Report Mainz vom 15. Januar 2013 – „Wahlkampf um Gerechtigkeit“

Report Mainz vom 15. Januar 2013 – „Wahlkampf um Gerechtigkeit“

„Heute ist es so leicht, wer heute nicht reich wird, ist selbst schuld!“ – eine steile These, aufgestellt von Prinz Marcus von Anhalt. Er ist einer von Deutschlands Reichen. Sein Geld hat der gelernte Metzger im Rotlichtmilieu gemacht. Den Adelstitel hat er sich einfach dazu gekauft.

Wie wird man reich und sind es die Richtigen?

Vom Tellerwäscher zum Millionär – wie gut sind die Möglichkeiten das zu schaffen? REPORT MAINZ zeigt: Mehr als die Hälfte der Deutschen sieht die Aufstiegschancen kritisch.

Vom Tellerwäscher zum Millionär – kann das tatsächlich jeder schaffen? Wie gut schätzen die Deutschen die Chancen aufzusteigen ein? Im Auftrag von REPORT MAINZ hat das Meinungsforschungsinstitut Infratest dimap nachgefragt. Ergebnis: Mehr als die Hälfte der Deutschen sieht die Aufstiegschancen kritisch. Nur jeder vierte dagegen beurteilt sie laut der repräsentativen Umfrage positiv. Wer sich zu den unteren Schichten zählt, schätzt die Chancen aufzusteigen sogar noch schlechter ein. Den Soziologen Prof. Michael Hartmann wundert das nicht: „Die Chancengerechtigkeit ist seit der Jahrtausendwende deutlich rückläufig“, erklärt er im Interview mit REPORT MAINZ.

Text des Beitrags:

http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=10836366/mpdid=10858784/d2q0d6/index.html

Report Mainz – Wie wird man reich und sind es die Richtigen – Wahlkampf um Gerechtigkeit

http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=10836366/vq2enr/index.html

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7 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Pater
    Jan 16, 2013 @ 23:41:50

    Die Begriffsbestimmungen ‚oben‘, ‚unten‘, ‚Aufstieg‘, ‚Abstieg‘, ‚Ober-‚ bzw. ‚Unterschicht‘ ist doch auch nur Masche den einfachen Mann bzw. Arbeiter Minderwertigkeit zu vermitteln.
    Warum soll denn ein Arbeiter kein Arbeiter mehr sein dürfen.
    Solche Einteilungen entspringen doch nur Tpyen die mit ausgeprägten Minderwertigkeitsgefühlen behaftet sind und diese dadurch zu kaschieren suchen indem sie Ihre Mitmenschen in diese Kategorien einteilen. Das ist Arroganz pur.
    Würde jeder zu der Rolle die er in diesem Leben spielt stehen, hätten Typen mit einer solchen Rhetorik keine Chance mehr über andere.
    Der Mensch ist keine ‚vier Millionen Euro Umsatz‘ oder die Dicke seines Geldbeutels. Er ist viel mehr. Nämlich der Keim zu Bewußtwerdung und Verwirklichung seiner Göttlichkeit.
    Ich will damit nicht sagen daß ein gewisser Geldbetrag nicht notwendig ist für ein menschenwürdiges Dasein.
    Wie soll denn nun ein Leben mit dem Hartz4-Geldbetrag bezeichnet werden? Als ‚arm‘?. Aber das spottet doch selbst dieser Beschreibung. Hier enden anscheinend ihre Begrifflichkeiten. Hier könnte es zu unappetitlich werden.
    Grüsse aus Bäärlin

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  2. Andrea
    Jan 17, 2013 @ 10:32:40

    Danke Pater, für Ihren Kommentar.
    Wenn jeder der es möchte eine Aufgabe übernehmen kann um für andere etwas positives zu tun, dann wäre das eine positive moderne Gesellschaft. Man scheint sich mit der negativen Gesellschaft ab zu finden, und verschreit mehr Humanität als Utopie.

    In der Realität sieht es eher umgekehrt aus. Viel Geld bekommt nur der, der wenigen Menschen Vorteil bringt.
    Beispiel Manager, Investment Banker versus Krankenpfleger.
    Wer von den beiden arbeitet mehr für den Menschen ?

    Obwohl das Beispiel inzwischen auch schon schlecht ist.
    Der Beruf Krankenpfleger oder Neusprech Kranken und Gesundheitspfleger ist auch schon ökonomisiert, rationalisiert, verdichtet, so dass der Krankenpfleger auch nicht mehr für den Patienten arbeitet, sondern für den Klinik-Chef/Vorgesetzten.

    Gruß zurück nach Bärlin.

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  3. Andrea
    Jan 17, 2013 @ 10:39:57

    Der rotlichtige Kauf-Prinz sagte:

    „wer das nicht schafft ist selbst schuld“

    Oh mann. Wie kann jemand Schuld haben , wenn er etwas nicht hinbekommt?

    Schuld ist doch eher etwas mit bösartigem Vorsatz gegen andere Menschen.

    Diese Aussage quallifiziert diese Person nicht als denkenden mitfühlenden Menschen.

    Oder sind wir schon so weit das alle so äh… primitiv denken und reden?

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  4. Andi67
    Jan 17, 2013 @ 16:14:13

    Ein Prinz von Anhalt????, wir haben hier keine Prinzen, unsere Urgroßväter haben hier solche (lange vor der DDR) zum Teufel gejagt. Also ist dieser „Prinz“ sowieso ein Hochstapler und Gauner, mag sein das es im Westteil Deutschlands noch Prinzen oder „Adelige“ und sowas gibt…hier im Osten jedenfalls nicht, und somit hat der „Prinz“ auch gar nix zu melden.

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  5. Hoelderlin
    Jan 17, 2013 @ 21:14:44

    Hallo Peter,

    versuch doch mal als Hartz IV – Mann in einer Singlebörse Dich einer Frau anzunähern. Dann erfährst Du sehr schnell was Du als Hartz IV – Mann noch wert bist.

    Nämlich nichts mehr, Du handelst Dir nur noch Absagen ein, weil Du ganz einfach für solche Frauen zu arm bist. Sex dann nur noch per Porno im Internet, wenn Du Dir noch einen Internetanschluss leisten kannst.

    Liebe Grüße nach Bäärlin aus Hamburg

    Moin, Moin

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  6. landbewohner
    Jan 18, 2013 @ 13:07:29

    mit genügend krimineller energie, bzw ausreichender skrupellosigkeit, kann man eben im rotlichtmilieu, in der politik oder ähnlichen biotopen anscheinend gut geld machen. aber es scheint eben immer noch eine grosse anzahl von menschen zu geben, die an andere menschliche eigenschaften glauben.

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  7. Pater
    Jan 26, 2013 @ 13:06:40

    Hallo Andrea, Vielen Dank für Ihre Zeilen.

    Ich selbst war ein Jahr als mobiler sozialer Betreuer tätig, und ich habe Perlen von Menschen kennengelernt, wenn auch nicht viele, wo die Chemie passte-, die Stimmung war gut und die Arbeit ging mir leicht von der Hand.

    Tätig zu sein als Krankenpfleger in einem ökonomisierten und verdichteten Krankensystem stelle ich mir hart vor, und meine Hochachtung vor denen, die Dienst am Menschen tun in einer Arbeitswelt, wo immer mehr Arbeit auf immer weniger Schultern verteilt wird.
    Grüsse, Peter

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