Konferenz „Die nützliche Armut“, am 23. Nov. in Wuppertal

Konferenz „Die nützliche Armut“, am 23. Nov. in Wuppertal
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Am 23. Nov. findet eine hochkarätig besetzte Veranstaltung in Wuppertal statt, dabei geht darum einen kritischen Blick auf die herrschen Verhältnisse zu schmeißen. Aus der Einladung:

„Uns geht es doch gut“ – beruhigt die Kanzlerin mit Blick auf die grassierende Verelendung in anderen EU-Staaten. „Uns“ – das sind diejenigen in gut bezahlten und sicheren Beschäftigungsverhältnissen und die ohnehin reichen Gewinner der großen Umverteilung. Und die von allen etablierten Parteien getragene Agenda 2010 habe doch wirtschaftliche Erfolge gebracht, von denen letztlich alle profitieren würden: die Deregulierung der Arbeitswelt, die Verbesserung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit und die Konsolidierung der sozialen Sicherungssysteme.

Doch tatsächlich hat sich die Armut verschärft, bei Arbeitslosen, Rentner/innen und Grundsicherungsbeziehenden genauso wie bei Arbeitnehmer/innen. Nicht nur ungelernte Arbeitnehmer/innen sind betroffen, sondern auch Facharbeiter/innen in der Leiharbeit, Dienstleister/innen und Akademiker/innen. Von der Armut bzw. Mittelkürzungen betroffen sind auch die „Armutsverwalter“ in staatlichen Behörden und Sozialleistungsträger, die ihrerseits bei ihren Aufträgen zu wenig zahlen.

Armut ist kein Betriebsunfall, sondern sie scheint systemnotwendig in der „Wettbewerbsgesellschaft“: Als Kehrseite des Reichtums und als Druckmittel und Drohung bis weit hinein in die Mittelschichten. Wie gehen wir damit um?

Konferenz: „Die nützliche Armut“

Klicke, um auf rlsnrw_armutskonferenz-flyer_WEB.pdf zuzugreifen

43 Millionen Arme – Suppenküchen verbreiten sich in ganz Europa

43 Millionen Arme – Suppenküchen verbreiten sich in ganz Europa

43 Millionen Europäer können sich nicht genug zu essen leisten. In England entsteht jetzt die erste Suppenküche seit dem 2. Weltkrieg. Dramatisch ist die Lage aber auch in Italien, Spanien und Griechenland.

Das Rote Kreuz spricht in einer neuen Studie von der «schlimmsten humanitären Krise seit sechs Jahrzehnten» in Europa. 43 Millionen Bürger seien auf Suppenküchen und Spenden angewiesen, heisst es. Laut dem Bericht ist in 17 EU-Ländern gar ein Fünftel der Bevölkerung arm.
Wie die britische Zeitung «The Independent» berichtet, werde die Hilfsorganisation in Grossbritannien in diesem Winter zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg wieder Lebensmittel ausgeben. Immer mehr Briten seien auf fremde Hilfe zum Überleben angewiesen, schreibt das Blatt. Darum wolle das Rote Kreuz wieder Lebensmittel sammeln und verteilen.

Weiterlesen unter 20 Minuten / Schweiz:

http://www.20min.ch/ausland/news/story/Suppenkuechen-verbreiten-sich-in-ganz-Europa-25692557

Immer mehr verarmte Briten – Ansturm auf Suppenküchen

Erstmals seit dem Zweiten Weltkrieg sieht sich das britische Rote Kreuz gezwungen, Hungernden im eigenen Land zu helfen. Drei von zehn Briten brauchen offenbar Lebensmittelhilfe.
Das Rote Kreuz will in diesem Herbst Lebensmittel im Vereinigten Königreich ausgeben. So schlimme Ausmaße habe die Armut bei Teilen der britischen Bevölkerung angenommen, erklärt die Organisation, dass sie erstmals seit dem Krieg wieder zur Mitwirkung an der Hungerhilfe im eigenen Land gezwungen sei. Die Zahl der „Food Banks“ – Organisationen, die Lebensmittel umsonst verteilen –, der Suppenküchen und sonstigen Plätze freier Essensausgabe, ist in den vergangenen Monaten in die Höhe geschnellt. Für diese Entwicklung werden der Anstieg der Lebensmittelpreise bei gleichzeitigen Einkommenseinbußen, aber auch scharfe Kürzungen im Sozialbereich durch die Regierung David Camerons verantwortlich gemacht.

Weiterlesen in der Badischen Zeitung vom 12. Oktober 2013

http://www.badische-zeitung.de/nachrichten/ausland/ansturm-auf-suppenkuechen–76080443.html

Armenhaus Europa: Millionen Menschen haben kein Geld für Lebensmittel

Die Finanzkrise hat dramatische Folgen für die gesamte europäische Bevölkerung. Die Lebenssituation hat sich in allen untersuchten Ländern verschlechtert, 120 Millionen Menschen sind armutsgefährdet. Auch in Deutschland wächst die Zahl der Notleidenden.

Was ist bloß aus Europa geworden?

Die Armen werden immer ärmer, große Teile des Mittelstands rutschen in die Armut und die Arbeitslosigkeit bei Jungen und Älteren steigt. Diese drei Aspekte hat die Internationale Föderation der Rotkreuz- und Rothalbmondgesellschaften (IFRC) als Folgen der Finanzkrise festgehalten. Für die Studie wurden 42 Landesorganisationen befragt.

In den vergangenen drei Jahren stieg die Zahl jener, die mit Nahrungsmitteln versorgt werden müssen, in 22 europäischen Ländern um 75 Prozent. 43 Millionen Menschen können sich ihr Essen nicht mehr leisten, 120 Millionen sind armutsgefährdet, so die Studie. Dazu steigen die Kosten für den Lebensunterhalt schneller als die Löhne, vor allem für Essen und Energie, In Spanien beispielsweise, dass besonders hart von den Folgen betroffen ist, sind die Strompreise 2012 um unglaubliche 50 Prozent gestiegen.

Weiterlesen in Deutsche Wirtschafts Nachrichten vom 11.10.2013

http://www.deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/11/armenhaus-europa-millionen-menschen-haben-kein-geld-fuer-lebenmittel/

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Der Blogwart 2.0

Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

Sozialsystem Schweiz

Eine unzensierte Kommunikation zwischen einem Sozialhilfeempfänger und dem Sozialamt Bern und Ämter. Dieses Archiv (Mirror1) ist den BGE Generationen gewidmet (Quelle: tapschweiz.blogspot.ch)

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