »Schaut her, wir tun Gutes«.

Weiterlesen, Junge Welt:

http://www.jungewelt.de/2011/11-10/054.php

ARD – Exlusiv – Armut in Deutschland – „Schlange stehen für altes Brot“

ARD – Exlusiv – Armut in Deutschland – „Schlange stehen für altes Brot“

Hauke Wendler hat mit einem Kamerateam zwei Wochen lang bei der Stralsunder Tafel gedreht. Er begleitete ehrenamtliche Mitarbeiter bei ihrer täglichen Fahrt zu Supermärkten, Gemüsehändlern und Bäckereien und lernte bei der Tafel Menschen kennen, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chancen mehr haben, die einmal in der Woche Schlange stehen für eine Tüte mit alten Lebensmitteln.

Die Hoffnung auf Arbeit haben sie nie aufgegeben. Doch reicht die Unterstützung durch den Staat kaum zum Leben. Seit 11 Jahren helfen Ehrenamtliche der Stralsunder Tafel, an Bedürftige Waren zu verteilen. Oft sind die Ehrenamtlichen selber arbeitslos.

Pressemeldung / Programmhinweis: LINKE beantragt Aktuelle Stunde zum Mindestlohn – Aktuelle Stunde am 10.11.2011 ab ca. 12.00 Uhr live auf Phoenix

Pressemeldung / Programmhinweis: LINKE beantragt Aktuelle Stunde zum Mindestlohn – Aktuelle Stunde am 10.11.2011 ab ca. 12.00 Uhr live auf Phoenix

31.10.2011 – DAGMAR ENKELMANN

„Die wirksamste Maßnahme gegen den sich ausbreitenden Niedriglohnsektor ist ein gesetzlich garantierter, flächendeckender Mindestlohn. Dazu bedarf es keiner Parteitagsbeschlüsse, sondern unverzüglichen politischen Handelns der Bundesregierung. Das will DIE LINKE in der nächsten Woche im Bundestag in einer Aktuellen Stunde thematisieren“, erklärt Dagmar Enkelmann, 1. Parlamentarische Geschäftsführerin der Fraktion DIE LINKE, anlässlich der Überlegungen in der Union für eine allgemeinverbindliche Lohnuntergrenze. Enkelmann weiter:

„Die herrschende Politik hat vor dem Skandal, dass immer mehr Menschen in der Bundesrepublik nicht von ihrem Einkommen leben können, viel zu lange die Augen verschlossen. Die gebetsmühlenartigen Argumente, ein Mindestlohn vernichte Arbeitsplätze, sind durch die Studie von sechs Forschungsinstituten erneut widerlegt worden. Bei der Einführung von Mindestlöhnen seien keine nennenswerten Folgen für Beschäftigung und Wettbewerbsfähigkeit nachzuweisen, heißt es in der von der Bundesregierung selbst in Auftrag gegebenen Studie.“

Die Linke:

http://www.linksfraktion.de/pressemitteilungen/linke-beantragt-aktuelle-stunde-mindestlohn/

Phoenix überträgt am 10.11.2011 ab ca. 12.00 Uhr diese Aktuelle Stunde live

Der Livestream:

http://interaktiv.phoenix.de/livestream/wm_high3.html

Inoffizielle Hymne Occupy Berlin Reichstag Asamblea Worldwide Reggae

Inoffizielle Hymne Occupy Berlin Reichstag Asamblea Worldwide Reggae

Asamblea weltweit, asamblea worldwide, asamblea, asamblea, asamblea
asamblea mundial;

Ich brauche keinen Chef, keine Repräsentanten, ich brauch kein Militär und keine Spekulanten;
Ich sehe offene Augen, offene Herzen, wir teilen unsere Liebe, unsere Wut und unsere Schmerzen;
Asamblea in den Schulen, in den Universitäten, in Fabriken und Büros und in allen Städten;
Es interessiert mich was Du fühlst, es interessiert mich was Du denkst und es freut mich wenn Du meiner Stimme auch ein offenes Ohr schenkst;
Asamblea weltweit, asamblea worldwide, asamblea, asamblea, asamblea
asamblea mundial

Occupy Song – Asamblea Worldwide

Livestream zum Occupy – Camp vor der HSH – Nordbank in der Hamburger Innenstadt

http://cdn.livestream.com/grid/LSPlayer.swf?channel=occupyhamburg&color=0xe7e7e7&autoPlay=false&mute=false&iconColorOver=0x888888&iconColor=0x777777

Watch live streaming video from occupyhamburg at livestream.com

Hier nun auch der Livestream zu Occupy Berlin

http://cdn.livestream.com/grid/LSPlayer.swf?channel=undergroundreports&color=0xe7e7e7&autoPlay=false&mute=false&iconColorOver=0x888888&iconColor=0x777777

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Der Blogwart 2.0

Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

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Eine unzensierte Kommunikation zwischen einem Sozialhilfeempfänger und dem Sozialamt Bern und Ämter. Dieses Archiv (Mirror1) ist den BGE Generationen gewidmet (Quelle: tapschweiz.blogspot.ch)

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