WDR – Markt vom 01.09.2014 – Armut: Recht auf Haustiere? – Immer mehr Arme müssen ihr Tier abgeben!

WDR – Markt vom 01.09.2014 – Armut: Recht auf Haustiere? – Immer mehr Arme müssen ihr Tier abgeben!

Jeder vierte Bürger in den großen NRW-Städten gilt als arm bzw. „kaufarm“, wie Statistiker neuerdings sagen. Immer mehr von ihnen müssen ihr Haustier abgeben: kein Geld für Futter und Tierarzt. Denn die Regeln für Hartz IV oder Sozialhilfe sehen Haustiere einfach nicht vor. Kritiker warnen: Nimmt man diesen Menschen ihren Hund oder ihre Katze, können sie öfter krank werden – und das wird für alle noch teurer.

Seit mehr als 13 Jahren hat Erika Veevers ihren Hund Snoopy. Als Hartz-IV-Empfängerin stehen der Düsseldorferin im Monat weniger als 400 Euro monatlich zur Verfügung. Das Geld ist knapp, aber deswegen gleich den Hund abschaffen? „Man muss einfach wissen, dass 35 Prozent aller Menschen eine engere Bindung zu ihrem Hund haben, als zu menschlichen Partnern“, so Dr. Silke Wechsung von der „Forschungsgruppe Psychologie der Mensch-Tier-Beziehung“ der Universität Bonn. Und den Partner wollen die Menschen nicht hinter den Gittern des Tierheimes sehen. Den Hund abzugeben kommt für Veevers nicht infrage.

Bei Nena ist es ähnlich. Als bei der dreibeinigen Schäferhündin eine lebensrettende Operation in Höhe von 800 Euro anstand, wollte die Familie den Hund nicht aufgeben. Für den Eingriff verzichtete Nenas Familie sogar auf den Kühlschrank. In ihrer Not wandte sich die Familie sogar ans Sozialamt. Sozialhilfe oder Hartz IV – bei den Ämtern ist selbst für langjährige Haustiere keine Unterstützung vorgesehen. „Man muss sich den Hund vom Mund absparen oder man verzichtet auf etwas anderes“, sagt Roland Buschhausen, Sozialamtsleiter der Stadt Düsseldorf.

Finanzielle Probleme als Weggabe-Grund

Viele schaffen es nicht, sich den Tierunterhalt vom Munde abzusparen. Das spüren die Tierheime immer mehr: In einer Umfrage des deutschen Tierschutzbundes nannten fast zwei Drittel aller Hundebesitzer „Finanzielle Probleme und Arbeitslosigkeit“ als Grund für die Weggabe ihres Tieres. Von Katzenbesitzern wurden diese Gründe ähnlich häufig genannt. Den Menschen die Tiere zu nehmen, um zu sparen, sei zu kurz gedacht, kritisiert der Paritätische Wohlfahrtsverband. Dort hat man genauer nachgerechnet und kommt zu einem anderen Schluß. „Als Wohlfahrtsverband legen wir Wert auf Teilhabe. Gesellschaftliche Teilhabe für die Menschen ist mindestens so wichtig, wie die Finanzleistung. Und ein Hund, ein Tier, auch eine Katze ist ein Teil von Teilhabe. Menschen kommen durch das Haustier in Kontakt zu anderen Menschen. Alles, was wir sonst mit vielen teuren Maßnahmen fördern, das erleben Menschen durch Tiere“, sagt Martin Debener vom Paritätischen Wohlfahrtsverband NRW.

Haustiere sparen demnach teuere Sozialkurse und noch mehr. Bis zu 13 Prozent weniger Arztbesuche bei langjährigen Hundehaltern sind wissenschaftlich belegt. Ebenso Einsparungen von deutlich über zwei Milliarden Euro bei den Gesundheitskosten in Deutschland. Trotzdem hat die Bundesregierung bei der Berechnung des Existenzminimums „….entschieden, dass die mit einer Haustierhaltung verbundenen Verbrauchsausgaben nicht berücksichtigt werden.“ Der Paritätische Wohlfahrtsverband kritisiert diese knappe Berechnung des so genannten Regelsatzes.

Tiertafel als letzte Hoffnung

Für viele betroffene Haustierbesitzer ist die Düsseldorfer Tiertafel die letzte Anlaufstelle. Die ehrenamtlichen Helfer versorgen bedürftige Tiere regelmäßig mit Futter und Zubehör und helfen so rund 300 Menschen. Der Andrang ist groß. Aber wie lange dort noch Hilfe angeboten wird, ist auf Dauer ungewiss. Die Tiertafel bekommt keine staatliche Unterstützung, sie lebt von Spenden. Und das Geld ist knapp. „Man schläft manchmal nicht ruhig, weil man nicht weiß, ob man nächsten Monat noch die Miete bezahlen kann“, so Wolfgang Lemke von der Tiertafel Düsseldorf. Noch kann die Tiertafel weitermachen. Auch darum können Eriky Veevers und Snoopy zusammenbleiben.

WDR – Markt vom 01.09.2014 – Armut: Recht auf Haustiere

http://www1.wdr.de/fernsehen/ratgeber/markt/sendungen/haustier112.html

gegen-hartz.de: "IMMER MEHR MENSCHEN BRAUCHEN DIE TAFELN"

Immer mehr Menschen sind auf kostenlose Essensausgabestellen angewiesen

29.05.2014

Immer mehr Menschen können ihren Lebensmittelbedarf nicht mehr aus eigenen finanziellen Mitteln decken. Darauf wies der Bundesverband Deutsche Tafel e.V. am Montag in Berlin auf seiner Jahrespressekonferenz hin. Demnach nutzen immer mehr Bedürftige das Angebot der kostenlosen Essensausgabestellen. Während noch vor einiger Zeit vor allem erwerbslose Hartz IV-Bezieher zu den Besuchern der Tafeln zählten, kommen inzwischen auch vermehrt Rentner, Studenten, Geringverdiener und Flüchtlinge. „Wir erleben, dass Armut und Armutsbedrohung weiter in der Gesellschaft verbreitet ist, als die Bundesregierung in ihrem Armuts- und Reichtumsbericht vermittelt“, so Jochen Brühl, Vorsitzender des Bundesverbands bei der Pressekonferenz.

Immer mehr Armut trotz Wirtschaftswachstum

„Es entsetzt uns, dass immer mehr Menschen von Armut betroffen sind, obwohl Deutschlands Wirtschaftszahlen gut sind. Die Tafeln sind eine Kompassnadel für gesellschaftliche Entwicklungen. Bei uns wird die Not der Menschen sichtbar“, erklärte Brühl weiter. Zwar verfüge der Bundesverband über keine aktuellen Zahlen, Berichte einzelner Träger legten aber nahe, dass die im Jahr 2006 ermittelte Zahl von 1,5 Millionen regelmäßigen Nutzern der Tafeln inzwischen deutlich übertroffen werde. Bundesweit gibt es rund 3.000 Tafeln, die kostenlos Lebensmittel an Bedürftige abgeben. Seit einiger Zeit sei eine veränderte Struktur der Bedürftigen zu beobachteten, berichtete der Verbandschef. Neben Erwerbslosen würden inzwischen auch Menschen in die Tafeln kommen, die Arbeit hätten. „Das sind vor allem Alleinerziehende und ihre Kinder, prekär Beschäftigte und Teilzeitkräfte. Altersarmut ist damit vorprogrammiert. Die Politik darf hier nicht einfach wegsehen“, mahnte Brühl. Auch Studenten würden die kostenlose Essensausgabe mittlerweile verstärkt nutzen, da sie aufgrund der verdichteten Studiengänge kaum noch Möglichkeiten hätten, ihren Lebensunterhalt mit Nebenjobs zu finanzieren. Brühl wies zudem auch darauf hin, dass nur etwa 20 Prozent der Kinder von Nichtakademikern ein Studium beginnen. „Dabei ist Bildung der beste Schutz vor Armut. Wir fordern daher eine bedarfsgerechte Anpassung des BAföG-Satzes und des Elternfreibetrages.“

In den Tafeln wird zunehmende Altersarmut sichtbar

Eine weitere Nutzergruppe der Tafeln seien Flüchtlinge und EU-Zuwanderer. „Die Tafeln melden uns, dass vermehrt Menschen aus Syrien, Afghanistan, und auch aus Rumänien und Bulgarien zu ihnen kommen. Unsere Nachricht lautet ganz klar: Die Tafeln sind offen für jeden, der bedürftig und in Not ist“, betont der Vorsitzende des Bundesverbands. Zudem nutzten immer mehr Rentner, die auf staatliche Grundsicherung angewiesen seien, die kostenlose Essensausgabe. Der Verband geht davon aus, dass die Zahlen der bedürftigen Rentner aufgrund der verfehlten Rentenpolitik der Bundesregierung noch drastisch steigen wird. „Die Politik darf sich nicht auf dem freiwilligen Engagement der Zivilgesellschaft ausruhen. Die Tafeln können Armut nur lindern, aber nicht ihre Ursachen bekämpfen. Das ist Aufgabe des Sozialstaates. Der Staat muss für eine ausreichende soziale Grundsicherung sorgen, die jedem ein menschenwürdiges Auskommen ermöglicht“, forderte Brühl.

Die Tafeln finanzieren sich über Geld- und Lebensmittelspenden, wobei die meisten Einrichtungen dem Zukauf von Lebensmitteln kritisch gegenüber stehen. Die gespendeten Lebensmittel stammen von Handels- und Lebensmittelunternehmen, örtlichen Gewerbetreibende und Privatpersonen. Von den Geldspenden werden Angebote wie Ernährungsberatungen oder Kochschulen für Kinder finanziert, teilte der Verband mit. (ag)

gegen-hartz.de vom 29.05.2014

http://www.gegen-hartz.de/nachrichtenueberhartziv/immer-mehr-menschen-brauchen-die-tafeln-90016103.php

Die Hamburger Tafeln sind überlaufen – Umzug statt Aufnahmestopp

Die Hamburger Tafeln sind überlaufen – Umzug statt Aufnahmestopp

Weil immer mehr Menschen dort Lebensmittel holen, haben einige Ausgabestellen einen Aufnahmestopp verhängt. Die größte, in der Siedlung Osdorfer Born, geht einen anderen Weg.

HAMBURG taz | Eisiger Wind weht um die sechs bunten Häuser, die wie hingeworfen auf der Wiese stehen, umrahmt von den Hochhäusern der Hamburger Großsiedlung Osdorfer Born. Vom Sozialkaufhaus über einen Seniorentreff bis zur Elternschule: 19 Initiativen und Vereine sind in der ehemaligen Grundschule untergebracht. In das knallrote Haus mit den bodentiefen Fenstern gleich an der Einfahrt zieht nun die größte Ausgabestelle der Hamburger Tafel ein. Ihre alten Räume sind zu klein geworden für den stetig wachsenden Andrang.

Weiterlesen in der taz vom 26.01.2014

http://www.taz.de/Umzug-statt-Aufnahmestopp/!131763/

Siehe auch Kritisches Aktionsbündnis: „20 Jahre Tafeln sind genug“:

http://hoelderlin1.wordpress.com/2013/09/07/kritisches-aktionsbundnis-20-jahre-tafeln-sind-genug-vom-26-28-april-2013/

Lisa Fitz: Ein Lied über die neue Armut:

Lebensmittel für die Ärmsten / NDR – Info – Redezeit (Radio) am 11.12.2013 ab 20.30 Uhr

Lebensmittel für die Ärmsten / NDR – Info – Redezeit (Radio) am 11.12.2013 ab 20.30 Uhr

NDR – Info – Das Forum / Lebensmittel für die Armen – Die Sendung zum Nachhören

NDR – Info – Redezeit / Lebensmittel für die Armen – Die Sendung zum Nachhören

Bei der diesjährigen NDR Benefizaktion „Hand in Hand für Norddeutschland“ stehen dienorddeutschen Tafeln im Mittelpunkt, bei denen ehrenamtliche Helferinnen und Helfer gespendete Lebensmittel an Bedürftige verteilen. Seit 20 Jahren lindern sie so tagtäglich die akute Not von Familien, Obdachlosen und Rentnern und engagieren sich im Kampf gegen Armut und Hunger.

Supermärkte und andere Firmen stellen für die Tafeln Konservendosen und Gläser, aber auch frisches Obst und Gemüse kostenlos zur Verfügung. Für Menschen, die Sozialleistungen beziehen, sind diese Lebensmittelspenden oft ein wichtiger Beitrag zum Lebensunterhalt.

Nachhaltige Hilfe oder falsche Mildtätigkeit?

Wie wirken die Tafeln langfristig? Machen sie es der Gesellschaft leichter, sich mit Armut abzufinden? Im Rahmen eines Themenabends beleuchtet NDR Info am Mittwoch ab 20.30 Uhr den ehrenamtlichen Einsatz der Tafel-Mitarbeiter zunächst in einem halbstündigen Feature von Reiner Scholz, anschließend können Sie ab 21.05 Uhr über die Arbeit der Tafel mitdiskutieren und Fragen stellen.

Wie wichtig sind die Tafeln für Menschen in Not? Welche Hemmschwellen gibt es, dass Angebot zu nutzen? Was bewegt einen Kritiker, der fürchtet, das Angebot der Tafeln lenke von den Ursachen der Armut ab und mache sie scheinbar erträglich? Welche Bilanz zieht eine Gründerin der Tafelbewegung heute? Wie wichtig sind Spenden und ehrenamtliches Engagement für die Arbeit der Tafeln?

Moderator Andreas Kuhnt begrüßt als Diskussionsgäste:

Sabine Werth
Vorsitzende Berliner Tafel e.V.

Dr. Jens Becker
Mitarbeiter der Hans-Böckler-Stiftung, lange Jahre Sozialforscher an der Uni Frankfurt

Prof. Dr. phil. Stefan Selke
Prodekan Fakultät „Gesundheit, Sicherheit, Gesellschaft“, Lehrgebiet „Gesellschaftlicher Wandel“, Hochschule Furtwangen

Ihre Meinung ist gefragt!

Rufen Sie an, sagen Sie Ihre Meinung, diskutieren Sie mit unseren Experten. Unsere kostenfreie Telefonnummer ist ab 20.30 Uhr geschaltet: (0 8000) 44 17 77.

NDR – Info – Redezeit

http://www.ndr.de/info/programm/sendungen/redezeit/tafeln141-vf.jsp#form

NDR – Info Lifestream

http://www.ndr.de/info/radiobox119-radioboxpopup.html

Kritisches Aktionsbündnis: „20 Jahre Tafeln sind genug“ / Hoelderlinblog:

http://hoelderlin1.wordpress.com/2013/09/07/kritisches-aktionsbundnis-20-jahre-tafeln-sind-genug-vom-26-28-april-2013/

Kritisches Aktionsbündnis: „20 Jahre Tafeln sind genug“

http://aktionsbuendnis20.de/

NDR – Info – Das Forum / Lebensmittel für die Armen – Die Sendung zum Nachhören

NDR – Info – Redezeit / Lebensmittel für die Armen – Die Sendung zum Nachhören

Kritisches Aktionsbündnis 20 Jahre Tafeln sind genug vom 26. – 28. April 2013 in Berlin

Kritisches Aktionsbündnis 20 Jahre Tafeln sind genug vom 26. – 28. April 2013 in Berlin

Vom 26. – 28. April 2013 veranstaltete das ‚Kritische Aktionsbündnis 20 Jahre Tafeln‘ drei Aktionstage in Berlin, in deren Rahmen mit einem umfangreichen Programm Öffentlichkeit und Medien über unsere Forderungen und Kritikpunkte informiert werden sollen. Die Aktionstage waren ein voller Erfolg, herzlichen Dank an alle, die dabei waren!

Ziel der Aktionstage war es, die kritische Debatte im Hinblick auf die Ausbreitung von Tafeln und anderen existenzunterstützenden Angeboten zu stärken und auf die Notwendigkeit einer armutsfreien, bedarfsgerechten und existenzsichernden Mindestsicherung hinzuweisen, die Tafeln und ähnliche Angebote in Zukunft überflüssig macht.

Zum Thema erscheint aktuell das Buch „Schamland. Die Armut mitten unter uns“ (ECON: Berlin) von Stefan Selke

http://www.ullsteinbuchverlage.de/eco…

Mehr Informationen unter:

Webseite: http://www.aktionsbuendnis20.de
Facebook: https://www.facebook.com/KritischesAk…

Podium am 26.04.2013: „Alternativen zur Vertafelung der Gesellschaft im Kontext der Finanzkrise.“

Gäste: Tafelgründerin Sabine Werth, Sozialrichter Jürgen Borchert, Tafelkritiker Prof. Stefan Selke, Pfarrer Peter Storck, MdB Matthias W. Birkwald, Prof. Elmar Altvater, Finanzexperte Leopold Seiler, Sozialaktivist Michael Bättig sowie eine Tafelnutzerin und Aktivistin. Moderation: Gaby Sohl (taz).

Podiumsgäste und Publikum werden die ambivalente gesellschaftliche Funktion der „Tafeln“ diskutieren. Entlassen Tafeln und ähnliche Angebote den Sozialstaat aus der Verantwortung? Oder gilt: „Gott sei Dank, dass es eine Armenspeisung gibt! Den Sozialstaat können wir uns bald nicht mehr leisten!“ Lindern Almosen tatsächlich existentielle Notlagen – oder zementieren sie die wachsende Armut? Sind Ehrenamt und privates Engagement nicht auch eine gefährlich leicht zu instrumentalisierende Antwort auf neoliberale Zeiten? Welche alternativen politischen Strategien sind denkbar und praktikabel?

Stefan Selke liest „Schamland“

„Wir leben im Schamland. Wir werden nun sprechen, alle zusammen. Wir sind die, die seit Jahren Almosen in Empfang nehmen. Wir sind die Stimmen und das schlechte Gewissen der neuen sozialen Frage in Deutschland. Wir sind viele.“

In einer einzigartigen Mischung aus Sozialreportage und messerscharfer Gesellschaftsanalyse nimmt der Soziologe Stefan Selke uns mit in die unbekannte Welt der Armen. Er zeichnet das Leben jener Menschen, die einst in der Mitte der Gesellschaft lebten und sich verzweifelt bemühen, ein Stück Normalität zu bewahren.

Leseprobe aus Schamland

http://www.vorablesen.de/sites/vorablesen.de/files/buecher/leseproben/selke-schamland_lp.pdf

Radiointerview dedektor.fm mit Luise Molling vom Aktionsbündnis „20 Jahre Tafeln sind genug“

Günther Salz: „Müll und Mensch – Kritik der Almosen- und Warenökonomie“

Das (Rand-)Phänomen „Tafeln“ wirft ein bezeichnendes Licht auf die „Mitte“ von Wirtschaft und Gesellschaft. Der Beitrag „Müll und Mensch“ möchte daher die strukturellen Zusammenhänge von Armut und Überfluss, von Almosen- und Warenökonomie ausleuchten und begründen, weshalb nicht nur die Tafeln, sondern auch die sie verursachende Ökonomie und Politik abzuschaffen ist. Günther Salz ist Diözesanvorsitzender der Katholischen Arbeitnehmerbewegung Trier.

Kathrin Hartmann: „Wir müssen leider draußen bleiben“

In „Wir müssen leider draußen bleiben“ hat Kathrin Hartmann viele Mosaiksteine eines verschärften Klassenkampfs von oben zusammengetragen. Rasant geschrieben berichtet sie über ein Land, in dem das Mitgefühl für Arme und Arm-Gemachte verschwunden ist.

Das „Hartz Grusical mit Hoffnungsschimmer“ von der Schauspielerin und Autorin Bettina Kenter wurde als „Theaterstück von politischer Relevanz“ im März 2011 mit dem 1. Stuttgarter Autorenpreis ausgezeichnet. Das Thema behandelt das Bedingungslose Grundeinkommen (BGE) vor dem Hintergrund von Hartz IV

WESTART Talk – Da haben wir was angerichtet – Fördern Tafeln die Armut? Sendung vom 02.06.2013

Vor 20 Jahren in Berlin gegründet, gibt es inzwischen bundesweit mehr als 900 Tafeln. Doch das Jubiläum ist längst nicht für alle ein Grund zum Feiern.

Gaeste:
Bettina Kenter, Schauspielerin
Henning Krautmacher, Frontmann der Band „Höhner“
Stefan Selke, Soziologe und Tafelkritiker
„Zwanzig Jahre Tafeln“
Sabine Werth, Sozialarbeiterin und Tafelgründerin
Guntram Schneider, Minister für Arbeit, Integration und Soziales

Lisa Fitz – Ein Lied über die neue Armut – Intensivstation Extra 3

Beitrag im Hoelderlin Blog auf wordpress.com

http://hoelderlin1.wordpress.com/2013/09/07/kritisches-aktionsbundnis-20-jahre-tafeln-sind-genug-vom-26-28-april-2013/

20 Jahre Tafel-Mythos – Stefan Selkes Buch "Schamland"

20 Jahre Tafel-Mythos – Stefan Selkes Buch „Schamland“

Vor 20 Jahren als Nothilfe entstanden, gehören die Tafeln längst zum Alltag vieler Bedürftiger.

Vor 20 Jahren eröffnete in Berlin die erste Tafel nach dem Vorbild der US-amerikanischen Foodbanks. Seither hat sich die Tafel-Bewegung, die Lebensmittelüberschüsse an Bedürftige verteilt, zu einem parallelen Versorgungssystem für Menschen entwickelt, die durch prekäre Arbeitsverhältnisse, Jobverlust, niedrige Grundsicherung oder Hartz IV in Armut geraten sind.
Fluch oder Segen?

ARD – ttt- Stefan Selkes Buch „Schamland“ – Filmbeitrag in der Mediathek:

http://www.ardmediathek.de/das-erste/ttt-titel-thesen-temperamente/stefan-selkes-buch-schamland?documentId=14127452

Tafeln … ein Zeichen für das Versagen der Regierung? + Der BGE-Papst am 27.01.2013

Doch diese Form des zivilgesellschaftlichen Engagements ist nicht unumstritten. Es habe weniger zur Überwindung der Armut als vielmehr zu ihrer Verfestigung beigetragen, meinen Kritiker wie Stefan Selke. Er spricht von einer „Almosenökonomie“, in der Arme zu Objekten der privat organisierten Fürsorge wohlhabender Bürger in der Überflussgesellschaft geworden sind. Für den renommierten Soziologen sind Tafeln „Verharmlosungsagenturen“, die den Staat entlasten, den Markt der Barmherzigkeit und das Bedürfnis nach Verdrängung des Armutsproblems bedienen.

Der Soziologe Stefan Selke ist ein entschiedener Kritiker der Tafeln.

Stefan Selke ist Professor an der Hochschule Furtwangen mit dem Lehrgebiet „Gesellschaftlicher Wandel“. Im Rahmen seiner Feldforschungen beschäftigt er sich seit 2006 mit der modernen Armenspeisung. Er hat das „Kritische Aktionsbündnis 20 Jahre Tafeln“ ins Leben gerufen und beschreibt in seinem jetzt erscheinenden Buch „Schamland“ die Gedanken- und Lebenswelt derer, die „durchgefüttert“ und „abgespeist“ werden.

Wie es sich anfühlt, inmitten von Reichtum arm und nicht mehr Teil unserer Gesellschaft zu sein, darüber hat ttt mit Betroffenen, dem Buchautor und dem Vorsitzenden des Bundesverbandes Deutsche Tafeln, Gerd Häuser, gesprochen.

Kein Grund zum Feiern

„Mit der Weitergabe von Lebensmitteln wird kein Armer aus seiner Armutssituation herausgeholt“, sagt Stefan Selke.

Als am 22. Februar 1993 in Berlin Deutschlands erste Tafel ihre Arbeit aufnahm, war sie zunächst als vorübergehende Nothilfe gedacht. In den folgenden zwei Jahrzehnten kamen jedoch immer weitere Einrichtungen dieser Art hinzu. Über 900 Tafeln gibt es inzwischen bundesweit. Für Stefan Selke ist ihr 20-jähriges Bestehen alles andere als ein Grund zum Feiern. „Mit der Weitergabe von Lebensmitteln wird kein Armer aus seiner Armutssituation herausgeholt“, sagt er. Durch das System der Tafeln sei ein armutsökonomischer Markt entstanden, der ausgrenze, statt die Menschen „wieder zu Teilnehmern der Mehrheitsgesellschaft zu machen“.

Bankrotterklärung der Politik

Die Tafeln sind für ihn vor allem ein Symbol für das Versagen der Politik, die sich nur allzu gerne aus ihrer sozialen Verantwortung stiehlt. „Wenn die Zivilgesellschaft die Versäumnisse des Sozialstaats kompensieren muss und sich Daseinsfürsorge vermehrt in privaten Almosensystemen erschöpft, wird zivilgesellschaftliches Engagement nicht nur genutzt, sondern ausgenutzt“, schreibt er im Vorwort von „Schamland“.

Gesellschaftskritik und Sozialreportage

Die meisten Bedürftigen, die die Leistungen der Tafeln in Anspruch nehmen, empfinden Scham.

Dabei beschränkt er sich in seinem Buch nicht allein auf die Analyse von Funktion und Auswirkungen des Tafelwesens. Er gibt auch jenen eine Stimme, die aus der Debatte meist ausgeblendet werden. Statt über Armut und Arme zu schreiben, rückt Stefan Selke konsequent das Erleben der Betroffenen in den Mittelpunkt. Ihm geht es darum, genau hinzusehen und diejenigen zu Wort kommen zu lassen, die am Rand der Gesellschaft stehen und stigmatisiert werden.
„Den Titel habe ich aus zwei Gründen gewählt“, sagt der Soziologe. „Einmal, weil die Scham das Grundgefühl der Armutsbetroffenen ist, mit denen ich gesprochen habe. Ich glaube, dass nicht genügend gesehen wird, was es für die Menschen bedeutet, wie sich das anfühlt, sich schämen zu müssen. Und der zweite Aspekt ist, dass wir in einem Land leben, dass sich dafür schämen muss, im internationalen Vergleich so viel Armut zu haben inmitten von Reichtum.“ Insofern ist sein Buch wütende Gesellschaftskritik und sensible Sozialreportage zugleich.

„Mehr entsorgt als versorgt

Jürgen Franke hat die Erfahrung gemacht, nach dem Verlust des Arbeitsplatzes plötzlich am Rand der Gesellschaft zu stehen.

Menschen, die wie Jürgen Franke selbst die Erfahrung gemacht haben, nach dem Verlust des Arbeitsplatzes plötzlich aus der Gesellschaft herauszufallen, aussortiert zu werden, bestätigen die Beobachtungen des Soziologen. „Diskriminiert, runtergesetzt“, fühle man sich. Und Jürgen Franke weiß auch, welche Überwindung es kostet, die Leistungen der Tafeln in Anspruch zu nehmen: „Es schämen sich sehr viele Leute, dorthin zu gehen.“ Hier werde letztlich „mehr entsorgt als versorgt“, sagt er.

„20 Jahre Tafeln sind 20 Jahre verfehlte Sozialpolitik“

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutsche Tafeln, Gerd Häuser

Der Vorsitzende des Bundesverbandes Deutsche Tafeln, Gerd Häuser, hat naturgemäß eine andere Sicht auf die Dinge. In einem Punkt allerdings ist er mit Stefan Selke einer Meinung: „20 Jahre Tafeln sind 20 Jahre verfehlte Sozialpolitik“, sagt er. „Wenn es ein Vorwurf ist gegen die Politik, gegen die Sozialpolitik – dass immer noch nicht Menschen genug Geld bekommen in so einem reichen Staat, dass sie das einkaufen können, was sie brauchen und auch nicht am kulturellen Leben teilnehmen können – dann ist es okay. Aber wenn es um die Tafelbewegung geht in dem Sinne, ob wir noch notwendig sind, dann muss ich sagen, hat Stefan Selke unrecht.“

Im Übrigen sei es nach wie vor Ziel der Tafeln, „sich überflüssig zu machen. Das wäre ja schizophren, wenn wir sagen würden, wir wollen die Armut stärker haben, nur damit wir als Tafelvereine existieren können“.

Statt weiter nur die Symptome zu behandeln, plädiert dagegen Stefan Selke dafür, die Politik wieder in die Pflicht zu nehmen, ihr entschlossen das abzuverlangen, was ihre ureigenste Aufgabe ist: Daseinsfürsorge und soziale und kulturelle Teilhabe zu gewährleisten.

Buchtipp

Stefan Selke: Schamland.
Die Armut mitten unter uns
Econ 2013, Preis: 18 Euro

ARD – Titel, Thesen, Temperamente am 14.04.2013

http://www.daserste.de/information/wissen-kultur/ttt/sendung/wdr/sendung-vom14-04-2013-tafeln-100.html

»Die Sozialpolitik ist weitgehend gescheitert«

»Die Sozialpolitik ist weitgehend gescheitert«

Auf die Hilfe der Tafeln sind 1,5 Millionen Menschen angewiesen – 200000 mehr als vor zwölf Monaten.

Ein Gespräch mit Anke Assig

Interview: Gitta Düperthal

Anke Assig ist Sprecherin des Bundesverbandes Deutsche Tafel

Der Bundesverband Deutsche Tafel kritisiert anläßlich seines Bundestreffens in Thüringen, daß die konjunkturellen Erfolgsmeldungen der Bundesregierung über das wahre Ausmaß der Armut hinwegtäuschen. Wie problematisch ist die aktuelle Situation in Deutschland – sieben Jahre nach der Einführung von Hartz IV und der Gründung der Tafeln?

Da muß man sich einfach die Daten anschauen. Das Bundesamt für Statistik hat im November 2011 die Zahl der von Armut betroffenen oder davon bedrohten Menschen mit 13 Millionen beziffert. Das ist ein Vielfaches der 2,8 Millionen Arbeitslosen, die in der Erwerbslosenstatistik auftauchen. Arbeitslosigkeit allein ist insofern nicht mehr das Hauptmerkmal für Armut. Zu den Betroffenen zählen beispielsweise in Vollzeit zu Niedriglöhnen arbeitende Menschen, aus familiären oder betrieblichen Gründen in Teilzeit Tätige, sowie Nichterwerbsfähige, die deshalb auf Transferleistungen angewiesen sind. Aber auch Seniorinnen und Senioren, die zwar Jahrzehnte in die Rentenkassen eingezahlt haben – aber weil sie in prekären Beschäftigungsverhältnissen tätig waren, nun mit Grundsicherung auskommen müssen. In dieser Statistik sind auch ungefähr zwei Millionen Kinder und Jugendliche erfaßt, die in Haushalten aufwachsen, deren Einkommen nicht ausreicht, um den Unterhalt der Familie zu finanzieren. Auch sie sind auf das Existenzminimum zurückgeworfen. Die Zahl der Menschen, die in den zurückliegenden zwölf Monaten regelmäßig die Lebensmittelhilfe der Tafeln in Anspruch genommen haben, ist nach unseren Schätzungen von 1,3 auf 1,5 Millionen angestiegen.

Weiterlesen in Junge Welt vom 22.06.2012

http://www.jungewelt.de/2012/06-22/051.php

Bayrischer Rundfunk: „Was läuft hier falsch“

Sind sie das deutlichste Zeichen für die Armut in unserem Land? In Deutschland gibt es mittlerweile 891 Tafeln, die 1,5 Millionen Menschen mit Lebensmitteln versorgen. Wie kommt das? Die Anrufer im Tagesgespräch haben diskutiert.

Es sind Lebensmittel, die im Supermarkt nicht mehr verkauft werden können, aber noch einwandfrei sind. Sie werden eingesammelt und günstig oder kostenlos an Bedürftige abgegeben. Immer öfter scheint das so zu sein. Rund 1,5 Millionen Menschen nutzen derzeit die Unterstützung der Tafeln, 200.000 mehr als vor einem Jahr. Insbesondere der Anteil von Familien mit Kindern und Senioren sei gestiegen, meldet der Bundesverband Deutsche Tafel.

Weiterlesen beim Bayerischen Rundfunk vom 21.06.2012

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/tagesgespraech/diskussion-lebensmittel-tafel100.html

Sendung: Radio Bayern 2 / Tagesgespräch: „Was läuft hier falsch“

WIR HABEN ES SATT ! – Armut bekämpfen statt Armut lindern – „Kritisches Aktionsbündnis 20 Jahre Tafeln“

http://aktionsbuendnis20.de/mitmachen.html

Armutsbekämpfung statt Lebensmittelwetten ! – Offener Brief

http://aktionsbuendnis20.de/fileadmin/templates/images/OffenerBrief.pdf

Offenen Brief unterschreiben:

http://aktionsbuendnis20.de/mitmachen.html

Deutschlandradio Kultur: Soziologe Stefan Selke fordert eine „armutsfeste Mindestsicherung“

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/interview/1790002/

http://www.blog.de/srv/media/dewplayer.swf?son=http://data7.blog.de/media/304/6447304_810463ac77_a.mp3
dradio Kultur Stefan Selke – Die Tafeln eine gute Sache

Tafeln suchen Wege gegen Lebensmittelverschwendung:

http://www.stern.de/lifestyle/lebensart/tafeln-suchen-wege-gegen-lebensmittelverschwendung-1842429.html

Dazu die Diskussion im Erwerbslosenforum:

http://www.elo-forum.org/news-diskussionen-tagespresse/93830-tafeln-suchen-neue-konzepte-um-expandieren.html

»Eltern schämen sich vor den eigenen Kindern«

»Eltern schämen sich vor den eigenen Kindern«

Eine Studie befragte Hartz-IV-Bezieher, wie sie sich beim Besuch einer »Tafel« fühlen.

Ein Gespräch mit Jens Becker

Interview: Gitta Düperthal

Jens Becker ist Lehrbeauftragter am Fachbereich Gesellschaftswissenschaft an der Goethe-Universität in Frankfurt am Main.

Wissenschaftler der Frankfurter Goethe-Universität haben Hartz-IV-Bezieher in Interviews befragt, ob sie sich schämen, Lebensmittel aus einer »Tafel« zu beziehen. Zu welchem Resultat kommt die Studie, die am heutigen Donnerstag in Saarbrücken bei einer Veranstaltung der Rosa-Luxemburg-Stiftung diskutiert wird?

Die Studie besteht aus qualitativen Interviews und zeigt einen Trend auf. Wir haben Bezieher von Hartz-IV-Leistungen sowie aufstockende Niedriglohnbezieher befragt, und kommen zum Ergebnis, daß bei ihnen Schamgefühle vorhanden sind: Man will nicht gesehen werden, wenn man den Eingang der »Tafel« betritt; man redet mit Verwandten ungern darüber. Erwachsene schämen sich mehr als Kinder. Sie leiden unter gesellschaftlicher Abwertung, fehlender Anerkennung und mangelndem Selbstwertgefühl. Eltern schämen sich vor den eigenen Kindern, zugeben zu müssen, von der »Tafel« Mangelware aus zweiter Hand zu erhalten und in der Konsumgesellschaft nicht nach dem bekannten Muster mitwirken zu können.

Die »Tafeln« sind umstritten; welche Rolle nehmen sie ein?

Sie haben einen gewissen gesellschaftlichen Siegeszug erlebt, verstehen sich als soziale Bewegung und wirken professionell. Das Bundesfamilienministerium sponsert sie, die Ministerinnen Ursula von der Leyen und deren Nachfolgerin Kristina Schröder (beide CDU) haben jeweils eine Schirmherrschaft übernommen. Die »Tafeln« werben damit für sich, Gutes zu tun und haben sich mit mittlerweile 1,2 bis 1,3 Millionen Nutzern etabliert. Sie übernehmen eine Komplementärfunktion zum Sozialstaat, ergänzen das Sozialgesetzbuch, indem sie Güter, die Lebensmittelketten nicht mehr brauchen, an Bedürftige verteilen. Ihr hauptamtlicher Apparat ist klein, viele arbeiten ehrenamtlich. Vieles läuft über Sponsoring; diverse Konzerne steuern Lieferwagen und Reifen bei und nutzen die »Tafeln« mit der Hinterabsicht: »Schaut her, wir tun Gutes«.

Weiterlesen, Junge Welt:

http://www.jungewelt.de/2011/11-10/054.php

ARD – Exlusiv – Armut in Deutschland – „Schlange stehen für altes Brot“

ARD – Exlusiv – Armut in Deutschland – „Schlange stehen für altes Brot“

Hauke Wendler hat mit einem Kamerateam zwei Wochen lang bei der Stralsunder Tafel gedreht. Er begleitete ehrenamtliche Mitarbeiter bei ihrer täglichen Fahrt zu Supermärkten, Gemüsehändlern und Bäckereien und lernte bei der Tafel Menschen kennen, die auf dem Arbeitsmarkt keine Chancen mehr haben, die einmal in der Woche Schlange stehen für eine Tüte mit alten Lebensmitteln.

Die Hoffnung auf Arbeit haben sie nie aufgegeben. Doch reicht die Unterstützung durch den Staat kaum zum Leben. Seit 11 Jahren helfen Ehrenamtliche der Stralsunder Tafel, an Bedürftige Waren zu verteilen. Oft sind die Ehrenamtlichen selber arbeitslos.

BUNDESVERBAND DEUTSCHE TAFEL – Aufschwung geht an Armen vorbei

BUNDESVERBAND DEUTSCHE TAFEL – Aufschwung geht an Armen vorbei

Vor allem Kinder und Senioren sind nach Ansicht des Bundesverbands Deutsche Tafel immer stärker angewiesen auf gespendete Lebensmittel. Der Verband warnt vor einer Kürzung staatlicher Sozialleistungen.

Frankfurter Rundschau

URL: http://www.fr-online.de/rhein-main/aufschwung-geht-an-armen-vorbei/-/1472796/8582814/-/index.html

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Der Blogwart 2.0

Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

Sozialsystem Schweiz

Eine unzensierte Kommunikation zwischen einem Sozialhilfeempfänger und dem Sozialamt Bern und Ämter. Dieses Archiv (Mirror1) ist den BGE Generationen gewidmet (Quelle: tapschweiz.blogspot.ch)

kritischerkommilitone

Nicht nur Kritik am Arbeitsamt

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