Die Story im Ersten: Sie bringen den Tod – Sterbehelfer in Deutschland

Die Story im Ersten: Sie bringen den Tod – Sterbehelfer in Deutschland

ARD-Themenwoche „Leben mit dem Tod“

Frau K., 64 Jahre, Krebs im Endstadium, hat ihr Ende bestimmt: Sie will nicht länger leiden, ist deshalb zum Suizid entschlossen. Helfen wird ihr dabei ein Arzt – heimlich! Er wird ihr ein Medikament geben, sie wird einschlafen und dann hinübergleiten. Sie hofft, auf diese Weise einem langen Leiden zu entgehen, selbstbestimmt und – wie sie sagt – in Würde.
Der Arzt, der Frau K. beim Suizid hilft, riskiert massive Sanktionen. Zwar ist es in Deutschland keine Straftat, einem entscheidungsfähigen Menschen beim Suizid zu helfen. Doch für Ärzte gelten hier schärfere Regeln, vor allem das ärztliche Standesrecht verbietet strikt diese Form der Sterbehilfe. Und trotzdem findet sie statt – heimlich, in einer rechtlichen und ethischen Grauzone.

Die Autoren Sebastian Bösel und Ulrich Neumann haben für ihren Film „Sie bringen den Tod“ in einer verschwiegenen Szene recherchiert. Überwiegend sind es Ärzte, die für ihre Patienten den tödlichen Medikamentencocktail besorgen. Ihn selbst verabreichen oder gar durch eine Spritze injizieren dürfen sie nicht: Das wäre aktive Sterbehilfe, ein Tötungsdelikt und damit strafbar.

In ihrer Hilfe zum Suizid sehen sie eine menschliche und auch ärztliche Pflicht. Und sie verweisen darauf, dass jeder das Recht haben müsse, selbstbestimmt seinem Leben ein Ende zu setzen. Damit dies in Zukunft in Würde und nicht in der Grauzone geschehen könne – dafür gehen einige von ihnen in dem ARD-Film nun in erstaunlicher Offenheit vor die Kamera.

Im Mittelpunkt der 45-minütigen Dokumentation stehen aber die Patienten, die keinen anderen Ausweg mehr sehen. Menschen wie Hildegard R. eine 71 Jahre alte ALS-Patientin. Das Sprechen fällt ihr zunehmend schwer, weil die Nervenkrankheit nach und nach sämtliche Muskeln lähmt.
Oder der 43 Jahre alte Henning M., der seit einem Unfall ab dem obersten Halswirbel querschnittsgelähmt an den Rollstuhl gefesselt ist. Der Tag, an dem er sterben möchte, steht schon fest.

Soll in Zukunft dieser Ausweg schwerstkranken Patienten zur Verfügung stehen, nicht im Verborgenen sondern gesetzlich geregelt? Diese Frage diskutiert der Film auch mit leidenschaftlichen Gegnern dieser Form von Sterbehilfe, etwa dem Präsidenten der Bundesärztekammer Frank Ulrich Montgomery. Er warnt davor, dass Menschen aus Verzweiflung aus dem Leben gehen, denen etwa die Palliativmedizin noch hätte helfen können. Und sagt: Die Frage nach einem würdevollen Ende dürften Ärzte nicht mit der Hilfe beim Suizid beantworten.

Film von Sebastian Bösel und Ulrich Neumann

Die Story im Ersten: Sie bringen den Tod – Sterbehelfer in Deutschland

http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/sendung/swr/2012/19112012-sie-bringen-den-tod-100.html

Die Diskussion zu diesem Film: Hart aber Fair – Mut zur Menschlichkeit oder Mord – darf ein Arzt beim Sterben helfen.

Mut zur Menschlichkeit oder Mord – darf ein Arzt beim Sterben helfen

http://www.wdr.de/tv/hartaberfair/sendungen/2012/1119/index.php5

gegen-hartz.de – Schrittzähler für Hartz IV Bezieher

gegen-hartz.de – Schrittzähler für Hartz IV Bezieher

Schritte zählen für das Jobcenter

Jobcenter Brandenburg verteilt Schrittzähler für ältere Erwerbslose

03.12.2012

Der Chef des Jobcenters Brandenburg an der Havel, Christian Gärtner, ist für seine „harte Gangart“ bekannt. So sagte dieser noch vor einigen Wochen gegenüber der Presse medienwirksam: „Notfalls werden wir bei qualifizierungsunwilligen Leuten aber sanktionieren, bis sie raus sind aus dem Leistungsbezug“. Die Presse titelte entsprechend: „Jobcenter fährt harte Linie gegen Verweigerer“. Eben jener hat sich nun etwa neues ausgedacht. 18 Erwerbslose haben einen Schrittzähler angeheftet bekommen, um zu messen, ob diese sich „zu wenig bewegen“.

Seit heute nun laufen 18 Hartz-IV Bezieher und 5 Jobcenter-Mitarbeiter mit einem Schrittzähler umher. Insgesamt sechs Wochen soll das Gerät jeden Schritt aufzeichnen. Am 11. Januar soll dann ausgezählt und ausgewertet werden. Einen Preis für das höchste Schrittergebnis soll es nicht geben, dafür aber warme Worte: „Mit dieser Aktion wollen wir den Arbeitslosen vor allem Lust auf mehr Bewegung und Aktivität im Alltag machen“, so Geschäftsführer Gärtner. Es sei das Ziel, „den Teufelskreis von Arbeitslosigkeit und Krankheit zu durchbrechen“.

Angeblich sollen die teilnehmenden Erwerbslosen die Aktion freiwillig mitmachen. „Viel Überzeugungsarbeit habe man nicht leisten müssen“, so Clarissa Schmidt von der Behörde. Ob die teilnehmenden Erwerbslosen mit einer Sanktionsandrohung hierzu gezwungen wurden, stand bis Redaktionsschluss noch nicht fest. Schließlich ist die Aktion ein Teilprojekt der Aktion „Perspektive 50plus“. Unter gleichem Motto zwingt das Jobcenter Nienburg derzeit ältere Hartz IV Betroffene an einem Kurs zur Rauchentwöhnung teilzunehmen. In einem Anschreiben wird explizit daraufhin gewiesen, dass ein Fernbleiben zu einer Regelsatz-Sanktion führt. Ob dies im Falle der Schrittzähler-Aktion in Brandenburg ebenso ist, muss noch herausgefunden werden. Betroffene können sich jedoch gern an uns wenden. (sb)

Schrittzähler für Hartz IV – Bezieher vom 03.12.2012

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/schrittzaehler-fuer-hartz-iv-bezieher-9001230.php

Jobcenter zwingt zur Raucherentwöhnung:

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/hartz-iv-jobcenter-zwingt-zur-rauchentwoehnung-9001219.php

Schlagwörter

Bürgerarbeit Empört Euch-Demokratie jetzt Gegen Hartz IV Regelsätze klagen Veranstaltungshinweise für Hambur&# Verletzung der Menschenwürde Wir zahlen Nicht für Krise Altersarmut in Deutschland Altersarmut in Deutschland; Armut in Deutschland; Arbeitslosigkeit in Deutschland; Hartz IV Arbeitslosigkeit in Deutschland Arbeitslosigkeit in Deutschland; Armut in Deutschland; Hartz IV Arbeitslosigkeit in Deutschland; Armut in Deutschland; Hartz IV; Sanktionen; Ein - Euro - Jobs; Zwangsarbeit Arbeitslosigkeit in Deutschland; Hartz IV Arbeitslosigkeit in Deutschland; Hartz IV; Ralph Boes; Sanktionen Arbeitslosigkeit in Hamburg Armut in Deutschland Armut in Europa Armut in Hamburg Atomkraft Nein Danke Bundestagswahl 2013 Debatten im Deutschen Bundestag Deutschland im Umbruch Deutschlands neue Arbeitswelt DGB Die Absageschreiben der Arbeitgeber Die Linke Die Linke Hamburg Die Linke Hamburg Veranstaltungshinweise Die Tafeln Direkte Demokratie ehemalige Heimkinder Ehrenamt Ein-Euro-Jobs Erwerbslosenforum Freitodbegleitung Gerecht geht anders in Kiel Gestorben Gesundheitspolitik Griechenland und kein Ende Grundeinkommen Hartz IV Hartz IV; Arbeitslosigkeit in Deutschland; Sanktionen Hartz IV in Hamburg Hartz IV Urteil Hetze gegen Arbeitslose In Deutschland tut sich was Institut Solidarische Moderne Krach schlagen statt Kohldampf schieben Kulturloge Hamburg Liebe Marcel Kallwass Meine Musik Mietwucher Moin Moin Montagsdemo Occupy Piratenpartei Politikverdrossenheit Politische Intervention Programmhinweise Sanktionen Sanktionsmoratorium Schuldenkrise in Deutschland Sozialer Sprengstoff Sozialstaatsdebatte Sozialwacht Dresden Sparpaket Sterbehilfe Stuttgart 21 Veranstaltungshinweise Wahlen in Hamburg 2011 Was ist Revolution WDR 5 Wohnungsnot in Deutschland Zeitarbeit - Moderne Sklaverei Zwangsverrentung

Schlagwörter

Bürgerarbeit Empört Euch-Demokratie jetzt Gegen Hartz IV Regelsätze klagen Veranstaltungshinweise für Hambur&# Verletzung der Menschenwürde Wir zahlen Nicht für Krise Altersarmut in Deutschland Altersarmut in Deutschland; Armut in Deutschland; Arbeitslosigkeit in Deutschland; Hartz IV Arbeitslosigkeit in Deutschland Arbeitslosigkeit in Deutschland; Armut in Deutschland; Hartz IV Arbeitslosigkeit in Deutschland; Armut in Deutschland; Hartz IV; Sanktionen; Ein - Euro - Jobs; Zwangsarbeit Arbeitslosigkeit in Deutschland; Hartz IV Arbeitslosigkeit in Deutschland; Hartz IV; Ralph Boes; Sanktionen Arbeitslosigkeit in Hamburg Armut in Deutschland Armut in Europa Armut in Hamburg Atomkraft Nein Danke Bundestagswahl 2013 Debatten im Deutschen Bundestag Deutschland im Umbruch Deutschlands neue Arbeitswelt DGB Die Absageschreiben der Arbeitgeber Die Linke Die Linke Hamburg Die Linke Hamburg Veranstaltungshinweise Die Tafeln Direkte Demokratie ehemalige Heimkinder Ehrenamt Ein-Euro-Jobs Erwerbslosenforum Freitodbegleitung Gerecht geht anders in Kiel Gestorben Gesundheitspolitik Griechenland und kein Ende Grundeinkommen Hartz IV Hartz IV; Arbeitslosigkeit in Deutschland; Sanktionen Hartz IV in Hamburg Hartz IV Urteil Hetze gegen Arbeitslose In Deutschland tut sich was Institut Solidarische Moderne Krach schlagen statt Kohldampf schieben Kulturloge Hamburg Liebe Marcel Kallwass Meine Musik Mietwucher Moin Moin Montagsdemo Occupy Piratenpartei Politikverdrossenheit Politische Intervention Programmhinweise Sanktionen Sanktionsmoratorium Schuldenkrise in Deutschland Sozialer Sprengstoff Sozialstaatsdebatte Sozialwacht Dresden Sparpaket Sterbehilfe Stuttgart 21 Veranstaltungshinweise Wahlen in Hamburg 2011 Was ist Revolution WDR 5 Wohnungsnot in Deutschland Zeitarbeit - Moderne Sklaverei Zwangsverrentung
Der Blogwart 2.0

Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

Sozialsystem Schweiz

Eine unzensierte Kommunikation zwischen einem Sozialhilfeempfänger und dem Sozialamt Bern und Ämter. Dieses Archiv (Mirror1) ist den BGE Generationen gewidmet (Quelle: tapschweiz.blogspot.ch)

kritischerkommilitone

Nicht nur Kritik am Arbeitsamt

Der Blogwart 2.0

Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

Sozialsystem Schweiz

Eine unzensierte Kommunikation zwischen einem Sozialhilfeempfänger und dem Sozialamt Bern und Ämter. Dieses Archiv (Mirror1) ist den BGE Generationen gewidmet (Quelle: tapschweiz.blogspot.ch)

kritischerkommilitone

Nicht nur Kritik am Arbeitsamt