Petition „Eine gerechte Entschädigung für ehemalige Heimkinder“

Petition „Eine gerechte Entschädigung für ehemalige Heimkinder“

Bitte helft alle mit und unterschreibt diese Petition unter folgendem Link der Internetseite für ehemalige Heimkinder!!!!!!

http://www.avaaz.org/de/petition/Eine_gerechte_Entschadigung_fur_ehemalige_Heimkinder/

Bitte diesen Aufruf auf weiteren Blogs und Internetseiten veröffentlichen!!!!!

Weshalb dies wichtig ist

In den 40er, 50er, 60er und 70er Jahren lebten schätzungsweise 800.000 bis 1.000.000 Kinder und Jugendliche in deutschen Heimen. Sie wurden gequält, gedemütigt, misshandelt und vergewaltigt. Und sie arbeiteten 10 Stunden und mehr am Tag, 6 bis 7 Tage die Woche – ohne Lohn, ohne Sozialabgaben, vor der Schule, nach der Schule, während der Schulzeit!

Heute sollen diese ehemaligen Heimkinder mit einem geradezu lächerlichen Almosen abgespeist werden. Das bedeutet eine weitere Demütigung und Retraumatisierung für diese Opfer des größten Nachkriegsverbrechens der Bundesrepublik Deutschland.

Wir fordern den Deutschen Bundespräsidenten, Joachim Gauck, auf, sich für eine gerechte Entschädigung dieser Menschen einzusetzen, die mit ihrer Kinderhände Arbeit nicht unerheblich dazu beigetragen haben, die Bundesrepublik Deutschland zu dem zu machen, was sie heute ist!

Petition des Vereins ehemaliger Heimkinder an den Petitionsausschuss des Deutschen Bundestages

Sehr geehrte Damen und Herren!

• Ächten Sie das an den ehemaligen Heimkindern nach 1945 bis in die 70er Jahre begangene Unrecht.

• Geben sie den betroffenen ihre Würde zurück, die ihnen genommen wurde, indem man sie misshandelte, demütigte, ihren Willen brach und sie in vielen Fällen auch missbrauchte. Stellen Sie unmissverständlich fest, dass durch die Behandlung, welchen Heimkinder in der besagten Zeit unterworfen waren, die Menschenrechte verletzt worden sind.

• Sorgen Sie dafür, dass die Betroffenen als Opfer eines unrühmlichen Kapitels deutscher Heim-Erziehungs-Geschichte anerkannt werden.

• Sorgen Sie dafür, dass keine Akten mehr vernichtet werden, damit die Betroffenen, zur Aufarbeitung ihrer verlorenen Biographie und der bis heute nachwirkenden seelischen Verletzungen, Einsicht in ihre Akten erhalten können, soweit diese noch vorhanden sind.

• Sorgen Sie dafür, dass unbezahlte Arbeitseinsätze, wie sie in vielen Heimen stattgefunden haben, und für die keine Sozialversicherungsbeiträge gezahlt wurden, obwohl es sich um Arbeit gehandelt hat, die nach heutigem Verständnis sozialversicherungspflichtig gewesen wäre, im Versicherungsverlauf der einzelnen Betroffenen berücksichtigt werden.

• Machen Sie unmissverständlich deutlich, dass es sich dabei vorwiegend um erzwungene unbezahlte Arbeit gehandelt hat, die den Einrichtungen zur Wertschöpfung gedient hat.

• Klären Sie, wie mit dem Phänomen der Kinderarbeit die in den Heimen, in welchen Kinder bis 14 Jahre untergebracht waren umzugehen ist. Kinderarbeit war auch damals bereits verboten.

• Stellen Sie die Betroffenen jenen anderen Betroffenen gleich die in der DDR in Heimen eingesperrt gewesen sind und denen eine Entschädigung für das erlittene Leid zugestanden worden ist.

• Sorgen Sie dafür, dass die für die Langzeit-Traumatisierten erforderlichen Langzeit-Therapien bei Psychotherapeuten und in Kliniken von den Kassen bezahlt werden.

• Bitten Sie die Betroffenen um Entschuldigung dafür, dass seitens der zuständigen Behörden die notwendige Aufsichtspflicht in den Heimen nicht wahrgenommen wurde und dort Zustände möglich waren, die mit den Menschenrechten nicht vereinbar waren. Dass Sie mit dem Argument der Verwahrlosung willkürlich jahrelang weggeschlossen werden konnten, ohne dass sie sich etwas hatten zu Schulden kommen lassen.

• Fordern Sie alle Träger oder Rechtsnachfolger der damaligen Träger der Heime auf, die Betroffenen um Vergebung zu bitten für das an ihnen begangene Unrecht. Dazu sind wesentlich auch die öffentlichen Behörden zu zählen, die ihrer Aufsichtspflicht (Heimaufsicht) nicht nachgekommen sind.

• Treten Sie dafür ein, dass endlich eine Wissenschaftliche Aufarbeitung der Heimerziehung der besagten Zeit in Gang gebracht wird, unter Berücksichtigung der Lebens- und Leidensberichte der Betroffenen und auch deren Lebenswirklichkeit nach dem Heimaufenthalt. Dazu erscheint es notwendig, eine Bundesstiftung auf die Beine zu stellen, welche die erforderlichen Mittel bereitstellt, und in die alle an dem Unrecht Beteiligten eingebunden werden müssen.

• Schaffen Sie einen Weg, den Betroffene beschreiten können, um – entsprechend der Opfer von Gewalttaten nach dem OEG – für Misshandlung und Missbrauch eine angemessene Entschädigung zu erhalten. Die derzeit bestehende Härtefall-Regelung nach dem OEG ist nur für wenige ein gangbarer Weg.

• Schaffen Sie eine Sonderregelung dahingehend, dass für alle, die zur fraglichen Zeit (vor 1975) in Heimen haben Leiden müssen, noch Minderjährige waren, eine eigene Regelung gilt, welche die Betroffenen ehemaligen Heimkinder als Opfern von Menschenrechtsverletzungen anerkennt.

• Schaffen Sie einen Fond, aus dem den Betroffenen die ihrer Lebenssituation angemessenen notwendigen Hilfen zukommen. Sorgen Sie dafür, dass für die Betroffenen ein Lastenausgleich geschaffen wird.

• Ermöglichen Sie eine Anhörung im Deutschen Bundestag, in der Betroffene ihre Lebensberichte vortragen können und der Verein ehemaliger Heimkinder e.V. die hier formulierten Wünsche erläutern kann.

Die Petition als PDF – Datei zum Herunterladen:

http://www.veh-ev.eu/Der_Verein/Petition/Petition_des_Vereins_ehemaliger_Heimkinder.pdf

LG Hoelderlin (ehmaliges Heimkind von 1951 bis 1959 von der 6. Lebenswoche bis zum 8. Lebensjahr)

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45 Kommentare (+deinen hinzufügen?)

  1. gelschter User
    Feb 22, 2013 @ 13:04:15

    erledigt

    Gruß Kerstin

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  2. Hoelderlin
    Feb 22, 2013 @ 14:01:31

    Hallo Kerstin

    Herzlichen Dank!!!

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  3. Teja552
    Feb 22, 2013 @ 14:31:59

    Das habe ich auch gerne unterzeichnet, ehemaliges Heimkind von 1961-1979!

    LG Teja

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  4. Hoelderlin
    Feb 22, 2013 @ 14:43:09

    Lieber Teja,

    du große Scheiße, da hast Du dieses Martyrium allen ernstes 18 Jahre lang erleiden müssen. Wie hast Du das nur überlebt.

    Wenn Du zumindest die max. 10 000 Euro aus dem Fond für ehemalige Heimkinder, die ich zwar für einen Witz halte, in Anspruch nehmen willst, dann setze Dich unbedingt mit mir in Verbindung. Es ist zwar nicht einfach, aber ich helfe Dir gerne dabei.

    Bezüglich dieses Fonds habe ich ja bereits meine Erfahrungen hinter mich bringen können. Zumindest ist für mich ja ein kleiner Stadtflitzer (Motorroller), ein toller Multimediafernseher, ein Top und nagelneuer und qualitativ hochwertiger Laptop usw. dabei heraus gekommen. Und das sollte man diesen Verbrechern nicht schenken.

    Auch gibt es ja inzwischen einen Verein für ehemalige Heimkinder und wir wollen uns jetzt stärker Vernetzen, um unsere Forderungen durch zu setzen.

    Liebe Grüße an Dich

    Holderlin

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  5. Teja552
    Feb 22, 2013 @ 14:54:18

    Hallo,

    tja das war eine verdammt lange und auch schwere Zeit und als ich dann dachte ich sei frei merkte ich sehr schnell, das diese nicht viel Wert war und ich auch mit ihr nicht so wirklich was anfangen konnte, umso mehr schätze ich heute meine Freiheit und diese wird mir nur der Tod nehmen, das ist gewiss.

    Es freut mich für dich das du dem Fonds zumindest schon mal für dich nutzen könntest und du hast das richtige gemacht, das Geld muss man den Staat nicht auch noch schenken, tja könntest mir da ja vielleicht mal einige Infos7Tipps per PN zukommen lassen, ich bin da echt nicht auf den laufenden, danke schon mal im voraus.

    Beste Grüße an dich und danke.

    Teja

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  6. Hoelderlin
    Feb 22, 2013 @ 15:10:41

    Hallo Teja,

    PN folgt auf jeden Fall. Wir werden aber auf jeden Fall mit einander telefonieren müssen. Aber eine erst Info wirst Du gleich von mir per PN bekommen.

    LG Michael

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  7. Volkmarml
    Feb 23, 2013 @ 08:03:37

    soeben unterschrieben.
    LG – Volkmar

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  8. Hoelderlin
    Feb 23, 2013 @ 13:43:29

    Hallo Volmarml,

    an Dich ein recht herzliches Danke!!!!!

    LG Hoelderlin

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  9. Volkmarml
    Feb 24, 2013 @ 05:21:10

    Bitte, hab ich gerne gemacht.
    LG von Volkmar

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  10. Marsha
    Feb 25, 2013 @ 07:27:11

    Dies unterschreibe ich sehr gerne, da ich selbst Betroffene bin mit einem GdS von 80 (!!) nach dem OEG. Allerdings erhalte ich keine Rente nach der Härteregelung. Bin voll erwerbsgemindert seit meinem 50. Lebensjahr. Danke für diese Petition!
    Hoelderlin, möchte Dir gerne eine PN senden.

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  11. Hoelderlin
    Feb 25, 2013 @ 21:00:13

    Schreib mich einfach über folgende Mail an:

    michael100.1@gmx an

    LG Hoelderlin

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  12. Andi67
    Mrz 05, 2013 @ 14:46:45

    Klar, das ich das Unterzeichne-hab ich soeben getan.
    Irgendwie muß man sich ja untereinander solidarisieren,
    hängt ja alles miteinander zusammen.

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  13. augur
    Apr 14, 2013 @ 09:14:35

    Hallo Hölderlin!
    Mit dem Unwohlsein über die soziale und politische Situation in unserem Land bin ich offenbar nicht allein. Eine wirksame Opposition gibt es nicht, um diesem gemein(em)schaftlichem Treiben der Mächtigen zu begegnen. Aber besser ein Tropfen auf den heißen Stein, als dieser unbeeinflusste Lauf in den sozialen Abgrund. Nach Gutachten führender Wirtschaftsexperten wird dieses verbunden sein mit dem wirtschaftlichem Kollaps der EG-BRD.
    Wo es Verlierer gibt, gibt es Gewinner. Wer kann das sein?
    Erinnern wir uns an die letzte Währungsreform. Jeder erhielt eine Handvoll „Kopfgeld“ Ausnahme: Die ganz Armen und durch Flucht und Vertreibung Gebeutelten erhielten nur einen kleinen Teil entsprechend Ihrer Armut. Aber oh Wunder! Nach dieser „Umstrukturierung“ schossen Läden, Kaufhäuser, Fabriken wie Pilze aus dem Boden. und das größer als bisher. Die riesigen
    Gewinne aus der Kriegsrüstung wurden in das „Wirtschaftswunder“
    eingebracht. Des einen Leid- des anderen Freud. Das unter Blut und Tränen der Opfer erbrachte Kapital muss sich natürlich in
    kompetenten Händen befinden, dafür sorgen die Einflussreichen.
    Trost: Ähnlich Phönix aus der Asche, wie einst die Trümmerfrauen, wird die Bevölkerung zum Taschengeldlohn das Land zu einer „blütenfreien“, -blühenden? Landschaft gestalten.
    Bei aufmerksamer Betrachtung wird man erkennen, das mit jedem
    Verlust ein Gewinn verbunden ist. Für wen?
    Was können wir tun?
    Tropfenweise Wasser einsetzen? Der Alte Weise aus China, Laotse dazu: Auch das weicheste Element ist in der Lage, hartes Material wie Eisen und Stein zu schneiden. Viel Wasser wird benötigt und dynamisch muss es sein.
    Weitere Themen sind damit verbunden, die den hier gesetzten Rahmen überdehnen. Aktuell geht es um Menschen, die den Kinderknast überlebt haben und heute Hilfe benötigen. Hier bitte ich dich um Ratschlag per Mail.

    LG Augur

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  14. Hoelderlin
    Apr 14, 2013 @ 18:18:36

    Hallo Augur,

    Jetzt müsste ich nur noch wissen, welchen konkreten Ratschlag Du benötigst? So pauschal kann ich Dir Deine Frage nicht beantworten. Melde Dich einfach noch mal konkreter bei mir.

    LG Hoelderlin

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  15. augur
    Apr 14, 2013 @ 23:44:55

    Hallo Hölderlin!

    Danke für das Angebot.
    Es geht hier nicht allein um mich, sondern auch um meine noch im Leben verbliebene Schwester. Allein die Erinnerung an die vergangenen Zeiten wirft sie voll zurück. Meine andere Schwester hat die „Aufarbeitung“ nicht geschafft und ist im vorletzen Jahr an den Folgen verstorben. Allein ist es meiner Schwester nicht möglich, Ansprüche durchzusetzen. Mit meiner Unterstützung ist sie jedoch bereit, das Thema anzupacken. Themen, die meine Schwester betrifft, kann ich nicht im Blog behandeln. Daher die Bitte, dieses außerhalb des Blogs zu besprechen.
    Es geht hier nicht um eine Frage, sondern um mehrere verknüpfte.
    Vor meinen Aktivitäten muss ich mir Klarheit verschaffen. Es geht um weiterführende Informationen und Erfahrungswerte.
    Vom Versorgungsamt Hamburg habe ich auf Informationsnachfrage einen Flyer erhalten. Toll, aber völlig unergiebig.
    Eine angegebene Hotline war bisher völlig überlastet. Kein durchkommen. Gesprächstermin für mich in Hamburg im November, offenbar auch überlastet.
    Aufschlussreicher sind die Beratungsergebnisse des runden Tisches. Zum ausdrucken zu viel. Kann man diese als Papierwerk erwerben?
    Aus diesen Informationen sind Fragen entstanden:
    Wie läuft die Prozedur ab? Infobroschüre: Es werden Fragen gestellt.
    Um welche Fragen handelt es sich? Hier hätte ich gern den Entwurf bzw. Fragebogen. Nach meinen Erfahrungen sind Fragebogen ein Werk, das durch die Vorlieben und Vorstellungen
    der Ersteller enstanden ist und oft von der persönlichen Wirklichkeit weit entfernt ist. Eine sorgfältige Beantwortung durch den Befragten wird erwartet. Mit der nötigen Sorgfalt bearbeitet, entstehen allerdings bezüglich der Fragen oft viele
    neue. Damit erklärt sich der Wunsch, die Fragen vorher durchzugehen. Das Ergebnis ist oft ein neuer Entwurf von meiner Seite.
    Unklar sind für mich Empfehlungen wie „vorhandene Folgen aufarbeiten und mindern“ „Gewährung von Hilfen: Bei Folgeschaden und besonderer Hilfebedarf“ aus dem Flyer. Monetäre Unterstützung oder Sachwerte? Wird die persönliche Situation berücksichtigt? Ein Gängelungsverfahren?
    Meine nächste Idee war, Menschen zu hören, die den Ablauf bewältigt haben und darüber berichten.
    Von der Seite eines Vereins wurde ich gleich weiter an eine staatliche Stelle verlinkt. Voll daneben. Das staatliche oder sonstige Mächte in Parteien, Vereinen, Foren usw. mitmischen, ist nicht neu. Alarmglocken haben jedenfalls geläutet.
    Bei der Suche nach Hilfestellung bin ich nun in deinem Blog gelandet.
    Einige Fragen allgemeiner Art habe ich nun geäußert. Weitere,
    auch persönlicher Art, werden wohl bei der Bearbeitung entstehen.

    LG Augur

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  16. kurtkirchhoff28
    Apr 26, 2013 @ 04:55:03

    Hallo Teja: Ich war überrascht hatte mir aber so etwas schon gedacht. Ich kann mich da in meine Mutter rein versetzen die im Weisenhaus ihre jungen Jahre verbrachte. Gesprochen darüber hat sie wenig wir haben aber oft ehemalige Mitinsassen von ihr besucht. Diese Jahre haben ihr weiteres Leben geprägt. Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute und Gesundheit. oskarius

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  17. Gitte
    Mai 03, 2013 @ 10:52:55

    auch unterschrieben, gehöre auch zu den ehemaligen…

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  18. Karola Durette-Luckham
    Mai 06, 2013 @ 01:37:13

    Ich war in mehreren Kinderheimen und das Schlimmste war Mecklenheide in Hannover. Die Behandlung habe ich nie vergessen!

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  19. Christine 1964
    Mai 23, 2013 @ 19:49:26

    Hallo,
    auch ich war von 1969 bis 1982 in zwei verschiedenen Heimen.
    Ich habe heute die Bewilligung aus dem Fond erhalten.
    Nun sagte mir der Bearbeiter ich müsste Kostenvoranschläge einreichen, die Zweckgebunden wären.
    Habe hier aber nun auch gelesen, das auch Mittel für persönliche Anschaffungen bewilligt wurden.
    Nun weiß ich nicht, für was ich Kostenvoranschläge einreichen kann.
    Vielleicht kann mir da jemand helfen.
    LG Christine

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  20. Christine 1964
    Mai 24, 2013 @ 14:05:42

    Hallo,
    ich hab übrigens Gestern auch mit unterzeichnet.
    Nur war ich froh, es nach ein paar Stunden endlich geschafft zu haben, hier einen Kommentar zu schreiben bzw. zu senden.
    Irgendwie hab ich Probleme mit dem Login.
    Was mach ich falsch?

    LG Christine

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  21. Hoelderlin
    Mai 24, 2013 @ 18:40:10

    Hallo Christine,

    selbstverständlich darfst Du aus dem Fond auch finanzielle Mittel für den persönlichen Bedarf beantragen.

    Da ich aber nicht genau weis, was Du damit meinst, schlage ich vor, dass Du über folgende E-Mail-Adresse mit mir Kontakt aufnimmst. Ich gebe Dir dann eine Tel. und dann können wir uns in Ruhe darüber unterhalten:

    michael100.1@gmx.de

    LG Hoelderlin

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  22. Snowflake267
    Mai 26, 2013 @ 05:10:21

    Hallo Hoelderlein,

    von einer Kollegin habe ich erfahren das es überhaupt so einen Fond gibt. Würde gerne für mich und zwei meiner Brüder, wir waren von 1968-1978 im Heim, in Erfahrung bringen, ob dieser Fond auch für uns gilt, und was wir machen müssen ??

    Lg Snowflake267….

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  23. Hoelderlin
    Mai 26, 2013 @ 13:49:24

    Hallo,

    von den Jahresangaben her müssten hier Ansprüche möglich sein. Das alles kann über Google unter dem Begriff: „Fond für ehemalige Heimkinder“ recherchiert werden.

    LG Hoelderlin

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  24. petra bremen
    Jul 03, 2013 @ 12:50:29

    hallo,ich bin auch betroffene habe antrag gestellt aber höre nichts mehr von der stelle:((

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  25. claudia
    Jul 18, 2013 @ 11:55:50

    was bekommt man überhaupt bitte per email sendewn würde m9ich über antworten freuen

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  26. Tubchen
    Jul 24, 2013 @ 19:37:34

    Hallo , ich bin selbst betroffene und habe den antrag im mai gestellt in münchen.
    So einfach wie alle sagen ist das ja nicht, denn man sollte nicht verschweigen, daß man bei den Dingen die man haben möchte absolut in Vorkasse treten muss…. und dann im Moment ist die Wartezeit bis man das Geld dann bekommt, ca 3 Monate und länger.
    Ich warte jetzt seit 7 wochen, und langsam glaube ich, daß das alles nur Augenwischerei ist. Wir Heimkinder haben doch genug Demütigungen und Knierutschen hinter uns.. aber anscheinend kann man das ja mit uns machen.
    Ich denke ich werde dan die Bayrische Behörde ein Beschwerdeschreiben schicken.
    Liebe Grüße
    Täubchen

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  27. siegfried salomon
    Sep 16, 2013 @ 16:17:14

    Hallo

    auch betroffenes Heimkind der hilfe bei der Durchsetzung seiner ansprüche sucht.
    keiner hilft so richtig.
    Würden Sie kontakt mit mir aufnemen Herr Hoelderlin ??

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  28. Hoelderlin
    Sep 16, 2013 @ 23:22:06

    schreibe mich doch mal unter folgender E-Mail an:

    michael100.1@gmx.de

    LG Michael

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  29. Ramirez Birgit
    Okt 09, 2013 @ 11:17:58

    Ich war in einem Heim für Schwererziehbare Mädchen , so nannte man es in den 50 und 60 Jahren , obwohl ich nicht schwer Erziehbar war
    und das wurde von der Inneren Mission Geführt , es waren 21/2 furchtbare Jahre , von Januar64 bis Juni66 ,
    es wäre nur gerecht wenn es für so was wirklich eine Entschädigung gäbe
    MFG Birgit R

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  30. shiva
    Okt 14, 2013 @ 15:02:29

    Hallo Zusammen
    Ich war auch in Deutschen Heimen, natürlich auch die ganze Palette an Vergewaltigungen und Demütigungen durchgemacht.
    In den 50er 60er 70er, Jahre waren wir Heimkinder der Ersatz für die Juden. (was mir selber ein Erzieher gesagt hatte).
    Es waren die reinsten Konzentrationslager, die sich halt Ehrziehungsheime nannten.
    Eins sollte euch klar sein, es gibt keine Gutmachung für uns Heimkinder, auch wenn der Deutsche Faschistische Staat Geld bereit stellt für uns, müssen wir damit Leben das wir immer noch in einem Staat leben wo Kinder Vergewaltig werden von Richtern Pädagogen, Psychologen und alles was ein Staatexamen hat.

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  31. Maxiii74
    Nov 07, 2013 @ 23:40:49

    Hallo Ihr die wie ich seit!!!!
    Wie soll ich anfangen?
    1974 wurde ein Mädchen geboren. Sie wurde nach Hause entlassen und ein halbes Jahr/1Jahr später kam es in einem Kreissäuglingsheim, da Ihre Eltern das letzte 10te Kind zeugten und auch mit diesem nicht klar kam.Vom Kreissäuglingsheim kam ich in einem Durchgangsheim, danach mit knapp 6 in einem allgemeines Kinderheim (doch sehr groß – mit 6 Gruppen, pro Gruppe 30 Kinder o. mehr, genau weiß ich die Zahl nicht)Dann wurde das Mädchen mit ca. 13,5Jahren nach Hause entlassen, was es aber am Ende auch nicht besser machte. Denn dort scherte man sich um die Wohnräumlichkeiten und der insgesamt Zustand der Wohnung vom Jugendamt wohl auch nicht und dorthin wurde dann das Mädchen mit Ihrer Schwester hin entlassen. Es war eine 2 Raum Wohnung ca.1987/88 auf ca. 55qm. Es gab kein Waschbecken und auch kein Bad, nur eine Gemeinschaftstoilette für 4 Wohneinheiten. Dazu kommt dann noch das wir Kinder von 13/14Jahren zusammen mit noch 5 x Personen dort schliefen und gewaschen wurde sich einmal am WE, wenn dann die Mutter Wasser warm machte auf einem Herd der noch mit Kohle und Holz befeuert werden musste. Ich brauche nicht erwähnen was das für einen Zustand mit der Zeit ergab in der Schule und dessen Leistung die ab fiel in kürzester Zeit, weil sich keiner aber auch garkeiner um uns kümmerte. nach ca.1,5Jahren habe ich mich trotz großer Angst zurück ins Heim einweisen lassen. Warum? Weil es dort wenigstens was zu Essen gab und warmes Wasser sowie saubere Kleidung und eine Schule die einen nicht Hänselte weil man nach Zigarette stank oder Zigarre. Dort blieb ich dann bis zum 19ten Lebensjahr, bis das Heim schloss weil sich kein Träger bereit erklärte die Unterhaltskosten von dem Heim zu tragen und hier ging es nicht nur um 5 Kinder sondern fast 100.
    Nun zurück zur Zeit an dem ich mich klar erinnern kann. Ich war 4Jahre alt und im Durchgangs und Vorschulheim in Brandenburg, ich bin 1974 geboren. Keiner, aber auch keiner fragte mich dort über sehr langer Zeit, warum es mir immer schlechter ging, seelisch wie auch körperlich. Ich kam sogar ins Krankenhaus, doch keiner wusste so recht was ich habe. Ich musste mich ständig übergeben und konnte nichts mehr halten, hatte hohes Fieber uvm. Ich weiß nicht warum ich mich daran erinnern kann, denn am liebsten würde ich mir diese Zeit aus meinem Gehinr schneiden. Ich habe auch bis heute nicht nur vor Scharm sondern weil man uns Heimkindern eh nie glaubte, geschwiegen. Er hatte rotes grobes kurzes Haar, sein Spitzname war dort Fuchs und er war ca. 18Jahre alt zu dem Zeitpunkt. Ich musste Dinge tun, das glaubt mir keiner und möchte ich auch nicht betieteln. Manchmal wenn er Nachts in meinem Bett kam, stellte ich mich Tod in der Hoffnung er würde wieder gehen. Eine Episode: Es war Wochenende und wir sollten alle aufstehen und wurden geweckt doch mir ging es nicht gut. Man schickte mir Fuchs ins Zimmer, ich stellte mich wieder einfach Tod, die Tür war ein wenig angelehnt so das die Erzieher nicht rein schauen konnten. Er beugte sich über mich und …., doch die Tür ging irgendwie etwas auf und da zog er einfach an meinem Arm um mich angeblich so zu wecken. Selbst die Erzieher taten nichts obwohl er doch schon sehr lange in meinem Zimmer war. Leider waren auch die anderen 6 Kinder in meinem Zimmer schon aufgestanden. Doch ich stellte mich weiter Tod. Irgendwann kam dann doch eine ältere Erzieherin und ich weiß noch, diese mochte ich sehr. Diese ganze Sache begleitete mich fortan dort bis ich verlegt wurde ins nächste Kinderheim. Ich freute mich sehr. Doch leider nicht von langer Dauer, denn dort ging es ehnlich weiter nur das ich dort 8Jahre alt war bis zum 13,5Lebensjahr ging es dann mehr denn je schlimm weiter. Doch was sollte ich sagen? Hej, ein Erwachsener ….. und dann noch einer ….!!!! Wer sollte und hätte mir Glauben geschenkt? Ich weiß aus einer zwar nicht ganz sicheren Quelle, das einer aus dem Kinderheim von den ….zeitig verstarb. Ich bin wirklich ein sehr sozialer und harmoniebedürftiger Mensch und wünsche niemandem was böses, doch da war es als ich dies hörte wie, das geschiet dir Recht. Ich hoffe du musstest lange Leiden. Leider nehmen solche Gedanken einen nicht die Narbe von der Seele. Das Ende von der ganzen Geschichte! Ich habe bis heute noch Alpträume, habe das Gefühl ich bringe jedem auf längerer Zeit Pech, da ich mich soooo sehr nach eine harmonischen Beziehung sehne, dass ich sie mir wiederrum selber immer wieder kaput mache. Doch anderesherum, wieso mache ich sie mir kaput? Ich habe wirklich doch nichts getan. Ich war immer treu, vermied unnötigen Zank ect. Doch zb. liefen die letzten 20Jahre wie folgt ab. Verheiratet, jetzt ex Mann betrog mich mit meiner besten Freundin als ich im Krankenhaus sehr krank lag nach 5Jahren Ehe. Dann kam die 8jährige Beziehung wo es mir anfänglich mehr als gut ging, ich dachte ich habe den Mann gefunden mit dem ich alt werde, dem ich vllt. mal ein wenig über meine Vergangenheit nur ganz wenig erzählen könnte. Doch auch diese Beziehung ging in Bruch wegen Alkohol und seelische sowie Körperliche Quälerei und Hnadgreiflichkeiten. da flüchtete ich bei Nacht, weg. Danach hatte ich mehr oder weniger eine Zweckgemeinschaft eingegangen, weil ich erkrankte und niemandes ausser Ihm hatte. Ich wusste schon vorher, das es nichts wird, doch ich wusste nicht was ich tun sollte, da ich sehr doll erkrankte so das ich auf Hilfe angewiesen war. Pflegestufe bekam ich nicht, weil ich mich oben rum selbst waschen konnte in kurz. Am Ende ging auch dieses dann schief. Nun bin ich wieder alleine und das einzigste was mir blieb ist meine Tochter, eigentlich meine Nichte, der ich eine bessere Welt immer noch zeige wie Sie zu Hause hatte bei Ihren leiblichen Eltern. Ich genieße es sehr, wenn ich sehe das es Ihr gut, auch wenn es nicht immer auch bei Ihr gerade aus geht. Mädchen halt mit 19Jahren 🙂 Sie ist das was mich eigentlich noch am Leben erhält.

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  32. Paeuser
    Jan 06, 2014 @ 16:58:33

    Habe soebend unterzeichnet.Was ich auch ungerecht finde,das ab 14 Jahren, Rentenersatzleistungen vom Heimfond bezahlt wird.Was ist mit den jenigen die unter 14 Jahren,die gleich Arbeit gemacht haben.Wir waren sogar jünger.Ich habe das Jahre mit erlebt.Warum,erkennt man sowas, nicht auch an.

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  33. Paeuser
    Jan 10, 2014 @ 17:16:57

    Gitti

    Hallo,euch allen
    Ich habe unterzeichnet.Ich bin auch ein ehemaliges Heimkind.War von 1956-1968 im Heim.
    Warum bekommen einige Heimkinder keine Rentenausgleichzahlungen vom Heimfond.Erst ab den 14. Lebensjahr.Was ist mit denjenigen,die die gleiche Arbeit geleistet haben.Und wir waren viel jünger.Ich finde, das es unrecht ist.Was meint ihr?

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  34. Paeuser
    Jan 10, 2014 @ 17:21:27

    Gitti

    Hallo,euch allen
    Ich habe unterzeichnet.Ich bin auch ein ehemaliges Heimkind.War von 1956-1968 im Heim.
    Warum bekommen einige Heimkinder keine Rentenausgleichzahlungen vom Heimfond.Erst ab den 14. Lebensjahr.Was ist mit denjenigen,die die gleiche Arbeit geleistet haben.Und wir waren viel jünger.Ich finde, das es unrecht ist.Was meint ihr?

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  35. Elma
    Jan 25, 2014 @ 22:17:56

    Hallo Shiva, ich stimme Dir 1000% zu, dass es nie eine Gutmachung geben kann!!
    Ich finde allerdings eine Petition gut, um endlich eine Plattform zu bekommen. Es wäre für mich eine Milderung meiner seelischen Verletzungen, wenn die Öffentlichkeit aufgeklärt werden würde und die jeweiligen Institutionen, insbesondere die Kirchen, endlich öffentlich Stellung beziehen müssten!!!!!!! Denn wie du auch in diesem Punkt Recht hast: Es gibt sie noch immer überall und es soll jeder wissen! Und vor allem soll es endlich verhindert werden!!!
    Dies wünscht sich eine Betroffene, die bis heute jeden Tag und jede Nacht von ihrem Traumata beherrscht wird.

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  36. Betroffener 60er Jahre Heimkind
    Feb 01, 2014 @ 21:40:11

    Betroffene

    Meine Abwicklung beim LVR Köln hat 7 Monate
    gedauert. Aber jetzt habe ich die 10.000 Euro
    in Sachleistungen bekommen und bin sehr zufrieden
    damit. Die Sachen, die ich mir gegönnt habe,
    hätte ich mir bei meinem Einkommen nicht leisten
    können. Wer wird schon noch nach 48 Jahren
    entschädigt.
    Die Mitarbeiter vom LVR Köln und vom Bundesministerium
    waren immer freundlich und korrekt zu mir.
    Kann nichts Schlechtes sagen.
    Ich bin froh, daß ich den
    Antrag gestellt habe.

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    Antwort

  37. Betroffener 60er Jahre Heimkind
    Feb 01, 2014 @ 21:42:25

    Betroffene

    Meine Abwicklung beim LVR Köln hat 7 Monate
    gedauert. Aber jetzt habe ich die 10.000 Euro
    in Sachleistungen bekommen und bin sehr zufrieden
    damit. Die Sachen, die ich mir gegönnt habe,
    hätte ich mir bei meinem Einkommen nicht leisten
    können. Wer wird schon noch nach 48 Jahren
    entschädigt.
    Die Mitarbeiter vom LVR Köln und vom Bundesministerium
    waren immer freundlich und korrekt zu mir.
    Kann nichts Schlechtes sagen.
    Ich bin froh, daß ich den
    Antrag gestellt habe.

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    Antwort

  38. Susan
    Feb 18, 2014 @ 14:15:59

    Ihr sprecht mir allesammt so aus der Seele.Ich war auch bis zu meiner Volljährigkeit in verschiedenen Heimen. An einige kann ich mich nicht mehr erinnern, ausgelöscht. Was man aber nicht mehr auslöschen kann, ist der ewig vorhandene Seelenschmerz!!
    Zu meinem Ehlend habe ich in einem der Heime auch noch mit Lungen TBC angesteckt, das beeinträchtigt mich noch heute.
    Wir wurden nur verwaltet, Liebe, Zuneigung, Geborgenheit, eine anständige Schulausbildung, alles FEHLANZEIGE. Ich bin mein Leben lang arm und werde es immer bleiben., da mach ich mir nichts vor!!
    Diese „Wiedergutmachung“ isr Hohn schlechthin. Und warum frage ich mich, wird das Geld nicht an uns ausgezahlt so daß wir selbstbestimmt entscheiden können wenn wir etwas benötigen? Warum eine neue Waschmaschine wenn die alte es noch prima tut?
    Warum eine hightech Fernseher wenn es der betagte noch tut?
    Kölln und die dort Verantwortlichen sind schlicht eine Zumutung für jede geschundene Heimkinder Seele.

    Also ich habe die Petition auch gerade unterschrieben.

    Gruß an Euch alle
    Das Erdmännchen

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  39. b3c4y
    Feb 18, 2014 @ 14:37:29

    Ihr sprecht mir allesammt so aus der Seele.Ich war auch bis zu meiner Volljährigkeit in verschiedenen Heimen. An einige kann ich mich nicht mehr erinnern, ausgelöscht. Was man aber nicht mehr auslöschen kann, ist der ewig vorhandene Seelenschmerz!!
    Zu meinem Ehlend habe ich in einem der Heime auch noch mit Lungen TBC angesteckt, das beeinträchtigt mich noch heute.
    Wir wurden nur verwaltet, Liebe, Zuneigung, Geborgenheit, eine anständige Schulausbildung, alles FEHLANZEIGE. Ich bin mein Leben lang arm und werde es immer bleiben., da mach ich mir nichts vor!!
    Diese „Wiedergutmachung“ isr Hohn schlechthin. Und warum frage ich mich, wird das Geld nicht an uns ausgezahlt so daß wir selbstbestimmt entscheiden können wenn wir etwas benötigen? Warum eine neue Waschmaschine wenn die alte es noch prima tut?
    Warum eine hightech Fernseher wenn es der betagte noch tut?
    Kölln und die dort Verantwortlichen sind schlicht eine Zumutung für jede geschundene Heimkinder Seele.

    Also ich habe die Petition auch gerade unterschrieben.

    Gruß an Euch alle
    Das Erdmännchen

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  40. Iris-Maria
    Apr 08, 2014 @ 14:50:53

    Alles was hier steht habe ich nicht durchgelesen. Es scheint jedenfalls noch immer erhebliche Unsicherheiten bzgl. des Ablaufs und des Anspruchs zu geben.
    Ich kann soviel dazu sagen: Die 10 000 Euro stehen ALLEN zu, die in dem vorgegebenen Zeitraum im Heim waren. Und richtig, Ihr müsst in Vorkasse gehen und dann die Rechnung einreichen, oder eine verbindliche Bestellung aufgeben. Die macht man im Internet – bestellt, reicht dann die Bestellungen bei der Behörde ein. Wenn’s einem doch nicht gefällt, was man bestellt hat, kann man min. 2 Wochen lang widerrufen, auch nachdem man es schon eingereicht und genehmigt bekommen hat.
    Die Rentenausgleichszahlung oder wie das heißt, gibt es erst ab 14 Jahre. Selbst wenn Ihr schon mit 10 oder 12 in der Waschküche gestanden oder im Garten gearbeitet habt, gibt es bis 14 Jahre nichts! Andernfalls müsste der Staat zugeben, dass er Kinderarbeit erlaubt und geduldet hat.
    Aufenthalte in der Psychiatrie werden voll angerechnet, weil man dort oft genug zu Hilfsarbeiten herangezogen wurde.
    Soviel ich weiß, handhaben das die Sachbearbeiter unterschiedlich. Bei Herrn und Frau Gorrissen in Kiel ist man gut aufgehoben – die sind schnell und freundlich.
    Viel Gück Euch allen !

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  41. Margot Markss
    Jul 08, 2014 @ 02:47:15

    Maria Margot (Besucher)Betroffene von 1954-1964
    2014-07-08@4:14

    Der Hilfs-Fon ist zwar gut, aber es ist ein TROPFEN auf den heissen Stein, wenn man bedenkt, wie wir 10 Jahre und Andere, auch noch länger als kleines unmündiges Kind geschlagen, gedemüdigt wird, man kann das ja alles gar nicht widergeben, so gräulich war das Ganze. Ich war im Kloster Altenhohenau, bei Dominikanerinnen.Mein Bruder und ich wurden so geschlagen, dass wir immer die 10 Finger im Gesicht hatten, und das war nicht das Einzige, was ich auch ganz schlimm finde, ist das man vom OEG nur nach Schwerbehinderungspunkten einen finanziellen Ausgleich bekommt, mir sind nur30% für seelisches Leid angerechnet worden, somit bekomme ich 127 Euro monatlich zu meiner Rente, für mich ist das ein Almosen, für die fast täglichen Demütigungen und Schläge! Wollte dann den Berufsschadensausgleich, ist aber nach 2Jahren des Ärgers und einer vorausgegangen Untersuchung, die ich ganz, ganz schrecklich fand abgelehnt worden!So ist unser Rechtsstaat- Unrechtstaat, es fragt keiner danach, wie es uns wirklich geht, mei ist halt so passiert, bekommt man oft zu hören, oder ein Beamter sagte mal: Wird schon nicht so schlimm gewesen sein, das sind die Antworten, die wir zu hören bekommen für unsere geschundenen Seelen, die furchtbare Kindheit zieht sich wie ein roter Faden durch unser ganzes Leben, da helfen 10.000 Euro nicht, in anderen Ländern gibt es bis zu75.000 Euro- oder eine angemessene finanzielle Entschädigung, aber nicht in Deutschland, wo die Politker sich immer rühmen, wie gut es uns Deutschen doch geht. Bin im Kloster in die Schule gegangen, denn wir durften das Kloster nicht verlassen, sassen von der ersten bis zur achten Klasse alle in einem Klassenzimmer, Mädchen wir waren im Kloster 50 Mädchen und 50 Buben. Natürlich waren wir von den Buben immer getrennt, es gab eine Bubenschwester und eine Mädchenschwester!Natürlich leidet da die Schulbildung und jetzt wird man bestraft, dass man keine gescheite Lehre hatte.

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  42. Iris B
    Mrz 15, 2015 @ 09:22:32

    Hallo ihr Lieben, ich Heiße Iris und wohne in Saalfeld. Habe euch durch Zufall beim surfen hier gefunden. Ich finde es klasse wenn sich so viele wie möglich zusammen tun. Ich bin auch ein ehemaliges Heimkind und ich bin stock sauer, da meine Entschädigung drei mal vom Gericht abgelehnt worden ist. Zwei Jahre Spezialheim hat mich sehr geprägt. Da bekomme ich doch glatt als Antwort, die Erziehungsmethoden entsprachen der damaligen Zeit und ihnen tut es leid das ich solche Mißhandlungen erleben musste. Ich dachte ich fall vom Stuhl. Nun sind meine Heimakten definitiv verschwunden und die stasiakte ist angeblich völlig geschwärzt so da eine Einsicht fast unmöglich wäre. Ich koche nur noch meine Gedanken kreisen sich nur um den ganzen Mist.

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  43. Isiris
    Mrz 15, 2015 @ 09:32:10

    Hallo ihr Lieben, ich Heiße Iris und wohne in Saalfeld. Habe euch durch Zufall beim surfen hier gefunden. Ich finde es klasse wenn sich so viele wie möglich zusammen tun. Ich bin auch ein ehemaliges Heimkind und ich bin stock sauer, da meine Entschädigung drei mal vom Gericht abgelehnt worden ist. Zwei Jahre Spezialheim hat mich sehr geprägt. Da bekomme ich doch glatt als Antwort, die Erziehungsmethoden entsprachen der damaligen Zeit und ihnen tut es leid das ich solche Mißhandlungen erleben musste. Ich dachte ich fall vom Stuhl. Nun sind meine Heimakten definitiv verschwunden und die stasiakte ist angeblich völlig geschwärzt so da eine Einsicht fast unmöglich wäre. Ich koche nur noch meine Gedanken kreisen sich nur um den ganzen Mist.

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  44. Ibiris
    Mrz 15, 2015 @ 09:33:42

    Hallo ihr Lieben, ich Heiße Iris und wohne in Saalfeld. Habe euch durch Zufall beim surfen hier gefunden. Ich finde es klasse wenn sich so viele wie möglich zusammen tun. Ich bin auch ein ehemaliges Heimkind und ich bin stock sauer, da meine Entschädigung drei mal vom Gericht abgelehnt worden ist. Zwei Jahre Spezialheim hat mich sehr geprägt. Da bekomme ich doch glatt als Antwort, die Erziehungsmethoden entsprachen der damaligen Zeit und ihnen tut es leid das ich solche Mißhandlungen erleben musste. Ich dachte ich fall vom Stuhl. Nun sind meine Heimakten definitiv verschwunden und die stasiakte ist angeblich völlig geschwärzt so da eine Einsicht fast unmöglich wäre. Ich koche nur noch meine Gedanken kreisen sich nur um den ganzen Mist.

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  45. Jolanta
    Mrz 01, 2016 @ 23:35:53

    Ich war als „sch*** Ausländerkind“ oder „Kommunistenschwein“ in den Jahren 1960-62 im Dominikaner Kloster Altenhohenau bei Grießstätt um deutsch zu lernen.

    Gibt es noch andere Schülerinnen die dort von Schwester Lucia geschlagen wurden und „Kinderarbeit“ verrichten mussten??

    ps: Ich merke in diesem Moment, dass ich trotzt meiner sehr guten deutsch Kenntnisse. plötzlich nicht richtig schreiben kann (wohl ein Überrest der damaligen Beleidigungen und Schläge)

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Wollte ursprünglich mal über nette Hobbies schreiben, bin dann aber in der "Twilight Zone" des politischen Alltags gelandet.

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