Und Alle haben geschwiegen

Die ZDF Dokumentation D 2013 über das Leid der Heimkinder in Deutschland von 1945 bis Anfang der siebziger Jahre. – Und alle haben geschwiegen.- Ein erschütterliches Filmdokument nach dem Sachbuch „Schläge im Namen des Herrn“ von dem Journalisten Peter Wensierski.
„Es ist ein Durchschnittsschicksal wie es 800.000 Heimkinder jener Nachkriegsgeneration durchleiden mussten. So gab es schlimmere und weniger schlimme. Für sein intensives Engagement der schonungslosen Aufklärung für eine Öffentlichkeit der zerstörten Kriegsgeneration die damals dazu geschwiegen hatte, erhielt Wensierski das Bundesverdienstkreuz.

In den sechziger Jahren gab es 3000 Heime für Kinder und Jugendliche mit mehr als 200.000 Plätzen — etwa 65 Prozent davon waren katholisch oder evangelisch, knapp 25 Prozent staatlich, der Rest in freier oder privater Trägerschaft. Gut die Hälfte der Kinder war zwei bis vier Jahre in den Heimen untergebracht, andere verbrachten ihre ganze Kindheit und Jugend in den oft hermetisch abgeschlossenen Häusern, die sie nicht verlassen durften. Erst mit Vollendung des 21. Lebensjahres — der damaligen Volljährigkeit — wurden sie entlassen. Die Zahl der Kinder, die von 1945 bis 1975 in westdeutschen Heimen waren, wird auf 800.000 bis über eine Million geschätzt. (Quelle: Runder Tisch Bundestag)

4 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. Martin MITCHELL
    Aug 24, 2015 @ 01:10:22

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    Ein SPIELFILM über die Erziehungseinrichtung „FREISTATT“

    Bericht aus Hoya, Landkreis Nienburg/Weser, Niedersachsen.
    ( Siehe IMPRESSUM @ http://www.kreiszeitung.de/ueber-uns/impressum/ )
    MK – kreiszeitung.de ( 07.08.2015 ) @ http://www.kreiszeitung.de/lokales/nienburg/grafschaft-hoya-ort120424/ehemaliges-freistatt-heimkind-berichtet-kinobesuchern-erschreckendes-5328129.html?cmp=defrss

    ANFANG ZITAT DES BERICHTS.

    Ehemaliges Freistatt-Heimkind berichtet Kino-Besuchern in Hoya Erschreckendes

    Misshandelt, aber „niemand hat uns geglaubt“

    07.08.2015

    [ an dieser Stellle ein BILD mit Beschriftung: „Trauma-Therapeut Klaus Römer (links) und Kino-Chefin Beate Möller-Dumschat im Gespräch mit Wolfgang Rosenkötter, der in den 60ern in Freistatt misshandelt wurde.“ ]

    Hoya – Von Horst Friedrichs. „Niemand hat uns geglaubt“, beschreibt Wolfgang Rosenkötter das Unfassbare. „Wir wurden in Freistatt brutal geschlagen und misshandelt. Ich floh nach Hause, zeigte meinen von blutigen Striemen und blauen Flecken übersäten Oberkörper. Und mein Vater sagte nur: ,Das kann nicht sein. Christliche Erzieher in Kinder- und Jugendheimen tun so etwas nicht.‘ Dann schickte er mich zurück nach Freistatt.“ Rosenkötter war jetzt im Filmhof Hoya zu Gast, wo die in kurzer Zeit nach ihrer Premiere schon mehrfach ausgezeichnete LEINWAND-TRAGÖDIE [ „FREISTATT“ ] gezeigt wurde.

    Nach der VORFÜHRUNG rückten die Zuschauer im nahezu voll besetzten Haus nach vorn, um den Mann zu befragen, dessen wahrhaft blutige Erfahrungen in der Bethel-Zweigstelle [ „FREISTATT“ ] bei Sulingen durch den Hauptdarsteller des KINO-HITS nachgezeichnet werden.

    Die vielen Fragen, die Wolfgang Rosenkötter gestellt wurden, hatten eins gemeinsam: die Fassungslosigkeit über das, was ihm als Teenager Anfang der tristen 60er-Jahre in der noch tristeren Umgebung des Wietingsmoors bei Sulingen geschehen ist. Von teuflischen Schikanen über Stockhiebe und Faustschläge bis hin zum Lebendig-begraben-werden reichten die Gräueltaten, die von Diakonen mit „Erziehungsauftrag“ an ihren jugendlichen Opfern verübt wurden.

    „Diese Diakone hatten in Bethel keine pädagogische Ausbildung erhalten“, erklärte Rosenkötter. „Meist waren sie Handwerker.“ Im FILM wie in der Realität aber titulierten sie sich gegenseitig mit „Bruder“ und führten ein unmenschliches Regiment in Schlafräumen und Speisesälen.

    Vor Beginn der „FREISTATT“-VORFÜHRUNG im Filmhof begrüßten Trauma-Therapeut Klaus Römer und Wolfgang Rosenkötter die Zuschauer. Im Anschluss, nach einem ausführlichen Abspann mit Originalbildern aus Freistatt, schilderte Rosenkötter seinen Lebensweg – mit dem schicksalhaften Zwangsaufenthalt in dem Heim am Moor. Das sei Anfang der 60er-Jahre gewesen, und nie habe er darüber sprechen können. Erst 2005 habe sich dies geändert – durch das Buch „Schläge im Namen des Herrn“ des „Spiegel“-Autors Peter Wensierski. Es ist ein Tatsachenbericht über die Geschehnisse in Freistatt.

    Das Buch, sagte Rosenkötter, sei für ihn Ermutigung gewesen, endlich sein eigenes Schweigen zu brechen. Er habe Kontakte aufgenommen und sei 2006 von der Diakonie Freistatt eingeladen worden, wo er heute als Obmann für die Jugendlichen arbeite. Regisseur Marc Brummund habe den FILM „FREISTATT“ nach seinen, Rosenkötters, Erlebnissen entwickelt.

    „Ich stehe heute hier vor Ihnen“, sagte der einstige Freistatt-Zögling, „weil es wichtig ist, dass so etwas, wie ich es erlebt habe, nie wieder passiert.“ Damals, in den 50er- und 60er-Jahren, seien Kinder wegen Nichtigkeiten ins Heim gekommen. Schuleschwänzen hatte in Wolfgang Rosenkötters Fall genügt, um in das Horror-Heim bei Sulingen gesteckt zu werden. Auch das häufige Weglaufen aus einem Heim sei Grund genug für die „Wiedereinlieferung“ gewesen.

    Viele Fragen brannten den Zuschauern nach dem aufwühlenden FILM „FREISTATT“ unter den Nägeln. Rosenkötter beantwortete sie alle, so auch jene nach der Geheimhaltung: „Bethel war und ist eine mächtige Organisation; da drang nichts nach außen.“ Strafrechtlich sei alles verjährt, und im Gegensatz zu anderen Ländern gebe es in Deutschland keine nennenswerte Wiedergutmachung. Wer einen berechtigten Anspruch anmelde, werde mit Beträgen von 500 bis 600 Euro abgespeist [ sic ]. Im Übrigen sei die Frist für entsprechende Anträge Ende 2014 abgelaufen.

    Rosenkötter entließ seine Zuhörer mit dem freimütigen Bekenntnis, dass er erst heute in der Lage sei, ein richtiges Leben zu führen. Und: Geschlossene Heime wie das einstige Freistatt gebe es nicht mehr.

    ENDE ZITAT DES BERICHTS.

    QUELLE: MK – kreiszeitung.de ( 07.08.2015 ) @ http://www.kreiszeitung.de/lokales/nienburg/grafschaft-hoya-ort120424/ehemaliges-freistatt-heimkind-berichtet-kinobesuchern-erschreckendes-5328129.html?cmp=defrss
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  2. Martin MITCHELL
    Aug 24, 2015 @ 01:19:27

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    Kinofilm „FREISTATT“ geht global. – Cinema-film „SANCTUARY“ goes global.

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    Copy of my newst post in English (22.08.2015) @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/phpBB3/viewtopic.php?p=994#p994 and in many other places on the Internet:

    START POST.

    KINOFILM „FREISTATT“ von Filmregisseur Marc Brummund.
    CINEMA-FILM „SANCTUARY“ by film director Marc Brummund.
    Distribution Network GmbH @ http://www.plutofilm.de/films/sanctuary/0009

    BEGINNING OF QUOTE. = ANFANG DES ZITATS.

    “A movie based on true stories, about the merciless fight of a boy to save the last bit of humanity and dignity in an oppressive system of society.”

    Synopsis

    May 1968: Rolling Stones, bell-bottoms, mini-skirts, sexual revolution, protests against the Vietnam War… While Germany sets off for a new era of freedom, rebellious fourteen-year-old Wolfgang gets sent to Freistatt, a foster home for difficult children [ i.e., a supposed “child welfare institution” run like a slave labour camp by an arm of the fundamentalist Evangelical-Lutheran Church: “Bethel”/“House of God” situated in a peat bog in the County of Diepholz in Lower Saxony. – added by MM ]. There he shall be “educated” to become a decent boy. Wolfgang puts up a determined resistance against the brutal working conditions and the perfidious education methods of the wardens; he doesn’t allow them to get him down. But for how long can he manage to resist the system of violence and oppression without brutalising himself?

    Credits

    Director: Marc Brummund
    Genre: Drama, Historical, Coming of Age, First Feature
    Original Title: Freistatt
    English Title: Sanctuary
    Country of Production: Germany
    Year of Production: 2015
    Length: 104 min
    Colour: colour
    Shooting Format: HD
    Screening Format: DCP (1:2.35, Dolby 5.1, 24fps, encrypted)
    Original Language: German
    Subtitles: English, French
    Cast: Alexander Held, Stefan Grossmann, Max Riemelt, Louis Hofmann
    Directed by: Marc Brummund
    Written by: Marc Brummund, Nicole Armbruster
    Director of Photography: Judith Kaufmann
    Edited by: Hans Funck
    Sound: Matthias Haeb
    Music: Anne Nikitin
    Produced by: Stefan Sporbert & Rüdiger Heinze
    Co-Produced by: Stefanie Groß, Barbara Häbe, DR. Götz Schmedes, Christian Bauer
    Production Company: Zum Goldenen Lamm Filmproduktion
    Co-production Company: SWR, ARTE, WDR, SR
    Supported by: the MFG Film Funding, FFA, Nordmedia, Film Fund Schleswig-Holstein, DFFF

    Poster

    [ along the same lines as the German film-poster „FREISTATT“ but with the English film-title „SANCTUARY“ emblossomed across it ]

    More information online: http://www.plutofilm.de/films/sanctuary/0009

    Contact

    PLUTO FILM
    Distribution Network GmbH
    Bayreuther Str. 9a
    D-10789 Berlin
    phone: +49 30 8430 6166
    mobile: +49 157 8227 4916
    e-mail: info@plutofilm.de

    END OF QUOTE. = ENDE DES ZITATS.

    This GERMAN CINEMA-FILM „FREISTATT“ / „SANCTUARY“, has now also been nominated – as one of eight foreign language Cinema-Films – as the „German entry for the 88th Oscar® competition in the category for Best Foreign Language Film“.
    For this and other aspects about the FILM simply GOOGLE with http://www.google.co.uk, whereupon you will also find this information and other additional information on the FILM not only in English, but also in French, Belgium, Dutch, Armenian, Italian, Spanish, Swedish, Norwegian, Danish, Russian and Chinese.

    END POST.
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    Copy of my previous post in English (19.08.2015) @ http://www.ehemalige-heimkinder-tatsachen.com/phpBB3/viewtopic.php?p=992#p992 and in many other places on the Internet:

    START POST.

    Short English language summary of the German CINEMA-FILM „FREISTATT“ by film director Marc Brummund.

    Full length MOVIE, set in the year 1968, about a still existing WEST-GERMAN EVANGELICAL-LUTHERAN INSTITUTION FOR TEENAGE BOYS – „FREISTATT“ – in Lower Saxony ( County of Diepholz ) – part of the „von Bodelschwinghschen Antalten, BETHEL“ ( = „HOUSE OF GOD“ ) ( founded in and existing since 1899 !! ) – situated in a peat bog, run and ruled throughout „with an iron fist“ by ʻbrethren of the evangelical-lutheran faithʼ as a lucrative peat-harvesting-and-manufacturing-enterprise. A LITERAL CHILD WELFARE HELL-HOLE OF THE WORST KIND !!
    This full length MOVIE „FREISTATT“, named after the INSTITUTION „FREISTATT“, which literally translated means, of all things, „REFUGE“ or „SANCTUARY“, depicts the indescribable suffering of the boys undergoing this slave labour in this Christian institution more than two decades after the Fall of the Third Reich.

    I myself, born in July 1946, was interned in this institution and subjected to this slave labour and abuse in this very peat bog in 1963.

    The BETHEL-OWNED peat manufacturing plant in „FREISTATT“ did not cease production until 1995.

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    Ich habe diese Zusammenfassung hier in diesem Thread in englischer Sprache absichtlich an vielen Stellen ins Internet gestellt, damit auch das englisch sprechende Publikum weiß und erfährt um was es hier geht und was damals für lange Zeit, was Kinder und Jugendliche in totalen Institutionen betrifft, im Nachkriegsdeutschland vor sich ging. – Es wird natürlich immer wieder Leute geben, die hier und da, versuchen werden dieser Öffentlichkeitarbeit auf eine oder andere Weise entgegenzuwirken.

    I deliberately placed this English language summary in many places all over the Internet so that the English speaking public too will become aware of what went on in postwar Germany as far as the treatment (mistreatment!) of children and youth in its institutions is concerned. – Of course, there will always be people who will try to obstruct this publicity and who in one way or another work against it.

    END POST.
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  3. Martin MITCHELL
    Dez 25, 2015 @ 01:48:37

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    Heimkinder! – Eines der wichtigsten Sachbücher überhaupt!

    Nicht nur die Gesamtgesellschaft als solche aber auch Ehemalige Heimkinder selbst scheinen dieses Sachbuch / Fachbuch wohl weitgehend übersehen zu haben.

    VORWORT von Peter Wensierski zum Sachbuch / Fachbuch
    »Psychologie der Menschenrechte: Menschenrechtsverletzungen im deutschen Heimsystem (1945-1973)«
    von JÜRGEN EILERT, V&R unipress GmbH, Göttingen (erstmalig erschienen Ende 2011).

    Vorwort aufgezeichnet @ https://books.google.com.au/books?id=goBOSdQVEM4C&pg=PA23&source=gbs_toc_r&cad=2#v=onepage&q&f=false ( Vorwort vom 14. September 2014 – auf Seite 23, 24, 25, 26 und 27 dieses Sachbuchs / Fachbuchs )

    ANFANG DES ZITATS DES VORWORTS ZU DIESEM SACHBUCH / FACHBUCH.

    Vorwort

    An einem Tag im August des verregneten Sommers 2011 traf ich in einem Café nahe dem Berliner SPIEGEL-Büro am Pariser Platz den Jesuitenpater Klaus Mertes. Mertes hatte im Januar 2010 nach langem Schweigen den Missbrauchsskandal am Canisius-Kolleg bekannt gemacht. Eine Welle von Enthüllungen im ganzen Land war die Folge. Hunderte von Opfern machten auf einmal öffentlich, was jahrzehntelang verschwiegen und vertuscht worden war.

    Seit Anfang 2011 überwies die Kirche etlichen von ihnen als »Anerkennung erlittenen Leids« eine einmalige Geldsumme, meist 5000 Euro, mal mehr, mal weniger, manchmal auch nichts. Auch die ehemaligen Heimkinder sollen in ähnlicher Höhe ausgezahlt werden.

    Für die Öffentlichkeit signalisieren derartige Zahlungen ein »abgehaktes« und damit offensichtlich »erledigtes« Problem – und damit wohl auch ein Ende der Debatte. Unser Gespräch drehte sich um solche Fragen und darüber, dass eine befriedigende Antwort nach den Ursachen von Gewalt und Vertuschung in Internaten, Heimen und Gemeinden der Kirche noch aussteht.

    Ich wollte von Mertes wissen, was denn für ihn persönlich die wichtigste Lehre bisher gewesen sei. Mertes antwortete: »Genauer hinhören, was die Opfer uns zu sagen haben, jeden ihrer Sätze zur Kenntnis nehmen und gründlicher darüber nachdenken, als wir es bisher gemacht haben, um an die eigentlichen Ursachen heranzukommen.«

    Genau dies und viel mehr macht nun Jürgen Eilert in seiner hier vorliegenden Arbeit. Was Mertes fordert – was eigentlich Aufgabe einer großen Institution wäre – , genau das liegt mit dieser Arbeit vor.

    Ich habe soeben die letzte Seite des umfangreichen Werkes gelesen, habe es beiseite gelegt und bin von der Weite, der Tiefgründigkeit und Radikalität, wie Eilert den Fragen konsequent nachgeht, beindruckt.

    Er analysiert die Aussagen ehemaliger Opfer der Heimerziehung mit höchster Genauigkeit und Aufmerksamkeit, nimmt sie ernst, ordnet sie ein und stellt sie in einen klärenden größeren Zusammenhang. Eilert erkennt den dahinter stehenden Sinn, er ermöglicht Deutungen in anderen Horizonten beim Blick auf ein bis vor kurzem beinahe übersehenen Problem, das seine Wurzeln viel tiefer hat, als manchen lieb ist: Tiefer in unserer Gesellschaft und tiefer auch in Anteilen unserer menschlichen Natur, zu denen wir in ein kritisches Verhältnis zu treten haben, wenn uns an der Nachhaltigkeit von Menschenwürde und Menschenrechten gelegen ist. Eilert wagt eine brisante These: Im Heimsystem hatten die Deutschen das rassehygienisch-eugienische Paradigma – eine kulturell kodierte evolutionspsychologische Dynamik und geschaffen zur Vernichtung der osteuropäischen Völker und des europäischen Judentums – habituell auf ihre eigenen Kinder gerichtet. Ist das nicht vielleicht überspitzt?

    In einem Gespräch spitzte Eilert diese These auf das Beispiel der deutschen Kriegswaisen zu. Wer durch Hitlers Krieg ohne Eltern, komplex traumatisiert, verarmt, durch Kriegserfahrungen vielleicht verhaltensauffällig, heimatlos und verlassen war, wurde mitsamt seinen kriegsbedingten Verhaltensschwierigkeiten in den Heimen der Nachkriegszeit nun noch einmal durch eine implizit eugienisch-rassehygienische Brille begutachtet und entsprechend behandelt. Die Kinder der 50er Jahre wurden durch ihre eugienisch verblendete Elterngeneration – zwar abgeschwächt aber dem Richtungssinn nach – genauso behandelt, wie die deutsche Besatzungsmacht slawische Kinder und Jugendliche vor 1945 behandelt hat.

    Teils geschah dies bis weit in die 60er Jahre hinein, vereinzelt bis in die Anfänge der 70er. Eilert kommt zu der Ansicht, man könne das Leiden der deutschen Kriegswaisen und anderer verlassener und verarmter Kinder in den Heimen der Nachkriegszeit nur ganz verstehen, wenn man auch bereit ist, das Leiden der slawischen Kinder anzusehen.

    Erst im Blick auf das »osteuropäische Original« entschlüsseln sich die Leiden der Heimkinder als »ermäßigte Form« eines im Osteuropa des Zweiten Weltkrieges vollständigen Vernichtungswillens für die als unwert erklärten Kinder.

    Die deutschen Opfer fügen sich mit ihrem Leid ein in das Leiden, das die Deutschen über ganz Europa gebracht haben und das den Deutschen – falls sie diesen inneren Zusammenhang zur Kenntnis nehmen wollen – eine affektive Brücke auch zu den osteuropäischen Opfern bauen kann. Wenn sie diesen Zusammenhang zulassen, so wäre dies auch ein nachhaltiger Schritt für die Aussöhnung Deutschlands mit den osteuropäischen Völkern. Und die erschreckende Kenntnis: Was sie den osteuropäischen Kindern angetan haben, das haben sie auch ihren eigenen Kindern angetan. Manchmal sogar am gleichen Ort. Mir fällt da sofort der Kalmenhof in Idstein/Hessen ein. In der Nazizeit schon Erziehungsheim und zugleich Zwischenstation für eugienisch ausgesuchte, zum Töten bestimmte minderjährige Euthanasie-Opfer. In der Turnhalle des Kinderheims war sozusagen der Stauraum für Hadamar. Hier kamen die Busse mit den ausgesonderten Kindern an, die als lebensunwert galten, hier warteten sie noch ein paar Tage oder Wochen auf ihren Tod.

    Ein Arzt machte hier seine Experimente mit Kindern, eine Schwester tötete sie direkt im Klamenhof, bis die amerikanischen Soldaten Idstein eroberten. Und nach 1945? Die Heimkinder hatten als »Erzieher« frustrierte Ex-Wehrmachtssoldaten, ehemalige KZ-Aufseher, Altnazis aller Art. Bis weit in die 60er-Jahre hinein gab es sadistische Folterszenen, blutige Schlagorgien, bestialische Bestrafungen – Menschenrechtsverletzungen, die nicht geandet wurden.

    Die Deutschen haben ihre eigenen Kinder umgebracht, weil sie rassehygienisch verblendet waren und in ihrem Wahn noch nicht einmal mit den »eigenen« deutschen Opfern menschlich umgehen konnten. Diese Ausgrenzung und Trennung von Menschen in »eigen« und »fremd«, die Auskoppelung von Menschen und Menschengruppen aus den ethischen Verpflichtungen einer Gesellschaft gehorcht evolutionären Prozessen, die sich unter bestimmten Bedingungen Geltung verschaffen können. Eilert beschreibt sowohl evolutions-psychologische Originale dieser Aussonderungsprozesse als auch deren kulturgeschichtliche Kontextualisierungen: die Aussonderung von Schwachen und Wehrlosen als Schattengeschichte menschlicher Zivilisationen. Naturgeschichte in Chiffren und soziokulturellen Mustern der Kulturgeschichte, zugespitzt schließlich auf den Heimskandal und seine eugienische Geistes- und Institutionengeschichte im deutschen 19. Jahrhundert. Eilerts Arbeit kommt zur Konsequenz: Leiden ist universal und trennt nicht zwischen Leiden der je variabel kodierten »in-group« und dem Leiden der »out-group«. Leiden trennt nicht zwischen slawischen und deutschen Kindern.

    Erst wenn wir das anzuerkennen bereit sind, kann echtes Mitgefühl entstehen. Mitgefühl aber ist der erste Schritt zur Aussöhnung von Völkern. Er fragt: Gibt es eigentlich überlebende Jugendliche des Polen-Jugendverwahrlagers Litzmannstadt? Gibt es überlebende Kinder und Jugendliche von Lidice, die durch Wehrmacht und SS ebenfalls in deutsche (horribile dictum!) »Fürsorgeeinrichtungen« verbracht wurden?

    Welche Erfahrungen haben sie gemacht? Wie geht es ihnen? Sind sie verarmt? Gibt es Spätschäden aus ihrer Zeit in der deutschen »Fürsorge«? Wie sind die gesundheitlich versorgt? Welche Botschaft haben sie für die Deutschen?

    Und am Ende steht die Frage: Wie gehen wir heute mit Menschen um, die nicht »zu uns gehören« weil sie »anders« sind? Am Ende steht die bedrohliche Möglichkeit offen, dass es auch in der Postmoderne zu Markierungen unwertiger Menschen kommen kann und dass die Aussonderung solcher Menschen nicht an eine nationalsozialistische Weltanschauung gekoppelt sein muss. So gesehen handelt es sich bei den Geschehnissen nicht um ein Spezialthema einer Betroffenengruppe und ist daher auch nicht mit Entschuldigungen, Entschädigungen und dergleichen aus der Welt zu bringen. Das wird mit der hier vorliegenden Arbeit erstmals deutlich. Es geht auch nicht darum, ob die Erziehung zu streng war, es geht nicht um »Schwarze Pädagogik«, es geht überhaupt nicht um Pädagogik, sondern um Menschenrechtsverletzungen, die die deutsche Gesellschaft mit all ihren Institutionen, die Kirchen voran, drei Jahrzehnte nach Ende des Zweiten Weltkriegs mitten unter sich gedultet hat, ja sogar systematisch gewollt und praktiziert hat und die ihre Ursachen in evolutionspsychologischen Dynamiken hat, denen es um Ausgrenzung, Absonderung, Vernichtung alles Fremden, alles Nicht-Dazugehörenden geht. Diese stammesgeschichtlich überkommenen Dynamiken beschreibt Eilert ohne das Kulturwesen Mensch biologistisch zu reduzieren. Er benennt sie aber eindeutig und weist dem Menschen die Aufgabe zu, sich zu diesen Dynamiken in ein kritisches Verhältnis zu setzen, unter welchem soziokulturellen Deckmantel sie sich auch immer neu entfalten mögen.

    Ich habe die Leiden der Heimkinder in meinem Buch »Schläge im Namen des Herrn« damit beschrieben, dass sie gleich generationenweise zur falschen Zeit am falschen Ort waren, ob das die Edelweißpiraten in der Nazizeit waren oder die Halbstarken in den 50er Jahren oder die Gammler in den 60ern. Sie wurden eingesperrt, weggeschafft, gebrochen, weil für sie in der perfekten Wirtschaftswunderwelt ihrer Elterngeneration kein Platz war. In den 50er- und 60er-Jahren tobte der Kampf in Deutschland zwischen den Anhängern der Nazizeit, zwischen den Deutschen, die für Zucht und Ordnung waren und denen, die sich schon am demokratischeren westlichen Lebensstil und kulturell an Amerika orientierten. Die Jugendlichen, die ein anderes Leben als ihre Eltern wollten, waren da nur eins: Sie waren störend und kamen deswegen ins Heim. »Störenfriede« war ein Buchtitel, über den ich alternativ zum Gewählten nachgedacht hatte. Hunderttausende wurden dort dann zerrieben, weil die Gesellschaft sich so gegen den Wandel wehren konnte – bis die Revolte der Studenten von 1968 den endgültigen Wandel brachte – , wenn man so will, auch das Ende der Nazizeit in den Köpfen – und in den Heimen.

    In der evangelischen »Diakonie Freistatt« bei Diepholz stehen noch die mit Torf gefüllten Loren, die minderjährige Fürsorgezöglinge wie Zwangsarbeiter bis 1972 ins Moor geschoben haben. Dort wurden Tausende von Kindern und Jugentlichen – noch heute ist das bei einem Besuch vor Ort unübersehbar – geographisch-physisch wahrhaft »ausgegrenzt«. Weit abgelegen vom nächsten Zivilisationspunkt, vollkommen abgetrennt von der Gesellschaft, ein gigantisches Isolationslager der »Störenfriede«.

    Im Mädchenheim Fuldatal bei Kassel gibt es noch immer die »Besinnungszimmer« zu sehen. Orte der Isolation, in denen bis 1970 Kinder eingesperrt wurden, wie zuvor schon in den Zeiten der Fürsorge in den 20er- und in den 40er-Jahren, als die Nazis hier ein KZ und Arbeitslager betrieben.

    Im Kalk der Wände dieser Zellen sind die Hilfeschreie von Kindern und Jugendlichen eingeritzt, die hier fast ein ganzes Jahrhundert unter wechselnden politischen Verhältnissen in Deutschland als »wertlos« abgeschoben worden waren. Ein Musem oder besser eine Gedenkstätte wäre hier wie dort angemessen. Dort könnte man nachempfinden was Jürgen Eilert auf den nachfolgenden Seiten beschrieben hat.

    Berlin, 14. September 2011 – Peter Wensierski x

    ENDE DES ZITATS DES VORWORTS ZU DIESEM SACHBUCH / FACHBUCH.

    http://www.amazon.de/Psychologie-Menschenrechte-Menschenrechtsverletzungen-deutschen-Heimsystem/dp/3899719026

    Psychologie der Menschenrechte: Menschenrechtsverletzungen im deutschen Heimsystem (1945-1973); mit einem Vorwort von Peter Wensierski (German Edition)

    Taschenbuch: 958 Seiten
    Verlag: V&R Unipress
    Auflage: 1. Auflage (1. Nov. 2011; 7. Dez. 2011)
    Sprache:: Deutsch
    ISBN-10: 3899719026
    ISBN-13: 978-3899719024
    v 16,2 x 5,6 x 24,1 ccm

    http://www.amazon.com/Psychologie-Menschenrechte-Menschenrechtsverletzungen-Heimsystem-Wensierski/dp/3899719026

    Psychologie der Menschenrechte: Menschenrechtsverletzungen im deutschen Heimsystem (1945-1973); mit einem Vorwort von Peter Wensierski (German Edition)

    Paperback: 958 pages
    Publisher: Vandenhoeck & Ruprecht
    Edition: 1. Edition (1 Nov. 2011; 7 Dez. 2011)
    Language: German
    ISBN-10: 3899719026
    ISBN-13: 978-3899719024
    Product Dimensions: 6.4 x 2.2 x 9.5 inches
    Shipping Weight: 2.8 pounds
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  4. Martin MITCHELL
    Jan 07, 2016 @ 08:04:47

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    Der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. steht zur Verfügung!

    BITTE teilen! und/oder an die entsprechenden Institutionen schicken! – DANKE!

    ANFANG DES ZITATS.

    Aufruf an Universitäten, Fachhochschulen, Schulen und Studierende mit dem Studienziel – Fachbereich Pädagogik und/oder Psychologie!

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    der Verein ehemaliger Heimkinder e. V. (VEH e.V.) hat sich 2004 gegründet, um die Interessen ehemaliger Heimkinder zu vertreten. Nach der Gründung wurde der Verein in Aachen in das Vereinsregister eingetragen und vom Finanzamt als gemeinnützig anerkannt.
    Anlass für die Gründung des Vereins waren systematische Straftaten an Heimkindern und massive Menschenrechtsverletzungen, die Kindern und Jugendlichen in der Zeit von 1945 bis 1975 und darüber hinaus in kirchlichen und staatlichen Heimen widerfahren sind. Im VEH e.V. vertreten sind Ehemalige aus Waisenhäusern, Kleinkinderheimen, Kinderheimen, Jugendheimen, Erziehungsheimen, Behindertenheimen, Kinder- und Jugendpsychiatrien, sowie auch aus Spezialheimen und Jugendwerkhöfen in der Ex-DDR.

    Die Heime in den alten Bundesländern waren kirchlich (beide großen Konfessionen, ca. 80%), staatlich, kommunal und privat, die Heime in der ehemaligen DDR hingegen waren überwiegend staatlich organisiert.

    Der Verein will das Unrecht aufklären und öffentlich bekannt machen sowie Kontakte unter den Betroffenen ermöglichen. Er setzt sich dafür ein, dass die Betroffenen Entschädigungen in Form von Opferrenten, Lohnnachzahlungen, Schmerzensgeld erhalten.

    Weiter sieht der Verein es als seine Aufgabe, aufzuklären, zu berichten, durch die Geschichte zu sensibilisieren, sich aktiv um Veränderung, Prävention und Aufklärung des Erziehernachwuchses zu kümmern.

    Wir sind sicher, dass es einen großen Bedarf gibt, ein Bewusstsein für die in Ausbildung stehenden zukünftigen pädagogischen Kräfte auch – und vielleicht besonders – für die horrenden Fehler der Vergangenheit zu schaffen, die Hunderttausende mit deutlichen Einschränkungen der Lebensqualität zahlen mussten und heute noch zahlen.

    Unser Angebot richtet sich an Schulen, FHS, Unis und Studierende, die InterviewpartnerInnen für Masterarbeiten und ähnliches suchen.

    Der VEH e.V. kann Kontakte zu Opfern und Überlebenden der Schwarzen Pädagogik vermitteln, um im begrenzten Rahmen Projekte an Schulen und Unis im Bereich Pädagogik und Psychologie zu unterstützen.

    Projektthemen könnten sein:
    ● Bindungsproblematiken in Kindheit und Jugend
    ● Gewalt unter HeimbewohnerInnen
    ● Gewalt ausgehend von ErzieherInnen und anderen Angestellten
    ● Mobbing
    ● Übergriffigkeit
    ● sexuelle Gewalt
    ● Missbrauch
    ● Zwang
    ● Isolierung
    ● Aus der Heimzeit resultierende Konflikte

    Weiter kann in solchen Projekten sehr nachhaltig gezeigt werden, welche oftmals lebenslangen Schäden entstanden sind, welches Leid noch heute bei den Opfern vorhanden ist, welche Kämpfe Ehemalige mit Behörden, Trägern, Kirchen haben, wie sie um Entschädigungen und Anerkennung kämpfen müssen.

    Wir bieten GesprächspartnerInnen, die in vorzugsweise kleinen Projektgruppen ihre Geschichte erzählen und damit Möglichkeiten zur Ausarbeitung wirksamer Prävention aufzeigen können.

    Bitte wenden Sie sich an den Vorstand um Gesprächspartner vermittelt zu bekommen.

    Kontakte:
    Heidi Dettinger – Mail: h.dettinger@veh-ev.eu
    Dirk Friedrich – Mail: d.friedrich@veh-ev.eu

    Mit freundlichen Grüßen

    Der Vorstand

    Verein ehemaliger Heimkinder e. V. (VEH e.V)

    DAS ZITAT IST HIERMIT ABGESCHLOSSEN.

    QUELLE: https://web.facebook.com/VEHeV/posts/703635363070288

    BITTE teilen! und/oder an die entsprechenden Institutionen schicken! – DANKE!
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Der Blogwart 2.0

Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

Sozialsystem Schweiz

Eine unzensierte Kommunikation zwischen einem Sozialhilfeempfänger und dem Sozialamt Bern und Ämter. Dieses Archiv (Mirror1) ist den BGE Generationen gewidmet (Quelle: tapschweiz.blogspot.ch)

kritischerkommilitone

Nicht nur Kritik am Arbeitsamt

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